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  1. #751
    Zitat Zitat von Kosel Beitrag anzeigen
    Nein, da trügt dich deine Erinnerung. Man mag hier nur das Spectorsche Fanbashing nicht.
    Weil ich's letztens vergessen hatte: Ich fänd's echt schade, dich zu ignorieren. GottseiDank bietest du mit deinen Postings hier (woanders kann ich's nicht beurteilen) ein gewisses Gegengewicht.


    Nicolas Cage hatte übrigens in Knowing sehr wohl eine grauenvolle Frisur. Scheint sein Markenzeichen zu sein; wahrscheinlich kann er sich dadurch im Privatleben leichter tarnen ...
    Sein traurig-verbitterter Gesichtsausdruck hat dafür perfekt gepasst. Geht doch - man muss ihm nur eine entsprechende Rolle schreiben!
    Und in Leaving Las Vegas fand ich ihn auch aus irgendeinem Grund nicht GANZ überzeugend ... aber er hat sich jedenfalls nach Kräften bemüht.


    Zitat Zitat von *Kiki* Beitrag anzeigen
    Gleich mal gegoogelt, Eternal Sunshine Of The Spotless Mind, darüber hab ich schon öfter Positives (v.a. im Zusammenhang mit Kate Winslet) gehört. Klingt interessant! Mit Jim Carrey tu ich mir nur immer etwas schwer.
    [...]
    Der Film war überhaupt nicht mein Fall. Und der Oscar für Penélope Cruz, naja! Die Thematik der Woody Allen Filme ist, glaub ich, allgemein nicht so meins. Könnt ihr mir einen Film von Woody Allen empfehlen?
    Der Film mit Winslet und Carrey war ziemlich gut. Hatte zwar ein paar Logiklöcher, die man geflissentlich übersehen sollte, aber die Schauspieler waren klasse und die Grundidee auch.

    Von Woody Allen hab ich jetzt kürzlich Scoop gesehen. Der ist lustig und unterhaltsam; den würde ich empfehlen.
    Ja mei ...

  2. #752
    gesperrt
    Ort: söDswBwEnMnöD
    Heute habe ich den Film "Watchmen" gesehen, der radikal mit dem Mythos Superheld Marke Superman/Spiderman aufzuräumen vermag. Bis auf eine albern wirkende Sexszene (Halleluja, Halleluja ) und manchen recht brualen Szenen konnte der Film sehr gut mit seinem Original mithalten. Da ich auch die Vorlage gelesen habe, hielt sich meine Spannung jedoch in Grenzen. Dennoch habe ich mich für 2 1/2 Stunden gut unterhalten gefühlt.

  3. #753
    Meow, Pussycats! Avatar von Smita Smitten
    Ort: An den roten Teppichen
    Zitat Zitat von *Kiki* Beitrag anzeigen
    Der Film war überhaupt nicht mein Fall. Und der Oscar für Penélope Cruz, naja! Die Thematik der Woody Allen Filme ist, glaub ich, allgemein nicht so meins. Könnt ihr mir einen Film von Woody Allen empfehlen?

    Ich hatte auch so viel mehr erwartet.

    Bei mir ist es mit Woody Filmen auch so eine Sache. Also die, die ich kenne. "Match Point" fand ich klasse, "Scoop" hingegen einen totalen Reinfall. Die Geschichte an sich ist gut bei "Scoop", aber das ständige Rumgestammel und Gestottere (soll wohl authentisch wirken?!) und Scarlett Johansson passt überhaupt nicht in die Rolle als leicht schusselige Chaotin. Man merkt richtig, wie angestrengt sie versucht mauerblümchenhaft rüberzukommen. Bei "Match Point" hingegen hat sie ihre Sache sehr gut gemacht.

    Außerdem gefällt mir noch der Film "Anything Else".

