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  1. #3331
    Zitat Zitat von Tiescher Beitrag anzeigen
    In erster Linie muss man sie sich leisten wollen. Die Kritik der letzten Seiten lässt sich wie folgt zusammenfassen:

    E-Mobilität ist doof, weil sie nicht zu meinen persönlichen Lebensumständen passt.
    Ich habe keinen Platz zum Laden, mir sind sie zu teuer, mir haben sie zu wenig Reichweite. Analog dazu sind Hunde auch doof, weil ich weder die Zeit habe, um mich zu kümmern, noch den Platz für den Auslauf habe. Von den hohen Kosten für den Unterhalt ganz zu schweigen.

    Niemand wird gezwungen ein E-Auto zu kaufen. Dennoch wird hier nichts unversucht gelassen, das E-Auto generell schlecht zu reden. Da werden dann auch mal 100 Euro für den Elektriker zur unüberwindbaren Hürde, um eine 500 Euro-Wallbox zu installieren.
    Das ist mir auch aufgefallen, dass hier viele User teilweise sehr detailliert und wiederholt schildern, warum für sie aufgrund ihrer persönlichen Lebensumstände ein E-Auto nicht in Frage kommt.

    Ob sie damit das E-Auto generell schlechtreden wollen, kann ich nicht beurteilen - ich vermute allerdings eher eine Art Rechtfertigungszwang dafür, dass sie das (ihrer Wahrnehmung nach) moralisch eigentlich gebotene oder erwartete nicht tun. Möglicherweise erhoffen sie sich unterbewusst eine Art Absolution dadurch, dass ihnen andere User bestätigen, dass sie richtig handeln.

    Aber auch abseits von solchen küchenpsychologischen Gedanken finde ich solche Schilderungen durchaus interessant. Auch wenn es sich um Einzelfälle handelt, die nicht repräsentativ sind, geben sie in der Summe doch Hinweise, woran es hakt, und woran Hersteller oder der Staat arbeiten können, um Hindernisse zu beseitigen.

  2. #3332
    Zitat Zitat von tanakin Beitrag anzeigen
    Ich werde nicht meine reiseunterlagen offenlegen, nur damit ich bei dir glaubwürdig erscheine, nur soviel:
    1. klasse?
    Oh verzeihe, ich ging nicht davon aus, dass jemand mit dem Standpunkt "E-Mobilität muss man sich leisten können" im Zug 1. Klasse in Anspruch nimmt. Auch ist eine offensichtliche Havarie keine Referenz für den angeblich desaströsen Zustand der öffentlichen Verkehrsmittel. Genauso kann man mit Motorschaden auf der Fahrt mit dem Auto liegenbleiben. Auch das wird zum Erlebnis. Was also sollte der Hinweis der 13-Stundenfahrt für 450 Euro mit Unterschlagung der Details, wenn nicht das Schlechtreden der Situation die Motivation war?

  3. #3333
    Zitat Zitat von tanakin Beitrag anzeigen
    noch nicht! ich verweise hierbei auf meine analogie zur energiesparleuchte! die herkömmlichen Birnen wurden de facto auch "verboten" und sind quasi schmuggelware geworden...



    nochmal:
    die wallbox für 500€ wird an eine normale schuko-steckdose geklemmt. somit muss man bereits darauf achten, wie stark die wallbox diesen speziellen kreis wie lange belastet. günstigstenfalls hängt an diesem stromkreis kein anderer verbraucher. aber auch mit 3000w dauerleistung belaste ich die steckdose enorm, unbedenklich sind 2000w dauerbelastung auf den stromkreis.

    und den elektriker, der mir für 100€ den schaltschrank umbastelt, automaten dazu setzt, womöglich leitungen verlegt und fachgerecht anklemmt, incl. material, den nennst du mir bitte!
    ich bin ein wenig vom fach, den arbeitsaufwand für ein durchschnittliches einfamilienhaus mit carport schätze ich persönlich mit ungefähr 6-8 mannstunden ein. facharbeiterstunden setze ich jetzt mal mit 50€ an, wobei wir also jetzt bei ca. 350€ reiner arbeitslohn sind. zuzüglich wallbox also roundabout 800-900€. materialkosten sicher auch nochmal 150-200€ und was es kostet, den schaltplan des anschlusskastens zu ändern, das weiss ich nicht.
    jetzt sind wir aber bei einer auffälligen aufputzinstallation! ist die kabelführung auch nur ansatzweise unter putz zu verlegen, dann kommen stemmstunden, maurer/putzer, maler/anstreicher dazu. unterm strich: der vorteil durch die förderung ist weg, weil dafür die infrastruktur zum laden angeschafft wird. ist durchaus legitim, aber dann ist die elektrokarre dennoch wieder die magischen 10000€ (oder so) teurer als ein verbrenner...

