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  1. #4081
    Heute hatte ich großes Glück in der Bibliothek. Ich hatte mir schon die Stadtteilbücherei ausgesucht, wo klar war, dass der Band 2 von "Vernon Subutex" von der Despantes aktuell nicht ausgeliehen ist. Band 3 war auch da. Gleich eingepackt. Soweit keine Überraschung.

    Dann hat aber jemand ganz kurz vor mir "Herkunft" von Sasa Stanisic abgegeben. Das Buch kann erst ganz kurz aus dem Bestseller-Status, der bei uns extra kostet, raus sein, und es ist natürlich ausgesprochen begehrt. Und ich habe es jetzt! Yesss!

    Der Winter kann kommen; ich habe lauter leckere Lektüre auf dem Nachtschrank
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  2. #4082
    Crumb Begging Baghead Avatar von Shambles
    Ort: Albionarks/Arcadia
    Nach dem neuen King ("Das Institut") "Dry" von Neal & Jarrod Shustermann.

    https://m.faz.net/aktuell/feuilleton...-16351111.html

    Spannend!
    Why should I wait until tomorrow/It's already been, I've already seen all the sorrow that's in store
    I will beg or steal or borrow/Hold on tighter to all that sorrow tries to choir

  3. #4083
    Ich lese gerade das Buch "Allzu laute Einsamkeit" von Buhumin Hrbal
    Ein tolles Buch!

  4. #4084
    Zitat Zitat von Delesseria Beitrag anzeigen
    Ich bin gerade mit dem 1. Teil von "Das Leben des Vernon Subutex" durch und freue mich schon auf Teil 2 und 3! (...)

    Kann ich allen empfehlen, die an gesellschaftskritischen Werken interessiert sind.
    Hast du noch weitergelesen, Delesseria?
    Ich habe jetzt alle drei Bände durch. Harter Stoff! Zählt aber zum besten, was ich dieses Jahr gelesen habe.

    Jetzt bin ich bei Stanisic "Herkunft".
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  5. #4085
    Crumb Begging Baghead Avatar von Shambles
    Ort: Albionarks/Arcadia
    Lindsey Fitzharris
    Der Horror der frühen Medizin - Joseph Listers Kampf gegen Kurpfuscher, Quacksalber & Knochenklempner



    https://www.suhrkamp.de/buecher/der_...ris_46886.html
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  6. #4086
    Burgfräulein Avatar von UschivonBayern
    Ort: aufm Schloss
    https://www.amazon.de/Das-hier-aber-...s%2C244&sr=8-8

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    Kayas Buch ist die urkomische Beschreibung eines Mannes, der zuhause als Türke und im Ausland als Deutscher gilt. Insbesondere seine Schweizer Freundin hält ihm den Spiegel vor und lässt ihn erkennen, wie deutsch er wirklich ist. Kehrt er nach Deutschland zurück, stellt er verdutzt fest, wie viel Schweizer Eigenheiten er inzwischen auf geheimnisvolle Weise angenommen hat

    Geht so. Für mich schweift er ehrlich gesagt zu oft vom Thema ab und man bekommt gar nicht so viele Infos über die Schweiz und den Unterschied zu Deutschland, wie im Klappentext versprochen.

    https://www.amazon.de/Manche-m%C3%B6...7731937&sr=8-1

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    Konny geht bis zum Äußersten und serviert den Gästen ihrer Pension koffeinfreien Kaffee. Während ihre Schwester Kriemhild beim Pilzesuchen den Schuss gehört hat. Mit dem ein stadtbekannter Wohltäter eine Frau erschossen hat, die er anschließend im Kofferraum abtransportiert. Nicht ohne vorher zu versuchen, Kriemhild auch aus dem Weg zu räumen. Mithilfe von schwarzem Johannisbeersaft überzeugt sie den Mörder, dass sein Versuch, sie unschädlich zu machen, ausreichend war. Als leidlich unsichtbarer Geist sucht Kriemhild nach Beweisen für den Mord, während Konny ihre »Beerdigung« plant.

    Nacktkater Amenhotep, der dauerfluchende Papagei Chuck Norris und die nervtötend anspruchsvolle Gästeschar sind dabei nicht hilfreich

    Ich liebe die Krimis von Tatjana Kruse und war auch vom dritten Teil der K&K Schwestern schwer begeistert. Witzig, bizarr und ich war teilweise schon vom Lesen völlig fertig, weil ich so mitgefiebert habe.

    https://www.amazon.de/Christmas-Shop...s%2C218&sr=8-1

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    Becky Brandon, geborene Bloomwood, ist ins beschauliche Letherby gezogen. Weihnachten steht vor der Tür, die Schaufenster funkeln, und die Schnäppchen locken – Becky ist im Glück! Doch dann beauftragt Mama Bloomwood sie plötzlich, das Weihnachtsfest zu organisieren, und vorbei ist es mit der Besinnlichkeit: Jess möchte veganen Truthahn, und das perfekte Geschenk für ihren Mann Luke gibt es nur in einem exklusiven Gentlemen's Club, der Frauen den Zutritt verwehrt. Als auch noch Craig, Beckys alte Flamme und inzwischen cooler Musiker, nach Letherby zieht, ist das Chaos perfekt ...