  4. #754
    ich auch.... Avatar von chillid
    Ort: Hell in a cell
    Zitat Zitat von RegiZ Beitrag anzeigen
    ohja

    toller film, auch heath mit dabei
    Der beste Bösewicht! So Schön fies! (Jason Isaacs)

    Gestern: KNowing - gar net schlecht, coole FX.
    Nur die Aliens sahen merkwürdig aus...schade

  5. #755
    ich auch.... Avatar von chillid
    Ort: Hell in a cell
    Zitat Zitat von Schwinn Beitrag anzeigen
    Heute habe ich den Film "Watchmen" gesehen, der radikal mit dem Mythos Superheld Marke Superman/Spiderman aufzuräumen vermag. Bis auf eine albern wirkende Sexszene (Halleluja, Halleluja ) und manchen recht brualen Szenen konnte der Film sehr gut mit seinem Original mithalten. Da ich auch die Vorlage gelesen habe, hielt sich meine Spannung jedoch in Grenzen. Dennoch habe ich mich für 2 1/2 Stunden gut unterhalten gefühlt.
    Daher erschliesst sich mir die FSK 16 Ratifizierung nicht wirklich.
    Er hatte hie und da seine Längen, aber sonst echt gut.

  6. #756
    gesperrt
    Ort: söDswBwEnMnöD
    Zitat Zitat von chillid Beitrag anzeigen
    Daher erschliesst sich mir die FSK 16 Ratifizierung nicht wirklich.
    Er hatte hie und da seine Längen, aber sonst echt gut.
    Ja! Erschliesst sich mir auch nicht so recht!

    Die FSK scheint sehr liberal geworden zu sein im Umgang mit Gewaltdarstellungen in Filmen. Hätte ich auch höhergestuft.

    Immerhin wurden von der FSK konsequenterweise Filme wie die aus der "Indiana-Jones"-Reihe auf 12 Jahre (früher FSK 16 Jahre) zurückgestuft.

    Der Watchmen-Trailer ist sogar für 6jahrige freigegeben.

  7. #757
    Zitat Zitat von Schwinn Beitrag anzeigen
    Ja! Erschliesst sich mir auch nicht so recht!

    Die FSK scheint sehr liberal geworden zu sein im Umgang mit Gewaltdarstellungen in Filmen. Hätte ich auch höhergestuft.

    Immerhin wurden von der FSK konsequenterweise Filme wie die aus der "Indiana-Jones"-Reihe auf 12 Jahre (früher FSK 16 Jahre) zurückgestuft.

    Der Watchmen-Trailer ist sogar für 6jahrige freigegeben.
    Nebenbei gesagt, der Watchmen Trailer ist einer der besten Trailer, den ich je gesehen habe:

    http://www.youtube.com/watch?v=E4blSrZvPhU

    Ich liebe sowieso diese Trailer, die fast komplett mit nem Lied unterlegt sind. Jedoch wunderte ich mich auch über die FSK. Die Szenen in der jemand die Hände abgehackt bekommt sind z.B. doch ein wenig "hart".
    Im großen und ganzen, trotz der Länge, ein großartiger, epischer Film. Desweiteren find ich die Musik im Film Klasse. Alleine das Opening mit Bob Dylan's "The Time They Are A-Changing" war großartig. An sich eins der besten Opening, die ich kenne.

    Zuletzt gesehen:


    Wanted
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    Ich fand ihn eigentlich ganz gut. Nett anzusehendes Popcorn- Kino. Nicht mehr, nicht weniger. Mir gefiel auch der visuelle Style:
    Er haut seinen Freund mit der Tastur eine rein.... Die Tastatur fliegt außeinander und die Buchstaben + der Zahn des Freundes ergeben "Fuck You"


    Pi
    Bild:
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    Von Darren Arnofsky. Fand ihn eigentlich doch wirklich gut. Jedoch fing er mich gegen Ende hin an zu nerven. Vllt. lag das auch an meiner Müdigkeit ... jedoch trozdem ein ziemlich guter Film.
    "You Found Me"
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  8. #758
    xxx Avatar von Kosel
    Ort: before I sleep
    Inglorious Bastards - Das Original
    Seit 1977 ist die westliche Welt zivilisierter geworden. Damals durfte man Filmnazis noch nach allen Regeln der Kunst wie Straßenköter in Bukarest niedermachen.
    Those were the days...
    "If I owned Texas and Hell, I'd rent out Texas and live in Hell."

