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  1. #3091
    Zitat Zitat von Lilith79 Beitrag anzeigen
    Ganz ehrlich ist das E-Auto dann aber als Massenprodukt nicht nutzbar, da viele Menschen in Mietwohnungen oder Eigentumswohnungen ohne passenden Stellplatz wohnen.
    Das ist keineswegs eindeutig.

    Auch zu Spitzenzeiten des Pkw-Einsatzes sind
    noch mehr als die Hälfte der Fahrzeuge zu Hause
    geparkt, am Wochenende stehen ständig 75 Prozent
    der Pkw oder mehr zuhause. Während in den Metropolen knapp die Hälfte der Pkw im öffentlichen
    Straßenraum
    geparkt wird, parken rund 90 Prozent
    der Pkw in kleinstädtischen und dörflichen Räumen
    auf Privatgrundstücken
    .
    https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/An...ublicationFile

    Es parken also insgesamt weit über die Hälfte der PKW auf Privatgrundstücken, und nicht irgendwo am Straßenrand. Und auf Privatgrundstücken ist es in aller Regel möglich, Einrichtungen zum Aufladen zu installieren.

  2. #3092
    Zitat Zitat von JackB Beitrag anzeigen
    Das ist keineswegs eindeutig.


    https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/An...ublicationFile

    Es parken also insgesamt weit über die Hälfte der PKW auf Privatgrundstücken, und nicht irgendwo am Straßenrand. Und auf Privatgrundstücken ist es in aller Regel möglich, Einrichtungen zum Aufladen zu installieren.
    Privatparkplätze sind aber a) nicht automatisch nahe am Haus (mein Stellplatz ist z.B. nur so ne Ecke am Anfang der Einfahrt...ich bin mir gar nicht sicher wo man da ne erreichbare Wallbox überhaupt theoretisch installieren könnte, vermutlich an der Hauswand und dann mit einem langen Kabel?!) und b) auch nicht automatisch Eigentum des darauf parkenden.

    Bei einem Mehrfamilienhaus müssen meines Wissens aktuell alle Eigentümer zustimmen, wenn ein einzelner Eigentümer eine Wallbox installieren möchte.

    Bei einem Mietshaus muss der Vermieter und der Eigentümer (falls nicht der Gleiche) zustimmen. Dass jeder Vermieter ohne gesetlichen Zwang dazu bereit ist seinem aktuellen Mieter eine Wallbox an seiner Hauswand zu erlauben, wenn er selber kein Interesse hat, halte ich auch für sehr unwahrscheinlich.

    Es gibt keinen Rechtsanspruch. Ergo wüsste ich nicht wie man auf die Einschätzung "in aller Regel" kommt.

    Die Regierung denkt da wohl über eine Gesetzänderung nach , aber meines Wissens ist das immer noch der Status Quo.

    https://www.smarter-fahren.de/wallbox-tiefgarage/

    https://www.elektroauto-news.net/201...en-diskussion/

    Die vorhandene Infrastruktur macht wohl auch öfters Anpassungen an der vorhandenen Elektroinstallation etc. notwendig, was bei Eigentümergemeinschaften wiederum einer Zustimmung aller Beteiligten notwendig machen dürfte.

    Davon ausgehen, dass alle Eigentümer einer Eigentümerversammlung bei sowas mal "schnell und unbürokratisch" zustimmen, kann man wohl eher nicht, wenn man meine Erfahrungen damit worüber bei Eigentümerversammlung sonst so gestritten wird, zugrunde legt...