    Ein typischer witzig, seichter Kinsella Roman für entspannte Stunden.

  7. #4087
    Member Avatar von Jeanny
    Ort: am Jadebusen
    Zu Weihnachten gab es u. A. das hier und ich habs gleich angefangen:
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    Ich will/kann/möchte auf meinem SM-A405FN die Signatur bei Tapatalk nicht ausschalten.

  8. #4088
    "Das Institut" habe ich auch schon gelesen. Fand es gut.



    Seither habe ich "Der Wolkenatlas" von David Mitchell gelesen. SUPER Buch.

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    Da mich das Buch so begeistert hat, habe ich mir ein weiteres seiner Bücher zugelegt (ich denke, es kommen noch mehr von ihm dazu)



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    Ich hatte leichte Schwierigkeiten, in das Buch reinzufinden, aber dann hat es mich gepackt und mittlerweile (bin noch nicht fertig) bin ich auch von diesem Buch begeistert.
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    Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz

  9. #4089
    Burgfräulein Avatar von UschivonBayern
    Ort: aufm Schloss
    https://www.amazon.de/Todesspiel-Haf...7997938&sr=8-1

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    Er ist charmant. Er ist intelligent. Und er kann töten. "Todesspiel im Hafen" ist der dritte Band mit Dr. Bernhard Sommerfeldt von Nummer-1-Bestseller-Autor Klaus-Peter Wolf. „Nur, wer sich selbst aufgibt, ist verloren. Man kann im Leben verdammt tief fallen. Aber man kann auch wieder aufstehen und das Spiel von vorn beginnen. Als Johannes Theissen war ich ein Opfer. Unglücklich. Eine traurige Gestalt. Als Dr. Bernhard Sommerfeldt stieg ich in Ostfriesland zu einem geachteten, beliebten Mann auf. Nun, da Ann Kathrin Klaasen mich verhaftet hat, wähle ich einen anderen Weg, um aus diesem Gefängnis herauszukommen: Ich werde krank werden. Mit meinen guten Kenntnissen des menschlichen Körpers dürfte es mir nicht schwer fallen, eine Krankheit vorzutäuschen. Denn ich habe noch einige Rechnungen offen, die ich begleichen möchte…“ „Manchmal macht Sommerfeldt mir Angst, dann wieder möchte ich gern mit ihm befreundet sein und wäre sogar bereit, ihn zu verstecken. Er ist der typische Antiheld unserer Tage, sympathisch, belesen, ein Feinschmecker, und doch überaus gefährlich. Genau deshalb lesen so viele Menschen gern von ihm.“ Klaus-Peter Wol

    Wenn ich ehrlich bin ist der mir fast ein bisserl zu abgedreht. Im ersten Teil war es noch sehr unterhaltsam einen Serienkiller bei seinen Taten zu begleiten und mitzufieber. Den ersten Band habe ich letztes Jahr im Urlaub gelesen und fühlte mich gut unterhalten. Den zweiten Teil habe ich leider nicht gelesen. Ich habe den Eindruck, dass das mir für diesen Teil aber helfen würde. Bin aber sehr gespannt wie dieser Teil endet.

  10. #4090
    Zitat Zitat von Zartbitter Beitrag anzeigen
    Jetzt bin ich bei Stanisic "Herkunft".
    Ich halte ja "Vor dem Fest" von Stanisic für einen großen Wurf "Herkunft" allerdings nicht.

    Ein gutes autobiographisches Buch, lesenswert . Aber - vielleicht auch mit dem Thema Migration und ambivalenter Herkunft und Heimat verbunden - zu locker gestrickt, (weit-)schweifend, redundant gelegentlich.

    Gerne lesen, aber nicht mit in die Auswahl für die einsame Insel ohne Nachschub wählen - im Gegensatz zu:



    Zitat Zitat von Tiamat Beitrag anzeigen
    Seither habe ich "Der Wolkenatlas" von David Mitchell gelesen. SUPER Buch.

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    Unerschöpfliches Buch!
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  11. #4091
    Mir gefällt gerade die Krimireihe um Chastity Riley von Simone Buchholz sehr.

    Ich bin ziemlich mittig reingestolpert in die Serie; war einfach ein Zufallsgriff in der Bib. Auch wenn die Romane aufeinander aufbauen, stört mich das aber nicht.