    einen gebrauchten diesel zum beispiel bekommst du mittlerweile echt günstig. ich habe einen solchen! er ist von 2003, hat 130 ps, verbraucht halt 6-7 liter (dann muss ich aber schon arg treten) und hat mich 800€ gekostet.

    dazu kommt, dass ich jobmäßig früher viel in der industrie tätig war, und ich weiss, wer die grösseren umweltsäue sind! ich selber habe schon 30000l heizöl in einer woche durch den kamin gejagt, nur um eine anlage in betrieb zu nehmen! mit teils desaströsen abgaswerten und ohne auch nur ein jota prozesswärme (sprich: nutzen) daraus zu erzielen! reine messfahrten und funktionskontrollen der peripherie!

    ich fahre meinen diesel, bis er stirbt! danach hole ich mir einen weiteren gebrauchten verbrenner, gerne wieder einen diesel, und werde den wieder fahren, bis er stirbt! und ich bin sicher, dass ich damit günstiger fahre und mehr für die umwelt tue als wenn ich mir einen neuen stromer zulegen würde...

    so!

    ps: mein routenplaner gibt mir die strecke siegburg-jenbach über die a3 mit guten 7 stunden heraus... also knapp die hälfte...
    Wenn Du aktuell ein Auto für 800,- € gekauft hast, bist Du noch weit von der E-Mobilität entfernt. Ziel dürften die Reduzierung der 1% Regelung sein, möglichst Flottenmanager und Dienstwagenfahrer von einem E-Auto oder einem Hybriden zu überzeugen und damit in absehbarer Zeit den Gebrauchtwagenmarkt damit zu bedienen und langfristig den Wechsel zu E-Mobilität zu schaffen. Für 800,- € wirst Du dann vlt in 16 Jahren, so alt ist Dein Gebrauchter, auch ein E-Auto bekommen. Wobei ich glaube, dass wenn die erwartbaren Ziele der Regierung sich durchsetzen, Du schon vorher wechseln wirst, weil Ölauto fahren in 10 Jahren evtl zu einem Luxus wird, den man sich leisten können muss, da die Ökoabgaben, wie immer sie dann heißen mögen, den Liter Benzin oder Diesel sehr viel teurer machen werden.
    "Wenn du die Welt vereinen willst, gründe mehr Rockbands, nicht politische Parteien und Religionen" - Gene Simmons

  4. #3334
    Zitat Zitat von JackB Beitrag anzeigen
    Das ist mir auch aufgefallen, dass hier viele User teilweise sehr detailliert und wiederholt schildern, warum für sie aufgrund ihrer persönlichen Lebensumstände ein E-Auto nicht in Frage kommt.

    Ob sie damit das E-Auto generell schlechtreden wollen, kann ich nicht beurteilen - ich vermute allerdings eher eine Art Rechtfertigungszwang dafür, dass sie das (ihrer Wahrnehmung nach) moralisch eigentlich gebotene oder erwartete nicht tun. Möglicherweise erhoffen sie sich unterbewusst eine Art Absolution dadurch, dass ihnen andere User bestätigen, dass sie richtig handeln.

    Aber auch abseits von solchen küchenpsychologischen Gedanken finde ich solche Schilderungen durchaus interessant. Auch wenn es sich um Einzelfälle handelt, die nicht repräsentativ sind, geben sie in der Summe doch Hinweise, woran es hakt, und woran Hersteller oder der Staat arbeiten können, um Hindernisse zu beseitigen.