    Falls sich an der Rechtslage schon was geändert hat, lasse ich mich gerne korrigieren, das wäre ja erfreulich.
    Geändert von Lilith79 (12-10-2019 um 17:45 Uhr)

  3. #3093
    Lotta vom Hocka Avatar von Cat-lin
    Ort: heute hier,morgen dort...
    Hier mal was zu Mobilität; abgesehen vom privaten Individual-Auto:
    https://www.vzbv.de/dokument/mobil-b...auch-ohne-auto

    Der Anspruch auf einen Hausanschluss Mobilität soll garantieren, dass alle Menschen – unabhängig vom Wohnort – ohne eigenes Auto mobil sein können und der Zugang zu Versorgungseinrichtungen, Ärzten, Behörden oder Ausbildungsstätten sichergestellt ist. Fahrdienste können in Regionen oder zu Zeiten, in denen der klassische öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) aufgrund geringer Nachfrage nicht sinnvoll ist, diese Anschlussfunktion übernehmen.
    ...
    Der klassische ÖPNV muss fortlaufend ausgebaut und aufgewertet werden, um als attraktives Verkehrsmittel gesehen und genutzt zu werden. Jedoch wird er auch künftig insbesondere in ländlichen Regionen oder zu nachfrageschwachen Zeiten an seine Grenzen stoßen. Hier können Sammelfahrdienste, die Fahrtwünsche auf digitaler Basis koordinieren, eine sinnvolle und aus Kundensicht attraktive Ergänzung sein.
    ... bin kaum da, muß ich fort...

  4. #3094
    Leider funktionieren solche Dienste bisher nicht mal in Städten wirklich gut, ich las da neulich mal einen Selbsttest-Erfahrungsbericht über so einen Anbieter, der Name ist mir grad entfallen (ich glaub der Tester war in Hamburg unterwegs). Von der Idee klang es pfiffig.

    Dabei wäre es auf dem Land natürlich noch wichtiger, grade für alte Menschen, aber da gibt es sowas bisher gar nicht und Car Sharing Anbieter gibt es auch immer nur in den Städten, selbst da rentiert es sich aber fast nie.

    Meine Oma und meine Vermieterin sind beide inwischen nicht mehr in der Lage Auto zu fahren und Bus auch nicht, da sie den Weg zur Bushaltestelle nicht mehr schaffen würden und alleine ein- und aussteigen auch nicht bzw. die ganze Reise (meine Oma hat ein Sauerstoffgerät und kann nur wenige Meter laufen und meine Vermieterin ist auch nicht mehr in der Lage mehr als ein paar Schritte zu laufen).
    Bei uns auf dem Land fahren auch nur so Reisebusse als normale Linienbusse, die für alte und gebrechliche Menschen zum Einsteigen ja auch viel ungeeigneter sind als die typischen Stadtbusse, die zumindest barrierefreier sind.

    D.H. wenn sie zum Arzt oder irgendwo anders hin müssen, muss immer ein Verwandter sie fahren. Und im Ort gibt es sowieso nur einen Hausarzt, andere Ärzte sind in der nächsten Kleinstadt.

    Denke die einzige Alternative wäre dann Taxi, aber das ist von den Kosten her natürlich nichts für Menschen mit einer Mini-Rente.

    In Istanbul gibt es so Sammeltaxis da stellt man sich einfach an die Straße und winkt und die halten und man steigt ein. Das klappte erstaunlich gut, die fahren da einfach in Massne rum. Allerdings kann man Istanbul nun deswegen auch nicht als Vorbild bezeichnen, denn die ganze Stadt war völlig verstopft mit Autos, schlimmer hab ich das nur in Bangalore, Indien erlebt bisher.
    Geändert von Lilith79 (14-10-2019 um 10:57 Uhr)

  5. #3095
    *321* Avatar von suboptimal
    Ort: Ein Schritt vor Belgien
    Bei uns gibt es noch so genannte Taxibusse. Die müssen aber mindestens 30 Minuten vor der Fahrt telefonisch beantragt werden und sie fahren dann an den normalen Haltestellen ab. Der so genannte TaxiBusPlus für mehr als vier Personen muss drei Tage (!) vorher angemeldet werden... Statt 3,00€ kostet so einen TaxiBus dann 4,20€.

