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Ergebnis 691 bis 705 von 744
  1. #691
    Immer am Fliegen Avatar von Trabbatooni
    Ort: Das ist nicht die Nordsee
    Ich habe die Finals genossen, zwar zeitversetzt wegen Flugdienst, aber mit dem britischen Kommentar auf YT war ich einverstanden. Ich habe die Herrenkonkurrenz geliebt und könnte mir die ständig reinziehen, sogar Boyang, den Chinesen, einfach alle, auch die Russen! Und der Franzose und dann mit der hübschesten Läuferin Ex natürlich Silvia Fontana. Wie Yuzuru Hanyu alles gibt und Nathan Chen als RocketMen überfliegt, der Wahnsinn.

    Und nein, das ist bei den Damen nicht so einfach mal eine Gruppe gewesen, das war eine neue Ära, eine neue Zeitrechnung im Eiskunstlauf, wo die Mädels dieselben Vierfachen zeigen wie Jungs und man hat dreifache Axel gesehen. Ich bin klar pro Technik, denn es ist Sport und soll Sport und olympisch bleiben. Ich mag alle jungen Russinnen, aber die Alexandra ist so gut und eine Perle.

  2. #692
    Immer am Fliegen Avatar von Trabbatooni
    Ort: Das ist nicht die Nordsee
    Fio.F, ich sag riesen Dank für Deine Hintergrundinfos. Klasse recherchiert. Ich mag die zwei Franzosen sehr, aber in den Finals das allererste Mal waren ja die Sieger des Skate Canada Piper GILLES / Paul POIRIER aus Kanada und das war sensationell. Ich folge schon ewig der schönen Piper und hab mich so sehr gefreut, viele Jahre sah es so aus, als würden sie alles tun können, aber nie in die Weltspitze laufen und ich sah sie schon gehen und nun so ein Erfolg. Tolltolltoll, die Twizzels waren wie ausgewechselt. Super.

  3. #693
    Schon immer mit Katze!
    Zitat Zitat von Trabbatooni Beitrag anzeigen
    dann Stephane Lambiel bei ihm, das war noch superhotter.
    Ich glaube darüber hatten wir hier schon mal geschrieben.

    Was Stephane Lambiel betrifft, ist das tatsächlich einer an den ich mich sehr gut erinnere und wo ich Dir zustimme. Andere an die ich mich erinnere sind Evan Lysacek und Brian Joubert.
    Ansonsten finde ich, dass die Eiskunstlauf-Herren oft eher unterdurchschnittlich aussehen
    Klein und schmächtig sind sie meistens noch dazu.

    Es ist auch nicht das worauf ich beim Zuschauen achte.
    Wofür ich mich begeistern kann ist, wenn jemand selbstbewusst auftritt (=in der Lage ist sein Programm auch "verkaufen" zu können) und was das Technische betrifft, auch abliefert ! Ein Nervenbündel sollte man nach Möglichkeit halt nicht sein.
    Wenn dann noch die Musik modern ist (weniger mainstream) und das Programm zumindest teilweise versucht mal Neues zu zeigen, dann hat man mich als Fan gewonnen

    Von Titelträgern im Eiskunstlauf erwarte ich das zuletzt Geschriebene quasi schon als Grundvoraussetzung. Bei einer Savchenko z.B. konnte man immer damit rechnen dass ausgefallene Musik gesucht und ausgewählt wird. In den letzten 3 Jahren mit Bruno z.B. hat mir jedes Stück vom SP und LP gefallen.
    Und unbestritten, sie hat abgeliefert.

    Nathan finde ich unglaublich sympathisch und ich bewundere einfach wie sehr er in der Lage ist sich auf den Punkt zu fokussieren und alles abzurufen. Das hat ja auch der Kommentator beim GP-Finale bewundert. Gerade nachdem die japanischen Fans nach Hanyu die Eisfläche mit Winnie Puuhs zugeschütten hatten
    In diesem Jahr muss ich allerdings zugeben, dass mir beide Programme von Nathan was Musik und Choreo betrifft nicht besonders gut gefallen. Das hat mir letztes Jahr Beides besser gefallen.