    Ich habe kein Problem damit, wenn sich jemand kein E-Auto anschafft, weil es seine persönlichen Lebensumstände nicht zulassen. Allerdings mit dem Schlechtreden der Technik. Ob das nun aus einem Rechtfertigungszwang heraus geschieht, mag ich wiederum nicht beurteilen. Wenn ich die Stromerzeugung für E-Autos infrage stelle und im gleichen Atemzug den Wasserstoffantrieb als Alternative forciere, dann hat das nichts mit einer aufrichtigen und sachgerechten Diskussion zu tun. Wenn ich allein im Rahmen der E-Mobilität die widrigen Umstände der Rohstoffgewinnung thematisiere, dann hat das ebenfalls nichts mit einer aufrichtigen Diskussion zu tun. Die fehlende Geräuschemission von E-Fahrzeugen als Negativum zu thematisieren, während Jahrzehntelang die Autoindustrie und deren Zulieferer um Dämmung der Geräuschkulisse von Motoren und Reifen bemüht waren und immer noch sind, lässt auch Zweifel an der Ernsthaftigkeit aufkommen. Hier werden Dinge vorgeschoben, Strohmänner installiert, um das Batterieauto ins schlechte Licht zu rücken. Ob das nun zum Zweck der Rechtfertigung oder aus welcher Motivation heraus auch immer geschieht, spielt keine Rolle. Tatsache ist, dass die Diskussion unredlich geführt wird.
    Geändert von Tiescher (06-12-2019 um 16:26 Uhr)

  5. #3335
    Zitat Zitat von Tiescher Beitrag anzeigen
    Die fehlende Geräuschemission von E-Fahrzeugen als Negativum zu thematisieren, während Jahrzehntelang die Autoindustrie und deren Zulieferer um Dämmung der Geräuschkulisse von Motoren und Reifen bemüht waren und immer noch sind, lässt auch Zweifel an der Ernsthaftigkeit aufkommen.
    Ich finde, da bist du zu empfindlich. Die Nebendiskussion über die Sinnhaftigkeit von Geräuschgeneratoren stellt ja nun wirklich keinen Angriff auf die Technik der E-Autos dar.
    Die einen sehen in der geringen Lärmemission von E-Autos einen zusätzlichen Benefit, aber keinesfalls den wichtigsten entscheidenden, den es braucht, um E-Autos zu rechtfertigen.
    Und die anderen sehen darin ein gewisses Problem, das sich aber mit wenig Aufwand beheben lässt. Und selbst mit Geräuschgenerator wären E-Autos immer noch leiser als die meisten Verbrennerautos.
    Also egal, welche Position jemand in der Diskussion vertritt, kann man ihm schlecht vorwerfen, dass er damit E-Autos schlechtrede.

    Grundsätzlich ist das aber hier kein Fachforum, in dem man zielgerichtet auf Lösungen hinarbeitet. Wenn da manch Beitrag nicht bierernst gemeint oder formuliert sein sollte, ist das völlig okay.
    Geändert von JackB (06-12-2019 um 17:28 Uhr)

  6. #3336
    vonne Pufferbude Avatar von Karl Napp
    Ort: Sag ick nich. +g+
    hattet ihr folgendes schon?
    https://www.kabeleins.de/tv/kabel-ei...19-ganze-folge
    ab 6:50

  7. #3337
    Zitat Zitat von Tiescher Beitrag anzeigen
    Die fehlende Geräuschemission von E-Fahrzeugen als Negativum zu thematisieren, während Jahrzehntelang die Autoindustrie und deren Zulieferer um Dämmung der Geräuschkulisse von Motoren und Reifen bemüht waren und immer noch sind, lässt auch Zweifel an der Ernsthaftigkeit aufkommen. Hier werden Dinge vorgeschoben, Strohmänner installiert, um das Batterieauto ins schlechte Licht zu rücken. Ob das nun zum Zweck der Rechtfertigung oder aus welcher Motivation heraus auch immer geschieht, spielt keine Rolle. Tatsache ist, dass die Diskussion unredlich geführt wird.
    Ein gutes Beispiel dafür, wie dünnhäutig du beim Thema E-Mobilität reagierst. Ich habe lediglich auf HobbyChineses Meinung reagiert, fehlende Geräusche seien eine Lappalie, die Leute sollten besser gucken, damit ihnen nichts passiert. Und wenn dann was passiere, dann selbst schuld, weil der Sehsinn im Straßenverkehr schließlich ausreichen sollte. Meine Antworten waren unabhängig von der Antriebsart und sicherlich kein schwergewichtiges Argument gegen die E-Mobilität. Darauf hättest du aber selbst leicht kommen können ohne Schaum vorm Mund.