    Ich habe noch nicht ausprobiert, ob man damit tatsächlich z.B. einen Arzttermin pünktlich erreichen kann, aber großen Zuspruch sehe ich hier bei uns im Dorf generell nicht. Da wird lieber der Nachbar gefragt, ob er einen mitnehmen oder irgendwo hinbringen kann. Oder die Mitfahrbank genutzt.
    *Jeder Jeck es anders* *Et es, wie et es* *Et kütt, wie et kütt* *Et hätt noch emmer jot jejange* *Wat fott es, es fott* *Et bliev nix, wie et woor* *Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domett* *Wat wellste mache?* *Mach et joot, ävver nit ze off* *Wat soll de Quatsch?* *Drinkste eene met?*

  6. #3096
    Ich glaube immer noch daran, dass dies die neue Mobilität sein wird:

    Toyota Mirai 2020
    500 Kilometer Reichweite: Toyotas neue Wasserstoff-Limousine
    https://www.focus.de/auto/elektroaut..._11228170.html

  7. #3097
    Lotta vom Hocka Avatar von Cat-lin
    Ort: heute hier,morgen dort...
    Es wird jedenfalls (finanz)kräftig unterstützt:
    https://www.wiwo.de/unternehmen/auto.../25045780.html

    https://www.auto-motor-und-sport.de/...rcedes-leasing
    Förderung von Brennstoffzellen-Autos: Bis zu 21.000 Euro Förderung sind drin

    Was in der Öffentlichkeit kaum jemand weiß. In Deutschland kann ein Brennstoffzellenauto sogar mit 21.000 Euro gefördert werden. Firmenkunden, die mindestens drei Autos kaufen, können diese hohe Summe vom Staat erhalten.
    ...
    Ein hohes Risiko bleibt für Käufer eines Brennstoffzellenautos jedoch bestehen. Neben der komplizierten und damit teuren Wartung der Antriebskomponenten ist die Restwertentwicklung unsicher.
    Das Netz an Wasserstofftankstellen ist weiterhin sehr dünn, aktuell sind 55 Stationen in Deutschland in Betrieb. Strom für Elektroautos gibt es an viel mehr Ladepunkten, sogar in der heimischen Garage. Ob man ein Fahrzeug mit Wasserstofftank in drei oder mehr Jahren noch als Gebrauchtwagen verkaufen kann, steht in den Sternen.
    Schon vor Jahren habe ich auch auf Wasserstofffahrzeuge gewartet, auch gehofft, dass z. B. das Toyota-Brennstoffzellenauto in Großserie verbreitet und daher erschwinglich würde.

    Hier nun eine Test-Erfahrung zum Mirai: https://twitter.com/RuisingerR/statu...47186546073600

    … die Reichw. des Toyota Mirai hat sich im Test auf 300 km reduziert.
    Der Tankvorgang ist bereits beim zweiten Fahrzeug an der selben Säule langsamer als Supercharger.(Druckaufbau)
    knapp 80k€



    Spricht ja nichts dagegen, es mit beiden Technologien auszuprobieren; beides sind E-Fahrzeuge;
    nur dass die mit Wasserstoff 3x soviel Strom brauchen und man kann nicht zuhause oder bei der Arbeit laden - sondern hängt am Tropf von Wasserstofftankstellen - was für diese Anbieter lukrativer ist.