    Thema Damen:
    Da habe ich wie bereits geschrieben vergleichsweise wenig Freude daran. Die (Nord)-Amerikanerinnen empfinde ich meistens als fürchterlich kitschig. Die Russinnen sind meistens zu focussiert auf Technik und die kommen und gehen und kommen und gehen... ehe man sich an ein Gesicht richtig gewöhnt hat.
    Die Japanerinnen empfinde ich oft als blass. Mir ist bei dem letzten Meisterschaften im Frühjahr lediglich eine junge Dame aufgefallen, für die ich mich wirklich begeistern könnte, wenn sie technisch noch eine Schippe drauflegen würde:

    Eunsoo Lim
    https://www.youtube.com/watch?v=WKYUQXRwefc
    https://www.youtube.com/watch?v=vrI5nXXK1X4
    Die hat Klasse und Star-Potential !!

    Piper, Madison...
    Ich finde die Kanadierinnen haben ausgefallene Vornamen
    Ja, Eistanzen sehe ich sowieso am liebsten. Liegt vermutlich auch daran, dass die Gefahr, dass ein Paar den Auftritt in den Sand setzt, relativ gering ist. Der Output ist für den Zuschauer einfach durchschnittlich erfreulicher und auch schöner verpackt.

    Womit wir zur Ausgangsfrage zurück kommen. Wenn man schöne Menschen beim Eiskunstlaufen sehen möchte, muss man Eistanzen einschalten
    Die sind auch am Eitelsten meiner Einschätzung nach und legen den größten Wert auf's bestmögliche Styling

  4. #694
    Zitat Zitat von suppenstar Beitrag anzeigen
    OT, aber: Alles Gute zum Geburtstag, Maria.
    Dankeschön!

    Ich war im Urlaub und hab nix mitgekriegt, werde auf YT nachschauen. Huch, es gab ja deutsche Beteiligung, gar nicht mitgekriegt. (Unser Junioren-Paar hat den 6. Platz belegt. )

    Aber an euch alle jetzt schon ein Dankeschön für die Kommentare, ich finde es toll, wie es hier immer weiter geht.

  5. #695
    Schon immer mit Katze!
    Zitat Zitat von Trabbatooni Beitrag anzeigen
    und dann mit der hübschesten Läuferin Ex natürlich Silvia Fontana.
    An ihre Zeit als aktive Läuferin kann ich mich ehrlich gesagt gar nicht erinnern. Ich hatte nur mitbekommen dass auch Savchenko/Massot bei denen zum Training waren.

    Über Fontana, Zimmerman und Morgan Cipres wird übrigens gerade Einiges in den Medien berichtet. Es geht um sexuellen Missbrauch:

    https://eu.usatoday.com/story/sports...ed/2629777001/

    edit: heute war zu lesen, dass Vanessa James/Morgan Cipres nicht bei den französischen Meisterschaften und auch nicht zur Titelverteidigung bei der EM antreten werden.
    Geändert von Fio.F (13-12-2019 um 18:52 Uhr)

  6. #696
    Zitat Zitat von Fio.F Beitrag anzeigen

    Aber das ist schon brutal. Bei den Damen gab es wieder einmal einen Generationswechsel. Die erst 17jährige Olympiasiegerin und Weltmeisterin Zagitowa wurde durchgereicht nach hinten auf den 6. und letzten Platz und deklassiert von den Sprungküken aus dem eigenen Verband.
    Ich glaube das war es dann. Von Zagitowa werden wir bald nichts mehr hören. Dabei mochte ich sie eigentlich, wenn mir auch ihr Laufstil oft zu hektisch/hudelig war.
    Sie hat in einem TV-Interview gesagt, dass sie eine Auszeit nimmt und somit auch an den russischen Meisterschaften, EM und WM in dieser Saison nicht teilnimmt.