    Selbstverständlich wurde hier im Thread schon oft darüber geschrieben, warum für einen selbst die E-Mobilität jetzt oder auch zukünftig nicht infrage kommt. Eigene Betroffenheit ist schließlich in der Regel der Beweggrund dieses oder jenes zu tun oder nicht zu tun, nicht das, was andere tun oder nicht tun. Auch ich gehöre - ganz ohne ein schlechtes Gewissen - zu der riesengroßen Mehrheit, die sich aktuell und in den nächsten drei, vier, fünf Jahren kein E-Auto kaufen will und wird. Auch ich gehe davon aus, dass diese Autos noch anders bzw. weiter entwickelt werden; wäre ja auch äußerst absonderlich, wenn dem nicht so wäre.
    Wenn aber die Zeit soweit gekommen ist, dass der ganze Mix aus Anschaffungspreis, Reichweite, Aufladen und anderen Komponenten für mich (ja, für MICH, nicht für andere oder gar "die Allgemeinheit") passt, werde ich nicht mehr im Beruf sein und kein Auto mehr brauchen. Als Fußgänger und Nutzer des ÖPNV habe ich dann mit Sicherheit eine wesentlich bessere Öko-Bilanz als jedes Auto, egal mit welchem Antrieb.
    Eigentlich ist es auch nur eine Sache, die mir beim Thema E-Mobilität auf den Senkel geht (ein bisschen, denn wirklich stören lasse ich mich nicht, dafür bin ich zu alt), ist die Überhöhung bei nicht gerade wenigen des E-Autos als Umweltretter oder gar mehr. KEIN Auto ist ökologisch, vielleicht mit Ausnahme eines mit Holz"karosserie", betrieben mit Muskelkraft.

  8. #3338
    semper fi
    Ort: Bielefeld
    Halte es auch für undiskutabel, dass E-Autos serienmäßig (zumindest ein Mindestmaß) an „Soundgeneration“ mitbringen müssen.
    Zum Schutz, ggf. aus Rücksichtnahme auf schwächere Verkehrsteilnehmer.

  9. #3339
    Zitat Zitat von JackB Beitrag anzeigen
    Ich finde, da bist du zu empfindlich. Die Nebendiskussion über die Sinnhaftigkeit von Geräuschgeneratoren stellt ja nun wirklich keinen Angriff auf die Technik der E-Autos dar.
    Ich bin nicht dünnhäutig oder habe gar Schaum vorm Mund nur, weil ich auf die heuchlerische Natur der Diskussion um die Geräuschentwicklung von E-Fahrzeugen hinweise. Ganz emotionslos und nüchtern weist das "Center Automotive Research" an der Universität Duisburg-Essen darauf hin, das bei konstanter Geschwindigkeit im Stadtbereich in der Wahrnehmbarkeit kein Unterschied zwischen modernen Benzinfahrzeugen und Elektroautos besteht.

    Die Diskussion um die Geräuschentwicklung der E-Autos suggeriert eine höhere Gefahr durch den E-Antrieb, als durch konventionelle Antriebe. Es gibt keine Erhebung, die diese Ansicht in irgendeiner Weise stützt. Dennoch finden einige diese künstlichen Lärmquellen notwendig und indiskutabel. Was ist die Intention etwas zu beanstanden oder gar als erforderlich zu erachten, was in der Vergangenheit kein Problem war? Wenn leise Fahrzeuge tatsächlich ein belegbar höheres Unfallrisiko darstellen, warum gilt die Forderung nach Lärmgeneratoren nicht auch für leise Benziner oder für Radfahrer, Skater und Rollerfahrer, die der Fußgänger auch nicht hört, bevor er auf dem gemeinsam genutzten Gehweg von ihnen umgepflügt wird? Und ist es konsequenterweise nicht auch erforderlich Menschen, die sich mit Kopfhörern und Handy vom Straßenverkehr abschotten, Vorgaben zu machen?