    Hierfür ist es auf jeden Fall gut: https://www.hessenschau.de/wirtschaf...ellen-100.html
    Regionallinien im Taunus
    RMV ersetzt Dieselzüge durch Bahnen mit Brennstoffzellen
    Bild:
    ausgeblendet


    https://emobly.com/de/wissen/praxis-...us-sind-besser
    Praxis-Test: Wasserstoff ist gut, aber Akkus sind besser



    ...Unser Testwagen ist ein Toyota Mirai... seit fünf Jahren am Markt...Das Fahrgefühl ist ähnlich dem in einem reinen Elektroauto (kurz: BEV): Es geht schnell vorwärts – kein Geruckel, keine Schaltunterbrechungen. Allerdings ...eine Art Turboloch: Die Brennstoffzelle muss ihre Leistung erst hochfahren, das geht nicht auf Knopfdruck und dementsprechend ist die Beschleunigung lange nicht so spritzig wie in einem BEV...
    Oberhalb von Tempo 80 wird die Beschleunigung aber sehr dünn, bis zum Erreichen der Höchstgeschwindigkeit von 185 km/h dauert es gefühlt Minuten. Das können die Elektroautos, die in dem Bereich nicht abgeriegelt sind, deutlich besser. Fairerweise muss man sagen, dass das ein sehr deutsches Problem ist – außerhalb unserer Raser-Republik ist ziemlich irrelevant, wie sich ein Auto oberhalb von 130 km/h verhält.

    Bei einem 5 kg Tank sind das knapp über 330 Kilometer Realreichweite...


    Zitat Zitat von Lilith79 Beitrag anzeigen
    Leider funktionieren solche Dienste bisher nicht mal in Städten wirklich gut, ich las da neulich mal einen Selbsttest-Erfahrungsbericht über so einen Anbieter, der Name ist mir grad entfallen (ich glaub der Tester war in Hamburg unterwegs). Von der Idee klang es pfiffig.

    Dabei wäre es auf dem Land natürlich noch wichtiger, grade für alte Menschen, aber da gibt es sowas bisher gar nicht und Car Sharing Anbieter gibt es auch immer nur in den Städten, selbst da rentiert es sich aber fast nie.

    Meine Oma und meine Vermieterin sind beide inzwischen nicht mehr in der Lage Auto zu fahren und Bus auch nicht, da sie den Weg zur Bushaltestelle nicht mehr schaffen würden und alleine ein- und aussteigen auch nicht bzw. die ganze Reise (meine Oma hat ein Sauerstoffgerät und kann nur wenige Meter laufen und meine Vermieterin ist auch nicht mehr in der Lage mehr als ein paar Schritte zu laufen).
    Bei uns auf dem Land fahren auch nur so Reisebusse als normale Linienbusse, die für alte und gebrechliche Menschen zum Einsteigen ja auch viel ungeeigneter sind als die typischen Stadtbusse, die zumindest barrierefreier sind.

    D.H. wenn sie zum Arzt oder irgendwo anders hin müssen, muss immer ein Verwandter sie fahren. Und im Ort gibt es sowieso nur einen Hausarzt, andere Ärzte sind in der nächsten Kleinstadt.

    Denke die einzige Alternative wäre dann Taxi, aber das ist von den Kosten her natürlich nichts für Menschen mit einer Mini-Rente.

    In Istanbul gibt es so Sammeltaxis da stellt man sich einfach an die Straße und winkt und die halten und man steigt ein. Das klappte erstaunlich gut, die fahren da einfach in Masse rum. Allerdings kann man Istanbul nun deswegen auch nicht als Vorbild bezeichnen, denn die ganze Stadt war völlig verstopft mit Autos, schlimmer hab ich das nur in Bangalore, Indien erlebt bisher.
    Meinst Du vielleicht Moia? Das ist doch als Test unlängst in Hamburg gestartet.
    Das klingt gut mit den Sammeltaxis - könnte man sich für hier ja abgucken.

    Ganz vereinzelt gibt's auch auf dem Land solches Carsharing, bei dem man einen ehrenamtlichen Fahrer für Arztbesuche oder Krankenhaustermine, dazubekommen kann. Mal sehen, ob ich das Video noch finde...