    - Phillip H. Sheridan

  9. #759
    xxx Avatar von Kosel
    Ort: before I sleep
    Zitat Zitat von spector Beitrag anzeigen
    Ansonsten halte ich es wie die Top-Kritiker aus den Staaten: Lieber den Film "Let the right one in" aus Schweden gucken. Ähnliches Thema, aber sehr viel intensiver und emotionaler. Letzterer Film ist eine dringende Empfehlung. Auf dt.: "So finster die Nacht".
    Habe den Film inzwischen angeschaut. Und um gzuf direkt zu widersprechen; scheiße ist er nicht.
    Der Titel ist verwirrend. Er sollte besser "Blutsauger in Bollerbü" lauten, aber man kann nicht alles haben.
    Aber das war schon der einzige Kritikpunkt meinerseits.

    Ich kann verstehen, warum der Film in Spector Augen Gnade fand. Es wurde nicht mit großartigen Kameraeinstellungen gegeizt. Mit Logik, die über das Verständnis eines Vierjährigen geht, schon, aber eben nicht mit tollen Bildern.

    Fazit: Der Depristreifen hätte gut in die ZDF-Reihe "Das kleine Fernsehspiel" gepasst. Als Kinofilm hat er Einnahmen von etwa 7 Mio $ eingefahren. Was der Qualität dieses Machwerks voll entspricht.
    "If I owned Texas and Hell, I'd rent out Texas and live in Hell."

    - Phillip H. Sheridan

  10. #760
    frisch Avatar von einwandfreie
    Ort: zwischen Bücherstapeln
    Bild:
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    cinema paradiso
    erzählt, beginnend einige jahre nach dem ende des zweiten weltkrieges, die geschichte einer zu herzen gehenden freundschaft zwischen dem alten väterlichen alfredo (philippe noiret) und dem kleinen gewitzten toto, der so putzig ist mit seinen strahleaugen und den abstehenden henkeltopfohren.

    alfredo arbeitet als filmvorführer eines provinzkinos in einem kleinen sizilianischen dorf. die kauzigen einwohner des ärmlichen ortes lachen, lieben, weinen, wichsen, sterben, vögeln, lernen… – kurzum leben in diesem kino.
    als alfredo bei einem brand erblindet, übernimmt toto die aufgabe des filmvorführers. immer begleitet von alfredo, der ihn als jugendlicher drängt und inständig bittet, sizilien den rücken zu kehren und möglichst nie wieder zu kommen, um sein glück in rom zu suchen.
    geprägt durch die gemeinsame zeit wird toto in rom ein berühmter regisseur und kehrt erst 30 jahre später wieder zurück.

    diese wunderbar sentimentale und ergreifende liebeserklärung an das kino, einem ort voller träume und sehnsucht, ist zum heulen schön. wie ich heute wieder feststellen konnte, nachdem ich diesen film jahrelang nicht mehr gesehen habe.
    zu philippe noiret muss nichts gesagt werden – er ist unglaublich gut. ebenso die musik von ennio morricone.

    die letzte szene treibt mir immer wieder die tränen in die augen. alfredo vermacht toto eine filmrolle mit allen damals zu anrüchigen kussszenen, die er auf geheiß des dorfpfarrers aus den filmrollen herausschneiden musste:
    /watch?v=wEFugVbzsSo

  11. #761
    chaos is a ladder Avatar von spector
    Ort: Düsseldorf
    Zitat Zitat von einwandfreie Beitrag anzeigen
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    cinema paradiso
    erzählt, beginnend einige jahre nach dem ende des zweiten weltkrieges, die geschichte einer zu herzen gehenden freundschaft zwischen dem alten väterlichen alfredo (philippe noiret) und dem kleinen gewitzten toto, der so putzig ist mit seinen strahleaugen und den abstehenden henkeltopfohren.