    Warum entsteht die Diskussion genau wie die Rohstoffgewinnung just dann, wenn es um E-Autos geht?
    Leiseren Verkehr wieder flächendeckend lauter machen ist und bleibt für mich eine absurde Vorstellung in einem Umfeld von Bemühungen um Straßenlärmminderung in denen Städte sogar den Asphalt austauschen.
    Kann man von mündigen Bürgern und Verkehrsteilnehmern nicht verlangen, ihr Verhalten auf die neuen Herausforderungen der E-Mobilität einzustellen?
    Geändert von Tiescher (06-12-2019 um 21:52 Uhr)

  10. #3340
    Zitat Zitat von Tiescher Beitrag anzeigen
    Ich bin nicht dünnhäutig oder habe gar Schaum vorm Mund nur, weil ich auf die heuchlerische Natur der Diskussion um die Geräuschentwicklung von E-Fahrzeugen hinweise. Ganz emotionslos und nüchtern weist das "Center Automotive Research" an der Universität Duisburg-Essen darauf hin, das bei konstanter Geschwindigkeit im Stadtbereich in der Wahrnehmbarkeit kein Unterschied zwischen modernen Benzinfahrzeugen und Elektroautos besteht.

    Die Diskussion um die Geräuschentwicklung der E-Autos suggeriert eine höhere Gefahr durch den E-Antrieb, als durch konventionelle Antriebe.
    Und gerade die von dir behauptete Diskussion gab es doch gar nicht auf den letzten Seiten!
    Nur du selbst bist dafür verantwortlich was du ganz offensichtlich aus Kommentaren herauslesen willst, dort aber nicht geschrieben steht. Komm jetzt nicht mit irgendwelchen Rechtfertigungen, dies sei ja der Thread für E-Mobilität, weshalb jeder Kommentar damit verbunden sein müsse. Nein, innerhalb eines Threads gibt es auch mal Schlenker ganz allgemeiner Natur, wenn es z.B. um Geräusche, die es angeblich nicht brauche im Straßenverkehr oder nicht in dem Maße, geht. So viel Lesekompetenz darf man schon erwarten.
    Geändert von beautiful.south (07-12-2019 um 11:42 Uhr)

  11. #3341
    Lotta vom Hocka Avatar von Cat-lin
    Ort: heute hier,morgen dort...
    Sachte, sachte bitte; wo sind wir denn hier gelandet - wieso sollte man sich hier für seine Meinung "rechtfertigen" müssen; und falls ja, wieso dann nur einer - und nicht alle anderen auch?

    Komisch, übrigens finde ich u. a. Tieschers Beiträge durchaus wohltuend und sachlich, und vieles ist nicht von der Hand zu weisen. Wen allerdings empfindlich stört, daß er damit eben ins Schwarze trifft, und wer sich dadurch auf 180 (nicht km/h ) bringen läßt, ist wohl auch "selbst verantwortlich"...


    Hier mal allgemein zum Thema E-Auto:https://www.tagesspiegel.de/wirtscha.../25291904.html

    Wenn elf Avocados umweltschädlicher als eine E-Auto-Batterie sind
    Gegner der E-Mobilität führen gerne den enormen Wasserverbrauch bei der Herstellung von Akkus an. Ein Batterieforscher widerspricht.


    ... Für das Lithium eines Akkus mit einer Kapazität von 64 Kilowattstunden (kWh) werden nach den gängigen Berechnungsmethoden 3840 Liter Wasser verdunstet. Das entspricht nach Fichtners Angaben dem Wasserverbrauch bei der Produktion von 250 Gramm Rindfleisch, zehn Avocados, 30 Tassen Kaffee oder einer halben Jeans.

    Der Akku ist also etwas nachhaltiger als die Jeans oder das Steak. „Ich wundere mich ohnehin immer, dass in der Öffentlichkeit nie über das Lithium in Laptops oder Mobiltelefonen gesprochen wird – aber beim E-Auto ist es auf einmal ein Problem“...

    Zitat Zitat von JackB Beitrag anzeigen
    Das ist mir auch aufgefallen, dass hier viele User teilweise sehr detailliert und wiederholt schildern, warum für sie aufgrund ihrer persönlichen Lebensumstände ein E-Auto nicht in Frage kommt.

    Ob sie damit das E-Auto generell schlechtreden wollen, kann ich nicht beurteilen - ich vermute allerdings eher eine Art Rechtfertigungszwang dafür, dass sie das (ihrer Wahrnehmung nach) moralisch eigentlich gebotene oder erwartete nicht tun. Möglicherweise erhoffen sie sich unterbewusst eine Art Absolution dadurch, dass ihnen andere User bestätigen, dass sie richtig handeln.

    Aber auch abseits von solchen küchenpsychologischen Gedanken finde ich solche Schilderungen durchaus interessant. Auch wenn es sich um Einzelfälle handelt, die nicht repräsentativ sind, geben sie in der Summe doch Hinweise, woran es hakt, und woran Hersteller oder der Staat arbeiten können, um Hindernisse zu beseitigen.
    Danke, das vermute ich auch.