    Zitat Zitat von suboptimal Beitrag anzeigen
    Bei uns gibt es noch so genannte Taxibusse. Die müssen aber mindestens 30 Minuten vor der Fahrt telefonisch beantragt werden und sie fahren dann an den normalen Haltestellen ab. Der so genannte TaxiBusPlus für mehr als vier Personen muss drei Tage (!) vorher angemeldet werden... Statt 3,00€ kostet so einen TaxiBus dann 4,20€.

    Ich habe noch nicht ausprobiert, ob man damit tatsächlich z.B. einen Arzttermin pünktlich erreichen kann, aber großen Zuspruch sehe ich hier bei uns im Dorf generell nicht. Da wird lieber der Nachbar gefragt, ob er einen mitnehmen oder irgendwo hinbringen kann. Oder die Mitfahrbank genutzt.
    Interessant, danke!
    Schade, dass solche unflexiblen Festlegungen mit mehrstündigem Voranmelden spontane Nutzung ausschließen.
    Geändert von Cat-lin (14-10-2019 um 23:26 Uhr)
    ... bin kaum da, muß ich fort...

  8. #3098
    Sehender Avatar von Willipruefer
    Ort: einst hinter den 7 Bäumen
    Sollte sich bei mir ein Elektrofahrzeug amortisieren, müßte ich vermutlich mindestens 120 Jahre alt werden. Lohnt sich für mich also nicht.
    Das Geheimnis des Könnens ist Wollen.
    Lächel mal wieder, auch wenn's saumäßig schwerfällt.

  9. #3099
    Lotta vom Hocka Avatar von Cat-lin
    Ort: heute hier,morgen dort...
    Zitat Zitat von Willipruefer Beitrag anzeigen
    Sollte sich bei mir ein Elektrofahrzeug amortisieren, müßte ich vermutlich mindestens 120 Jahre alt werden. Lohnt sich für mich also nicht.
    Hallo, Willy

    Wieso das denn? Dieses hier wird immer erschwinglicher (abzgl. E-Autoprämie von brutto € 4.380 dann unter 18.000 - und bis 30.10. gibt's noch die Sonderleasingkation mit monatlich rund 160 €, z. B. hier https://www.facebook.com/autohauswar...type=3&theater)
    Geändert von Cat-lin (16-10-2019 um 16:08 Uhr)
    ... bin kaum da, muß ich fort...

  10. #3100
    Sehender Avatar von Willipruefer
    Ort: einst hinter den 7 Bäumen
    Nee, das will ich nicht. Ich fahre deutlich günstiger mit meinem Großraum-Motor-Verbrenner. Ist halt so.
    Das Geheimnis des Könnens ist Wollen.
    Lächel mal wieder, auch wenn's saumäßig schwerfällt.

  11. #3101
    Lotta vom Hocka Avatar von Cat-lin
    Ort: heute hier,morgen dort...
    Was sich bewährt hat und noch gut geht, kann man ja ruhig weiter nutzen. Ich sag ja nicht, man soll alles immer gleich wechseln (das stört mich schon an PCs bzw. Programmen, dass einem dauernd eingeredet wird, es müsse wieder was anderes her). Dann weiter gute Fahrten!
    ... bin kaum da, muß ich fort...

  12. #3102
    E-Auto-Verkäufe brechen um ein Drittel ein
    China ist der größte Elektroautomarkt der Welt - doch dort gingen die Verkaufszahlen nun um rund 33 Prozent zurück. Wasserstoffautos dürfte es bald ähnlich ergehen.
    https://www.spiegel.de/auto/aktuell/...a-1291875.html


    Das zeigt doch wie stark die E-Mobilität immer noch von staatlichen Subventionen abhängig ist.

    Was ich mich aber frage, warum müssen E-Autos immer noch so wahnsinnig teuer sein?

  13. #3103
    homo novus Avatar von caesar
    Ort: milchstrasse
    Vielleicht weil es noch zu wenige Ladestellen gibt? Weil die Betriebskosten noch teurer sind als mit Benzin/Diesel? Weil bisher v.a Luxusautos wie der Tesla erfolgreich sind?