    alfredo arbeitet als filmvorführer eines provinzkinos in einem kleinen sizilianischen dorf. die kauzigen einwohner des ärmlichen ortes lachen, lieben, weinen, wichsen, sterben, vögeln, lernen… – kurzum leben in diesem kino.
    als alfredo bei einem brand erblindet, übernimmt toto die aufgabe des filmvorführers. immer begleitet von alfredo, der ihn als jugendlicher drängt und inständig bittet, sizilien den rücken zu kehren und möglichst nie wieder zu kommen, um sein glück in rom zu suchen.
    geprägt durch die gemeinsame zeit wird toto in rom ein berühmter regisseur und kehrt erst 30 jahre später wieder zurück.

    diese wunderbar sentimentale und ergreifende liebeserklärung an das kino, einem ort voller träume und sehnsucht, ist zum heulen schön. wie ich heute wieder feststellen konnte, nachdem ich diesen film jahrelang nicht mehr gesehen habe.
    zu philippe noiret muss nichts gesagt werden – er ist unglaublich gut. ebenso die musik von ennio morricone.

    die letzte szene treibt mir immer wieder die tränen in die augen. alfredo vermacht toto eine filmrolle mit allen damals zu anrüchigen kussszenen, die er auf geheiß des dorfpfarrers aus den filmrollen herausschneiden musste:
    /watch?v=wEFugVbzsSo
    Nach deiner extrem schönen Zusammenfassung und in Erinnerung an den Soundtrack von Morricone perlt es soeben multipel meine Wangen herab. Das nenn ich mal einen Epic-Movie.

  12. #762
    chaos is a ladder Avatar von spector
    Ort: Düsseldorf
    Zitat Zitat von Kosel Beitrag anzeigen
    Habe den Film inzwischen angeschaut. Und um gzuf direkt zu widersprechen; scheiße ist er nicht.
    Der Titel ist verwirrend. Er sollte besser "Blutsauger in Bollerbü" lauten, aber man kann nicht alles haben.
    Aber das war schon der einzige Kritikpunkt meinerseits.

    Ich kann verstehen, warum der Film in Spector Augen Gnade fand. Es wurde nicht mit großartigen Kameraeinstellungen gegeizt. Mit Logik, die über das Verständnis eines Vierjährigen geht, schon, aber eben nicht mit tollen Bildern.

    Fazit: Der Depristreifen hätte gut in die ZDF-Reihe "Das kleine Fernsehspiel" gepasst. Als Kinofilm hat er Einnahmen von etwa 7 Mio $ eingefahren. Was der Qualität dieses Machwerks voll entspricht.
    Kosel, ich glaube, ich kann dir erkären, warum ich diesen Film mag. (und ich lasse mal zumindest in den ersten Absätzen unser IOFF-Haderspiel außer Acht).

    Er ist Kino. Filmsprache. Szenen werden uns nicht dialoghaft aufgetischt und löffelbefüttert. Ich habe mal im Australia-Thread geschrieben, was mir ein alter Drebuch-Coach in Sachen Dialog auf den Weg gab: "Stell dir vor, es wäre ein Stummfilm, und dann stell dir erst vor, was die zu reden haben". Das soll nicht heißen, dass wir mausgraue Georgische Sozialdramen mit unterschatteten Augen in blassen Gesichtern und von ARTE untertitelt toll finden sollen. Auf der Roadmovie-Suche nach dem entfremdeten Vater und so. Ich bin Blockbuster-Fan. Popcorn-Kino ist quasi mein Zweitname.
    Aber es soll heißen, dass ich den Film, ich weiß nicht genau warum, sehr, sehr filmisch finde.

    Erklärungs-Bemühungen:

    Der Film hat extrem natürliche Dialoge, so wie sie auch von Kindern im Alter des Hauptdarstellers gesprochen würden. Nicht wie in 'Juno', wo alle Teenies anscheinend einen Woody-Allen-für-Arme-Kurs belegten, und sich in den Worten eines sich witzig wähnenden Autors unterhalten müssen.

    Die Natürlichkeit des Films hat mich berührt.