  7. #697
    mit Unkenreflex Avatar von Rotbauchunke
    Ort: nicht im Brunnen
    die Eislaufgala im Ersten

  8. #698
    Schon immer mit Katze!
    ja, da gab es Einiges Interessantes und auch Überraschendes :

    -Anette Dytrt hat sich wirklich gemacht seitdem sie nur noch shows läuft
    -Vanessa James und der französische Schwanzbild-Zeiger laufen tatsächlich noch zusammen
    -auch eine so disziplinierte Person wie Aljona Savchenko kann eine Schwangerschaft nicht einfach so in 2 Wochen abschütteln
    -Eric Radford hätte als Einzelläufer starten sollen
    Im Paar fand ich den immer sterbenslangweilig und irgendwie machte es für mich immer den Eindruck als würde er gleich röchelnd unter der Last zusammenbrechen
    Aber als Einzelläufer ... fesch

  9. #699
    Gesundes neues Jahr!

    An Eric Radford kann ich mich noch zu seinen Chemnitzer Zeiten erinnern, als er mit Rachel Kirkland lief.

    Bei den Russen ist ordentlich was los hinter den Kulissen.

    https://www.freiepresse.de/sport/tra...rtikel10692302

  10. #700
    Da kann man nicht viel lesen als armer Nichtzahler.

    Aber immerhin: Jolka-Baum
    Erinnert mich an den Russischunterricht vor paar Jahrzehnten

  11. #701
    Tut mir leid.
    Ist das Bild von Alina sichtbar?

    Text im Spoiler.




    In Russland bringt Väterchen Frost, begleitet von Snegurotschka, in der Neujahrsnacht Geschenke. Die Feststimmung in der russischen Eiskunstlaufszene ist jedoch zum Jahreswechsel getrübt.
    Krasnojarsk.

    In jedem anderen Land käme es einer nationalen Katastrophe gleich, wenn zwei junge Athleten, die in ihrer Sportart in den vergangenen Jahren die Weltspitze beherrscht haben, plötzlich nicht mehr zur Verfügung stünden. Nicht so im russischen Eiskunstlauf bei den Damen. Dort kann man es sogar verschmerzen, wenn die Olympiasiegerin und die Silbermedaillengewinnerin von Pyeongchang bei den nationalen Meisterschaften nicht zur Kür antreten. Das Podium nahmen stattdessen drei noch jüngere Läuferinnen ein, die mit ihren technisch anspruchsvollen Programmen bereits beim Grand-Prix-Finale in Turin für einen russischen Dreifachtriumph gesorgt hatten.

    Schon vor den Titelkämpfen in Krasnojarsk hatte die amtierende Weltmeisterin, Alina Sagitowa, verkündet, ihre Karriere auf Eis zu legen. Als Gründe für die unerwartete Entscheidung nannte sie mangelnde Motivation und Müdigkeit. "Ich bleibe auf dem Eis, ich werde weiter trainieren", sagte die 17-Jährige gegenüber russischen Reportern. Sie erklärte, dass sie neue Dinge lernen möchte, weil sie bereits alles habe. Das einzige, was ihr derzeit fehle, sei der Wunsch, an Wettkämpfen teilzunehmen. "Wir alle im Trainerteam haben versucht, sie davon zu überzeugen, weiterzumachen", sagte Eteri Tutberidze. Sie ist fest davon überzeugt dass ihre Meisterschülerin aufs Eis zurückkehren wird.

    Sagitowas Entscheidung, eine Pause in ihrer Karriere einzulegen, löste eine Welle von Kommentaren im Internet aus und hat Russlands Eiskunstlauffamilie in zwei Lager gespalten, deren Vertreter sich in Spekulationen über das mögliche Comeback oder den vollständigen Rücktritt der Läuferin in die Haare gerieten. Trainer-Urgestein Tatjana Tarassowa glaubt nicht, dass Alina zurückkehren wird. "Um fürs Publikum in der Show interessant zu bleiben, muss sie trainieren, und sie wird es wahrscheinlich tun", meinte die 72-Jährige. "Es ist jedoch traurig, dass die Lebensdauer eines Olympiasiegers nur drei Programme messen." Der zweimalige Olympiasieger Jewgeni Pljuschtschenko vermutet andere Gründe. "Vielleicht zieht es sie in eine neue Trainingsgruppe?" goss der 37-Jährige Öl ins Feuer. Alina verdiene Aufmerksamkeit, die einer Olympiasiegerin würdig ist.