    Erst wollte ich das Buch gleich wieder zuklappen, weil mich der Name "Chastity Riley" für eine Staatsanwältin in Hamburg - wohnhaft auf St. Pauli echt genervt hat. "Was für'n Scheixx" hab ich gedacht. Jetzt bin ich aber sehr froh, dass ich drangeblieben bin.

    Hamburg als Handlungsort ist gut und facettenreich beschrieben mit einem feinen Blick für das Besondere. Aus Sicht der Staatsanwältin geschrieben, ist die Sprache sehr lakonisch, weist aber teilweise wirklich ganz und gar wunderbare Bilder und Sätze auf.

    Gestern habe ich in der Bib wieder zwei Bücher aus der Reihe gefunden - die sind früher angesiedelt - und freu mich schon sehr drauf.

    _______________________

    Dann habe ich einige Bücher abgebrochen.

    Paul Auster: Winterjournal


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    Ich mag Paul Auster, bzw. mochte ihn mal. Es ist lange her, dass ich seine Bücher geradezu verschlungen habe. Ich bin mir nicht sicher, ob sie mir heute noch gefallen würden.
    Das autobiographische "Winterjournal" hatte einen gewinnenden Einstieg und fing dann an, mich zu langweilen.

    Alles, was diese Spiegelrezension lobt, hat mich eigentlich genervt. Die Erzählperspektive, in der sich Auster mit "Du" anredet, die langatmige Aufzählung seiner 21 Wohnsitze - überhaupt das listenartige Abarbeiten.
    Neben wirklich schwerwiegenden körperlichen Krankheiten und Verletzungen, die es gab, kamen mir seine bloßen Gebrechen übertrieben und larmoyant vorgetragen vor.

    Schade.

    ___________


    Dieses Buch ist durch Zufall bei mir gestrandet:


    Schwarzes Gold aus Warnemünde (Harald Martenstein, Tom Peuckert)



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    2015 feiert die DDR 25 Jahre Erdöl-Sozialismus – beneidet von den verarmten Westlern. Zwei mutigen Reportern gelingt, wovon viele nur träumen: ein Blick hinter die Kulissen. Der Westdeutsche Martenstein und der systemkritische DDR-Bürger Peuckert lernen die Schattenseiten des Imperiums kennen. Als Masseur, Portier, Broilerbrater begeben sie sich in Lebensgefahr.
    »Die Idee ist so grandios wie herrlich blödsinnig.« MDR

    Ja, ist sie. Und leider alle Spielzüge schnell vorhersehbar.
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  12. #4092
    Zitat Zitat von Zartbitter Beitrag anzeigen
    Hast du noch weitergelesen, Delesseria?
    Ich habe jetzt alle drei Bände durch. Harter Stoff! Zählt aber zum besten, was ich dieses Jahr gelesen habe.
    Nein, habe leider noch nicht weiter gelesen, bin zwischendurch auf leichter Verdauliches umgestiegen. Aber der 2. Band liegt schon auf meinem Bücherstapel bereit. Dein Unfallgucken-Vergleich trifft es recht gut. Despentes handelt darin ja auch alle Themen ab, die gerade gesellschaftliche Brisanz haben. Freut mich, dass es dir gefallen hat!

    Zum Thema gesellschaftliche und soziale Abgründe kann ich noch folgende Bücher empfehlen:

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    oder

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    Sehr spannend, aber sollte man nur lesen, wenn man selbst keine einschlägige Vorgeschichte hat. Unglaublich heftig, wie hier der Umgang mit sexuellem Missbrauch thematisiert wird.
    Trotzdem eines der besten Bücher, das ich je gelesen habe.


    Wer Krimis mag, könnte an den Eva Wylie-Romanen von Liza Cody gefallen finden

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    Ich mag ihren pointierten, kurzweiligen Schreibstil, der sich so erfrischend von anderen Werken dieses Genres abhebt.



    Zitat Zitat von Zartbitter Beitrag anzeigen

    Dann habe ich einige Bücher abgebrochen.

    Paul Auster: Winterjournal


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    Ich mag Paul Auster, bzw. mochte ihn mal. Es ist lange her, dass ich seine Bücher geradezu verschlungen habe. Ich bin mir nicht sicher, ob sie mir heute noch gefallen würden.
    Das autobiographische "Winterjournal" hatte einen gewinnenden Einstieg und fing dann an, mich zu langweilen.
    Ich habe Paul Auster mal vor vielen Jahren bei einer Lesung gesehen und war völlig fasziniert von seiner Ausstrahlung. Schade, dass er dies bei seiner Autobiographie nicht einfangen konnte!
    Mein Lieblingsbuch von ihm ist eigentlich sein untypischstes Werk, "Mr. Vertigo".