    Mit Benzin/Diesel fährt man immer noch besser. Es sei denn, man kann genügend Ladestellen beanspruchen (Zu Hause/Arbeit/.....).
    das melken eines leeren euters bewirkt nur,
    das man vom melkstuhl gestossen wird.

    rise and rise again until the lambs become to lions.

  14. #3104
    Zitat Zitat von Facel Vega Beitrag anzeigen
    https://www.spiegel.de/auto/aktuell/...a-1291875.html


    Das zeigt doch wie stark die E-Mobilität immer noch von staatlichen Subventionen abhängig ist.

    Was ich mich aber frage, warum müssen E-Autos immer noch so wahnsinnig teuer sein?
    Bei unsrer letzten Firmenevent wurde übrigens gesagt, dass in China Besitzer von Benzinern diese 1x in der Woche stehen lassen müssen. Aber selbst das, die hohen Subventionen und der deutlich höhere Leidensdruck bezüglich Luftverschmutzung scheinen noch nicht zu reichen, um eine echte Wende herbeizuführen. Für mich ein Zeichen, dass die jetzige Technologie noch nicht die Zukunft ist. Scheint bisher nur in Norwegen richtig gut zu funktionieren, wo aber wirklich Strom und Mautgebühren komplett verschenkt wurden, was jetzt ja auch wegfällt (und die Lade-Infrastruktur stößt in Norwegen auch langsam an eine Grenze soweit ich weiß).

    In China sind die eAutos übrigens nicht so teuer, aber es hat halt glaub zuletzt jeder mal schnell ein Auto-Startup gegründet. Offenbar sind die Billigautos nun auch nicht dass was sich die chinesische REgierung gewünscht hat, vllt machen die zu viel Probleme oder die Pflicht-Überwachungstechnologie lässt sich da nicht so einfach umsetzen/abgreifen wie gewünscht.

    Aber ich fand die folie mit den ganzen Markennamen spannend, mein Favorit ist "Weltmeister":
    https://techkou.net/start-ups/elektr...steller-china/
    Geändert von Lilith79 (17-10-2019 um 09:23 Uhr)

  15. #3105
    Lotta vom Hocka Avatar von Cat-lin
    Ort: heute hier,morgen dort...
    Danke für den Link! - Vor allem das finde ich interessant:
    Besonders das vorgestellte Leasing Konzept schien die Investoren zu überzeugen. So soll ein Hybrid-konzept aus Uber und Tesla durchgesetzt werden. Käufer des Wagens können einen VIP-Pass bekommen, der es ihnen ermöglicht, dass Fahrzeug anderer Weltmeister Besitzer in einer anderen Stadt zu leasen. Gleichzeitig wird das eigene Auto Zuhause an andere Nutzer vermietet.
    https://techkou.net/start-ups/elektr...steller-china/
    Die relativ hohen Preise verstehe ich auch nicht Allerdings fallen die doch jetzt deutlich (zeitweise war der e-Golf kürzlich sogar gleichauf bzw. günstiger als ein Verbrenner). Mit steigenden Produktionsmengen werden die Preise hoffentlich sinken.

    Vielleicht auch willkommene Abschreckungspolitik, denn bisher gab es kein wirkliches Interesse bei Hersteller und Händlern, e-Autos zu verkaufen. Bei Verbrennern ist doch die Gewinnspanne erheblich größer.
    Und da e-Autos wartungsärmer sind, sind weniger Werkstatt- und Reparaturkosten sowie benötigte Ersatzteile zu erwarten; der Folge-Verdienst geht also auch zurück.
    Solange die "Kuh" (Verbrenner) noch so gut Profit abwirft - und ohnehin das ist, womit man sich besser auskennt (auch die Verkäufer) - wird sie eben noch gemolken bis dorthinaus.
    ... bin kaum da, muß ich fort...


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