    Und, ja es musste ja kommen, ich wurde auch früher mal von Grundschulklassen-Ärschen gehänselt. Aber ich glaube irgendwer irgendwie irgendwo hat solche Sekunden, Minuten oder Stunden abrufbar.

    Außerdem mochte ich diesen Achtziger-Jahre-Style, weil er mich an die saugut verschwendeten Jahre meiner Jugend erinnerte. Ich hatte allerdings nie einen Zauberwürfel, weil man daraus nich trinken kann.

    Ein sehr profilierter Drehbuchschreiber, dem ich den Film empfahl, sagte mir, dass er selten eine so brillante reduzierte Kinosprache sah. Wir verstehen die gesamte Handlung und die inneren Konflikte der Protagonisten, ohne Dialoge "für den Zuschauer" zu schreiben. Es funktioniert allein über Gesichter, Kamerawinkel und die daraus entstehende Athmosphäre.

    Und es geht über wahre Liebe. Ich mag da zwar etwas altmodisch wirken, aber ich glaube an sowas. Auch wenn es nur ein biochemisches Gemisch zum Zwecke der Fortpflanzung sein sollte, die im Alter sich nicht abbaut, obwohl man nicht mehr fertil ist.

    Der Junge und das Mädchen (oder eher 'Das androgyne Nachbarkind') lieben sich auf keiner sexuellen Ebene. Sondern zwei Außenseiter sind nun füreinander da. Ich finde das schön. Sehr schön sogar. Kann kitschig sein, ist es in diesem Film aber definitiv nicht. Sondern eine kalte Kamera schaut auf einen nordschwedischen Winter, wo den Darstellern der Rotz in der Nase gefriert. Und fängt die Wärme ein, mit der Einzelgänger zu Zweizelgängern werden können.
    Und, du musst zugeben, die Unterwasser-Badehallen-Szene war ebenso überraschend wie gut gemacht.

    In Abgrenzung zu "Twilight" finde ich "So finster die Nacht" sowohl filmisch als auch drehbuchmäßig besser erzählt. Und sowieso und überhaupt.

    Beiden lag ein Bestseller als Vorlage bereit (war in skandinavischen Buchhandlungen Buchhändlergold. Und Skandinavien ist nicht klein).

    Aber da du ja von internationalen Kinokassen-Erfolgen auf den Wert eines Filmes schließt, denke einfach wie ein Produzent: "Den nächsten Twiligight-Kassenknüller machen wir auf 3D. Da schießt den Zuschauern, die nicht die Bücher von der frigiden Fregatte kennen, zumindest die Langeweile von der Leinwand direkt in die Fresse".

    PS: El Koselero. Ich hasse "Das kleine Fernsehspiel" im ZDF. Ex-Filmschüler versuchen sich in Alltagsgrau. Aber ich habe in schlaflosen Nächten da auch manche Perlen entdeckt. Bleib wach. In jeder Beziehung. Lohnt sich. (trutziger Gemeinplatz von El Spectore).
    Geändert von spector (30-08-2009 um 16:56 Uhr)

  13. #763
    chaos is a ladder Avatar von spector
    Ort: Düsseldorf
    Zitat Zitat von chris2222 Beitrag anzeigen
    Nebenbei gesagt, der Watchmen Trailer ist einer der besten Trailer, den ich je gesehen habe:

    http://www.bitte-keine-direkten-link...?v=E4blSrZvPhU

    Ich liebe sowieso diese Trailer, die fast komplett mit nem Lied unterlegt sind. Jedoch wunderte ich mich auch über die FSK. Die Szenen in der jemand die Hände abgehackt bekommt sind z.B. doch ein wenig "hart".
    Im großen und ganzen, trotz der Länge, ein großartiger, epischer Film. Desweiteren find ich die Musik im Film Klasse. Alleine das Opening mit Bob Dylan's "The Time They Are A-Changing" war großartig. An sich eins der besten Opening, die ich kenne.

    Ach, und ja, The Wanted ist die DVD nicht wert, auf die es gebrannt wurde. Ein guter Schauspieler verschwendet. Eine schlechte nicht.