  13. #4093
    Vielleicht geht es dir ja mit dem "Winterjournal" anders als mir. Das ist ja nur ein persönlicher Eindruck.

    Ich konnte schon mit "Reisen ins Skriptorium" nichts mehr anfangen; es fehlte mir aber auch die tiefgreifende Kenntnis des Gesamtwerkes dafür. Meine Lektüre war zu lange her.

    Mich hat damals auch ein untypisches Werk von Auster sehr ein- und mitgenommen: "Timbuktu".

    Ich glaube, inzwischen steht mir seine Frau Siri Hustvedt näher als er.

    DBC Pierre ist bei Erscheinen sehr gelobt worden, daran kann ich mich erinnern. Maher habe ich noch nicht von gehört. Mein Bedarf am Missbrauchsthema ist aber sei Hanya Yanagihara "Ein wenig Leben" immer noch gedeckt. Wobei ich das Buch insgesamt auch für überschätzt halte. Da wäre weniger, meiner Meinung nach, mehr gewesen. Die Hauptfigur wäre auch verständlich geworden ohne den absoluten Overload an Missbrauch.

    Nach der Cody werde ich mal Ausschau halten in der Bib. Ich lese gerne gute Krimis und Thriller. Bloß der seit einigen Jahren um sich greifende Splatter ist nichts für mich.
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  14. #4094
    "Ein wenig Leben" von Hanya Yanagihara kannte ich wiederum nicht. Wenn es mir mal irgendwo in die Finger kommt, werde ich zuschlagen. Ineinander verwobene Geschichten über mehrere Dekaden sprechen mich grundsätzlich schon mal sehr an.

    Bei Mahrer ist nicht so sehr der Missbrauch Thema, sondern vielmehr der gesellschaftliche Umgang damit. Vor allem wird die Rolle der erzkonservativen katholischen Kirche in Irland in den Fokus gerückt. Thematisch an "Die Asche meiner Mutter" anknüpfend. Der Schreibstil ist subtil anklagend, aber mit ironischen und sarkastischen Zügen.

    Bin aber generell ein Fan britischer Literatur - vor allem von den Autoren, die eigentlich aus der Unterhaltungsbranche kommen: Stephen Fry (herausragend "Geschichte machen") , John Niven ("Das Gebot der Rache" ist übrigens ein unglaublich packender Thriller, der zeigt, dass seine dokumentarische Schreibweise auch ohne Sarkasmus blendend funktioniert), Tony Hawks (ganz großartig ist sein "Matchball in Moldawien") - das ist so die Art von Literatur, in die ich am liebsten eintauche. Den Finger auf die Wunden der Gesellschaft, verpackt mit überzeichnendem Humor.

    Von Siri Hustvedt kenne ich bisher nur "Die Verzauberung der Lily Dahl" und das hat mich leider gar nicht abgeholt. Von Paul Auster liegt jetzt erstmal das Mammut-Werk 4321 auf meinem Nachtkasterl. Aber der gewaltige Umfang hat mich bisher noch davon abgehalten, damit anzufangen.

  15. #4095
    "Ein wenig Leben" ist ein guter Roman, was die Entwicklung von Personen und Lebensentwürfen betrifft. Ohne Frage. Aber mein Gefühl war, dass die Autorin mich mit dem Missbrauchsthema unfreiwillig zum Voyeur gemacht hat. Der Glaubwürdigkeit hat das, was ich als Overload bezeichne, auch geschadet, wie ich finde. Und das kann das Thema nicht brauchen.

    Dass der Maher von Boyne empfohlen wird, macht mich schon vorsichtig. Ich finde das Pyjama-Buch dermaßen schlecht und schrecklich, denn es denunziert die Opfer. Eines der übelsten gehypten Bücher der vergangenen Dekade.

    Stephen Fry mag ich auch. "Geschichte machen" ist großartig. "Darling, fesselst du schon mal die Kinder?" hat mich allerdings so hochgradig genervt, dass ich erstmal die Finger von ihm gelassen habe. In seiner ganzen Art ist er für mich derjenige, der am ehesten auf den Spuren von Peter Ustinov wandelt.

    Niven und Hawks kenne ich nicht.

    Zu "4321": ich lese nicht mehr gerne so richtig dicke Bücher. Vielleicht weil ich alt werde und das Gefühl bekomme, ich schaffe nicht mehr alles (wieder-) zu lesen, was ich noch gerne möchte
    "4321" steht also nicht auf meiner Leseliste. Genauso wenig wie "1Q84" von Murakami. (Kam jetzt drauf wegen der Ähnlichkeit der Titel und des Umfanges.)

    Neal Stephenson schätze ich sehr. Das waren auch so ziemlich die einzigen dicken Schinken der letzten Jahre. Einfach großartig!
    Ach ja, und der Wolkenatlas, wie weiter oben erwähnt.
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