    Eteri Tutberidze, die mehrere Weltmeister hervorgebracht hat, nutzte die sozialen Medien, um auf die Kritik zu antworten. "In drei Jahren hat Alina Sagitowa sportlich mehr erreicht als andere Athleten in zehn", entgegnete sie Tatjana Tarassowa. "Es ist eine Schande, dass Sie Alina trotz ihrer bemerkenswerten Ergebnisse ständig kritisiert haben. Wahrscheinlich wollten Sie nur Ihre große Liebe zeigen. In diesem Fall möchten wir dem Rest unserer Athleten ein wenig weniger Liebe und Fürsorge wünschen." Pljuschtschenko erinnerte sie daran, dass er nach der Eröffnung seiner Eiskunstlaufschule keinen einzigen Champion hervorgebracht habe. "Deine regelmäßigen Versuche, gebrauchsfertige Sportler zu kaufen, schaden nur unserer professionellen Arbeit. Du hast es nicht geschafft, Alina anzulocken, egal wie sehr du versucht hast, uns in ihren Augen zu demütigen."

    Im verbalen Schlagabtausch ging beinahe unter, dass die zweifache Weltmeisterin Jewgenija Medwedewa sich kurz vor der Kür in Krasnojarsk zurückziehen musste, nachdem während einer Trainingseinheit ein Schlittschuh kaputt gegangen war. Nach dem Anprobieren eines neuen Paares Schlittschuhe - das Einlaufen nimmt normalerweise mehrere Wochen in Anspruch - erlitt sie starke Schmerzen. "Meine Füße brennen. Ich habe alles getan, was ich konnte", sagte die 20-Jährige nach dem Kurzprogramm. Medwedewa blickt bereits auf die nächste Saison voraus. "Jetzt habe ich viel Zeit, ich werde an Shows teilnehmen und mich im Training darauf konzentrieren, neue Elemente zu lernen. Ich werde hart arbeiten und stärker zurückkehren."

    Die Goldmedaille bei den Meisterschaften in der Platinum Arena holte sich Titelverteidigerin Anna Schtscherbakowa, die die Zuschauer mit ihrer faszinierenden Kür zur Musik aus dem Ballett "Der Feuervogel" (Igor Strawinsky) begeisterte. Die 15-Jährige hätte mit ihren unglaublichen 261,87 Punkten auch bei den Männern gewonnen. Auf dem Podium wurde sie von Aljona Kostornaja (16) und Alexandra Trussowa (15) flankiert, die ebenfalls bei Eteri Tutberidze trainieren.

    Die Trainerfehde im Netz geht zum Jolka-Fest weiter. Die Einzige, die sich nicht dazu geäußert hat, ist Alina Sagitowa, die unbeabsichtigt den größten Konflikt im russischen Eiskunstlauf ausgelöst hat.
    © Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG


  12. #702
    Gnadenloses Suppenhuhn Avatar von suppenstar
    Ort: Österreich
    Danke, Maria

  13. #703
    Wahnsinn, 3 "neue" Minderjährige auf dem Podest, wobei wohl jede von ihnen auch bei der WM auf dem Podest stehen könnte.
    Diese Alina will bestimmt bald einen deutschen Pass haben

  14. #704
    mit Unkenreflex Avatar von Rotbauchunke
    Ort: nicht im Brunnen
    Vorjahressiegerin Nicole Schott läuft bei den deutschen Eiskunstlauf-Meisterschaften in Oberstdorf souverän ihrem fünften nationalen Titel entgegen.

  15. #705


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