    Dabei würde ich jedenfalls viel eher jemandem abnehmen, der offen sagt, für ihn persönlich kommt es aus welchen Gründen auch immer (jetzt) nicht in Frage - als wenn die ganze E-Mobilität quasi vorbeugend in Bausch und Bogen generell schlechtgeredet wird; und alle möglichen an den Haaren herbeigezogen Mutmaßungen herhalten müssen, damit bloß keine Gefahr bestseht, daß es vielleicht doch als ernstzunehmende Alternativmöglichkeit in Betracht gezogen werden könnte...

    Ich finde ja, jeder sollte (wenn sich eine Möglichkeit bietet) einfach erstmal selbst mit einem e-Auto fahren; vorher spekuliert man doch eher wie ein Blinder von der Farbe.
    Daher fand ich RAPtiles Infos zum Kona und HobbyChineses 2tägige Probefahrtbericht sehr konstruktiv. Auch das von Zermatt, wußte ich noch nicht.


    Hier noch was zu den Akkus bzw. der Klimabilanz: https://www.sueddeutsche.de/auto/e-a...udie-1.4709878

    Eine weitere Verbesserung der Klimabilanz mit Werten von weniger als 60 kg CO₂-Äquivalenten pro kWh sei zudem durch bessere Recycling-Methoden möglich. Momentan ist in Europa nur eine Recycling-Quote für Lithium-Ionen-Batterien von 50 Prozent vorgeschrieben. Die nahezu hundertprozentige Verwertung von gebrauchten Bleibatterien aus Autos zeigt, dass sich dieser Industriezweig entwickelt, sobald das Angebot an Altbatterien mit wertvollen Rohstoffen groß genug ist.

    "Alle neueren Studien zeigen, dass Elektroautos, die mit dem normalen Strommix betrieben werden, bereits heute geringe Klimaschutzvorteile haben. Werden Elektroautos überwiegend mit grünem Strom betrieben, ergeben sich bereits heute deutliche Klimaschutzvorteile.

    Hier noch ein Filmchen...
    Geändert von Cat-lin (07-12-2019 um 21:43 Uhr)
    ... bin kaum da, muß ich fort...

  12. #3342
    Ganzjahresgriller Avatar von dobijoe
    Ort: Nettetal
    Also zum Thema Wallbox hab ich mal nachgefragt. Wie gesagt steht ja ein eTron evtl im Frühjahr hier.
    Was die Box genau kostet weiß ich noch nicht aber ich meinen Elektriker mal angesprochen der vergangenes Jahr bei uns den Strom im Haus komplett erneuert hat.
    Bis zur Garage sind vom Schaltkasten ca 70 m die unterirdisch verlegt werden müssten. Jetzt hab ich das Glück das wir in Vorraussicht beim Umbau schon ein paar Kabel nach draußen gelegt haben „falls mal was nötig ist“. Wäre das nicht der Fall könnt ich mit gut 3000€ rechnen weil viel Pflaster weg müsste. So wie es jetzt ist wird es noch ca 350€ kosten plus der Box von Audi.
    Also ohne Umbau letztes Jahr schon heftig.

    Wir schaffen das E Auto an weil wir a) es ausprobieren wollen b) es umweltfreundlich ist und c) wir das unverschämt günstig angeboten bekommen. Ein relativer Mehrpreis zum Verbrenner wäre aber kein Hindernis weil eben Interesse vorhanden ist.

    Soundgenerator ist so ne Sache. Eigentlich Quatsch weil Roller,Bikes etc ja auch lautlos sind. Aber ich hab auch schon ein paar mal gezuckt auf großen Parkplätzen womich zum Auto ging und plötzlich fast lautlose Autos vor oder hinter mir waren. Das ist aber ne Lernphase behaupte ich. Meine Schwester ist taub und ist noch nie angefahren worden weil sie eben anders aufmerksam ist. Sie kennt es eben nicht anders.

    Bahnfahren ist meist keine Alternative für uns da weit weg von guten Anbindungen. Im Frühjahr nutze ich sie nach München ( von Duisburg aber bis dahin 30 min Auto) für 40€. Das muss aber lange geplant sein.