    Zuletzt gesehen:


    Wanted
    Bild:
    ausgeblendet


    Ich fand ihn eigentlich ganz gut. Nett anzusehendes Popcorn- Kino. Nicht mehr, nicht weniger. Mir gefiel auch der visuelle Style:
    Er haut seinen Freund mit der Tastur eine rein.... Die Tastatur fliegt außeinander und die Buchstaben + der Zahn des Freundes ergeben "Fuck You"


    Pi
    Bild:
    ausgeblendet


    Von Darren Arnofsky. Fand ihn eigentlich doch wirklich gut. Jedoch fing er mich gegen Ende hin an zu nerven. Vllt. lag das auch an meiner Müdigkeit ... jedoch trozdem ein ziemlich guter Film.
    Arinofsky ist schon so´n Typ. Sieht nach nix aus. Blasser Bürohengst mit Schnäuzer. Und macht nach dem Lowest-Budget-Mindfucker "Pi" per Filmfestivals auf sich aufmerksam. Es folgt das brillante Drogen-Anti-Fest "Requiem for a Dream". Dann kennt man ihn in Hollywood, lädt ihn zu Parties ein. Und er macht seine aufgedunsene Esoterik-Oper "The Fountain".

    Mit "The Wrestler" schließt sich zunächst ein Kreis. Wenig Kohle. Handkamera und eine intensive Story. Und ein extremer Rourke, der im Drehbuch seine eigene Story mit anderen Mitteln erzählt bekommt, und es daher intensiver spielt, als jeder andere.
    Geändert von spector (30-08-2009 um 17:16 Uhr)

  14. #764
    xxx Avatar von Kosel
    Ort: before I sleep
    Zitat Zitat von spector Beitrag anzeigen
    Kosel, ich kann dir erkären, warum ich diesen Film mag.
    Du darfst den Film mögen. Null Problemo. Ich verstehe auch, warum Filmschaffende diesen Film gut finden. Das ist so ähnlich wie mit Phlip K. Dick: eigentlich für das breite Publikum unlesbar aber von anderen SF-Autoren wird er verehrt. Für so Kniffs und Tricke, die dem Durchschnittsschnulli am Ei vorbei gehen.

    Aber wie ein berühmter Filmautor mal sagte: erzähle mir wilde, aber plausible Geschichten.
    Und die Saga von der Knäckebrotvampirella hat scheunentorgroße Logiklücken.
    Da hat das Vampirkind einen Igor der ihr Blut besorgen geht, damit keine Toten in der Nachbarschaft rumliegen. Dazu fährt Igor zwei Bushaltestellen weiter und erlegt ein Opfer in einem hell ausgeleuchteten Park, der nahe an einer Straße und einem Spazierweg liegt und blutet ihn in einen Kanister öffentlich aus. Das Vampirmädchen hätte sich ihr Futter also auch selber suchen können, zumal der Igor bei seiner Bluttat gestört wird. Er packt noch schnell sein Handwerkszeug ein, vergisst aber den großen Blutkanister.
    Oder Igor kippt sich Säure ins Gewicht, um seine Identität zu schützen und damit seine Herrin, weil sein zweiter Coup noch katastrophaler endet. Anstatt die Säure zu trinken, um nicht der Exekutive in die Hände zu fallen.
    Wobei er im Krnakenhaus nicht nur keinen Verband bekam, damit man die Löcher im Gesicht besser sehen kann, nein, er wird als mutmaßlicher Serienkiller weder ans Bett gefesselt noch bewacht. usw usf

    Und kommen wir nun zu deiner wahren Liebe. Das Monster hat einen Gehilfen, der die Sonnenlichtaktivitäten abwickeln muss. Dieser Igor wird alt und ist unfähig. Am Ende des Filmes ist der Alte tot und das Monstermädchen hat einen neuen Diener. Nämlich den Jungen, der sich mit ihr angefreundet hat. Wieso ist das Liebe? Sie sich einfach einen neuen Sklaven beschaftt.