  13. #3343
    Zitat Zitat von dobijoe Beitrag anzeigen
    Also zum Thema Wallbox hab ich mal nachgefragt. Wie gesagt steht ja ein eTron evtl im Frühjahr hier.
    Was die Box genau kostet weiß ich noch nicht aber ich meinen Elektriker mal angesprochen der vergangenes Jahr bei uns den Strom im Haus komplett erneuert hat.
    Bis zur Garage sind vom Schaltkasten ca 70 m die unterirdisch verlegt werden müssten. Jetzt hab ich das Glück das wir in Vorraussicht beim Umbau schon ein paar Kabel nach draußen gelegt haben „falls mal was nötig ist“. Wäre das nicht der Fall könnt ich mit gut 3000€ rechnen weil viel Pflaster weg müsste. So wie es jetzt ist wird es noch ca 350€ kosten plus der Box von Audi.
    Also ohne Umbau letztes Jahr schon heftig.

    Wir schaffen das E Auto an weil wir a) es ausprobieren wollen b) es umweltfreundlich ist und c) wir das unverschämt günstig angeboten bekommen. Ein relativer Mehrpreis zum Verbrenner wäre aber kein Hindernis weil eben Interesse vorhanden ist.

    Soundgenerator ist so ne Sache. Eigentlich Quatsch weil Roller,Bikes etc ja auch lautlos sind. Aber ich hab auch schon ein paar mal gezuckt auf großen Parkplätzen womich zum Auto ging und plötzlich fast lautlose Autos vor oder hinter mir waren. Das ist aber ne Lernphase behaupte ich. Meine Schwester ist taub und ist noch nie angefahren worden weil sie eben anders aufmerksam ist. Sie kennt es eben nicht anders.

    Bahnfahren ist meist keine Alternative für uns da weit weg von guten Anbindungen. Im Frühjahr nutze ich sie nach München ( von Duisburg aber bis dahin 30 min Auto) für 40€. Das muss aber lange geplant sein.
    Magst Du mit sagen, was "unverschämt günstig" ist? Ich habe gehört, dass Audi, im Gegensatz zu Mercedes, den E-Tron mit einem erheblich günstigeren Leasingfaktor anbietet. Der E-Tron ist ja im Grundpreis teurer als der EQC und bekam bisher keinen Umweltbonus.
    "Wenn du die Welt vereinen willst, gründe mehr Rockbands, nicht politische Parteien und Religionen" - Gene Simmons

  14. #3344
    Ganzjahresgriller Avatar von dobijoe
    Ort: Nettetal
    Zitat Zitat von HobbyChinese Beitrag anzeigen
    Magst Du mit sagen, was "unverschämt günstig" ist? Ich habe gehört, dass Audi, im Gegensatz zu Mercedes, den E-Tron mit einem erheblich günstigeren Leasingfaktor anbietet. Der E-Tron ist ja im Grundpreis teurer als der EQC und bekam bisher keinen Umweltbonus.
    113€ brutto für 18 Monate mit 15000 km pA.
    Ist aber nicht über Audi sondern über einen Pool vom Arbeitgeber meines Schwiegervaters. Momentan steht hier die A3 Limusine mit dem kleinen Motor für 105€ brutto. Das ist unser Drittwagen weil er einfach krass günstig ist. Zu normalen Konditionen würden wir keine drei bewegen. Die zwei anderen sind Eigentum.

    Durch diesen Luxus hab ich natürlich auch kein Problem Emobilität zu testen. Ebenfalls fallen alle Langzeitbedenken weg.
    Die Wallbox mit kosten nehm ich in Kauf. Evtl bleibt es ja nicht der letzte Stromer.

    Von diesen glücklichen Umständen abgesehen hatten wir aber eh überlegt einen Renault Zoe zu leasen als „reines zur Arbeit fahren“ Fahrzeug.

  15. #3345
    ... wir reden hier über ein Auto, das mit guter Ausstattung an der 100.000,- € Marke kratzt. Der EQC, den ich gerechnet hatte, lag bei über 1100,- € netto Leasingrate im Monat. Bei Deiner Rate verschenkt Audi das Auto. Ist der Pool öffentlich zugänglich? Ich würde dann 3 nehmen
    Geändert von HobbyChinese (08-12-2019 um 12:28 Uhr)
    "Wenn du die Welt vereinen willst, gründe mehr Rockbands, nicht politische Parteien und Religionen" - Gene Simmons


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