    Wie gesagt, ich fand den Film für eine Kindergeschichte nicht übel. Aber besser als Twighlight, Horry Potter und so fand ich ihn nicht. Nur anders.
    Geändert von Kosel (30-08-2009 um 17:18 Uhr) Grund: Hättest du dein Edit verschwiegen, wärste imho Philosoph geblieben. :(
    "If I owned Texas and Hell, I'd rent out Texas and live in Hell."

    - Phillip H. Sheridan

  15. #765
    Zitat Zitat von Kosel Beitrag anzeigen
    Du darfst den Film mögen. Null Problemo. Ich verstehe auch, warum Filmschaffende diesen Film gut finden. Das ist so ähnlich wie mit Phlip K. Dick: eigentlich für das breite Publikum unlesbar aber von anderen SF-Autoren wird er verehrt. Für so Kniffs und Tricke, die dem Durchschnittsschnulli am Ei vorbei gehen.

    Aber wie ein berühmter Filmautor mal sagte: erzähle mir wilde, aber plausible Geschichten.
    Und die Saga von der Knäckebrotvampirella hat scheunentorgroße Logiklücken.
    Da hat das Vampirkind einen Igor der ihr Blut besorgen geht, damit keine Toten in der Nachbarschaft rumliegen. Dazu fährt Igor zwei Bushaltestellen weiter und erlegt ein Opfer in einem hell ausgeleuchteten Park, der nahe an einer Straße und einem Spazierweg liegt und blutet ihn in einen Kanister öffentlich aus. Das Vampirmädchen hätte sich ihr Futter also auch selber suchen können, zumal der Igor bei seiner Bluttat gestört wird. Er packt noch schnell sein Handwerkszeug ein, vergisst aber den großen Blutkanister.
    Oder Igor kippt sich Säure ins Gewicht, um seine Identität zu schützen und damit seine Herrin, weil sein zweiter Coup noch katastrophaler endet. Anstatt die Säure zu trinken, um nicht der Exekutive in die Hände zu fallen.
    Wobei er im Krnakenhaus nicht nur keinen Verband bekam, damit man die Löcher im Gesicht besser sehen kann, nein, er wird als mutmaßlicher Serienkiller weder ans Bett gefesselt noch bewacht. usw usf

    Und kommen wir nun zu deiner wahren Liebe. Das Monster hat einen Gehilfen, der die Sonnenlichtaktivitäten abwickeln muss. Dieser Igor wird alt und ist unfähig. Am Ende des Filmes ist der Alte tot und das Monstermädchen hat einen neuen Diener. Nämlich den Jungen, der sich mit ihr angefreundet hat. Wieso ist das Liebe? Sie sich einfach einen neuen Sklaven beschaftt.

    Wie gesagt, ich fand den Film für eine Kindergeschichte nicht übel. Aber besser als Twighlight, Horry Potter und so fand ich ihn nicht. Nur anders.
    Man muss das Buch nicht gelesen haben, um den Film zu verstehen. Dir sind ein paar wichtige Szenen wahrscheinlich gerade nicht mehr in Erinnerung.
    Das geht mir manchmal auch so, das meine ich jetzt ganz bestimmt nicht ironisch.

    Die Rolle des Hakan (nicht Igor) wird im Buch viel besser erklärt. Das hätte aber den Film gesprengt und ist klugerweise rausgelassen worden. Ich denke, dass der Film auch so funktioniert.

    Es gibt genügend Szenen, die deutlich machen wo Hakans Motive liegen. Die auf seine Eifersucht deuten: Er steht am Fenster und schaut auf Eli, die mit Oscar unten eine neue Welt für sich entdeckt. Wie ihn das quält.

    Und es gibt Szenen, die auch zeigen, dass Hakan Eli nicht egal ist, trotz Oscar. Sie erlöst ihn im Krankenhaus. Er wollte das alles nicht mehr. Ob er sich Salzsäure ins Gesicht gießt oder trinkt, er kann so oder so nicht so "einfach" sterben.

    Edit: Es ist doch ein Merkmal von Hakan, dass er so ein "Stümper" ist.


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