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  1. #136
    Zitat Zitat von Voltaire Beitrag anzeigen
    Ich denke, das kann man genau so jedem Umsteigebereitem empfehlen.
    Da es wie schon oft gesagt, eine reine Geschmacksfrage ist, gibt es natürlich unendliche Diskussionen darüber, was nun "besser" ist, aber bei Linux-Mint*) mit Cinnamon-Oberfläche ist ein potentieller Windows-Umsteiger, der nicht lange suchen will, schon mal sehr gut aufgehoben. Wenn es ihm doch nicht gefällt, ist die Liste der Alternativen noch lang.
    Und selbst dann dürfte für einen Umsteiger eher ein alternativer Desktop von Nöten sein als gleich eine komplett andere Distribution.

    Ich kann mich ja bislang nie so richtig zwischen Cinnamon und Xfce entscheiden. Cinnamon ist ja schon irgendwie schick mit dem ganzen Eye Candy von Animationen und auch dem pfiffig gelösten Handling der virtuellen Desktops. Aber jedes Mal, wenn ich nach einer längeren Zeit mit Cinnamon mal wieder Xfce gestartet habe, habe ich gedacht "Herrschaftszeiten, ist das schnell im Vergleich!" Außerdem ist das Programm-Menü in der Standardkonfiguration von Xfce so angenehm aufgeräumt und reduziert. Und Cinnamon ist mir auch durchaus schon das eine oder andere Mal abgeschmiert. ... Aber um einen Umsteiger von Linux zu überzeugen, würde ich ihm wohl auch erst mal Cinnamon zeigen.

  2. #137
    qualified self Avatar von eina
    Ort: NRW
    Eigentlich blöd, dass die neue LTS ein paar Tage nach dem Auslaufen vom XP erscheint.


    Die erwähnten Variatnen Lubuntu und Xubuntu dürften sich vor allem für diejenigen mit schwacheren Rechnern anbieten.


    -----------
    back to topic: Ich meine heute im Nebensatz gehört zu haben, dass meine Tante noch Windows XP verwendet. Ich mag da nicht verantowortlich sein. Ich habe da keine Zeit für und keinen Bock drauf.

  3. #138
    vermutlich lese ich das hier falsch mit, aber eigentlich möchte ich dann schon ein Alternativ-BS installieren, das ich dauerhaft über eine gewisse Zeit nutzen kann, und nicht immer wieder auf ein neues umsteigen müssen innerhalb kurzer Zeit - irgendwie klingt das hier, als würden einige dauernd das BS wechseln, darauf habe ich zumindest keine Lust, das soll dann bitte "ne Weile halten", ansonsten schaue ich doch mal nach Windows 7, das soll ja angeblich schon ab 35 € zu haben sein (nur wo?)

  4. #139
    bayrischer Dichter Avatar von Voltaire
    Ort: München
    Das hängt damit zusammen, dass das Wechseln so einfach ist.

    Bei Ubuntu ist es so, dass alle halbe Jahr ein großes (kostenloses) Update mit neuer Funktionalität kommt. Das ist sowas ähnliches wie ein Servicepack von Windows, nur dass auch gleich alle Neuerungen bei den Anwendungsprogrammen dabei sind. Wenn man will, spielt man es ein und meistens will man.
    Man kann aber auch gefahrlos nix machen und eine Version überspringen, weil die alte Version mindestens 9 Monate lang parallel weiter gepflegt wird.
    Wer darauf keine Lust hat und 5 Jahre lang bei ein und der selben Version bleiben will, reagiert immer nur, wenn es eine sog. LTS (=long term support) gibt, wie das in 2 Wochen bei xUbuntu (14.4 LTS "Trusty Tahr") und entsprechend ein paar Wochen später, Ende Mai, bei Mint (16 LTS "Qiana") wieder der Fall sein wird.

    Ein Versionswechsel ist deshalb so einfach, weil Betriebssystem und Nutzerbereich so sauber voneinander getrennt sind, dass man den Betriebssystembereich auch problemlos im Suff formatieren könnte (vorausgesetzt, man ist noch so klar, dass man dazu das Admin-Passwort eintippen kann). In ner Stunde läuft wieder alles wie vorher.

    Und wenn man die ganze Distribution wechseln möchte, ist das im Prinzip genauso. Natürlich muss man bei einem völlig neuen System halt noch Zeit rechnen, bis man es sich auf seine Wünsche eingerichtet (der Hamburger würde sagen, es sich muckelig gemacht) hat.

    Ich könnte in 1 bis 2 Stunden unter einer völlig anderen Distribution, die ich noch nie vorher in der Hand hatte, mit meinen bestehenden Daten ein Bild malen, im Internet surfen, einen Brief schreiben und per eMail wegschicken und dabei Musik hören. Wenn sich also meine Distribution in eine Richtung entwickelt, die mir nicht gefällt (ist mir einmal vor etwa 2 Jahren mit diesem Kacheldesign passiert), spiele ich halt beim nächsten Update einfach eine andere ein.

    Durch die große Anzahl an Alternativen und die Möglichkeiten, praktisch alles zu verändern ist der Linux-User mit zunehmender Selbstsicherheit kritischer (oder soll ich sagen, weniger unkritisch) seinem Betriebssystem gegenüber.
    Geändert von Voltaire (03-04-2014 um 15:52 Uhr)
    "Ihre Meinung ist mir widerlich..." François Marie Arouet genannt Voltaire (1694-1778)
    Bild:
    ausgeblendet

    Ich distanziere mich vollumfänglich von jeglicher Handlung oder Äußerung der bayrischen Landesregierung.

  5. #140
    Muss hier gleich mal dumm dazwischen fragen.
    Eine Freundin von mir hat einen relativ alten Rechner und XP drauf. Jetzt möchte sie für Essentials ein Update (weil wahrscheinlich dieser Fehler angezeigt wird). Sie meint es gibt nirgendwo mehr ein update. Ist das richtig so? Ich hatte ja auch gelesen dass alle Services von XP eingestellt werden.

  6. #141
    I am the one who knocks! Avatar von Grizu I.O.F.F. Team
    Das allerletzte Sicherheitsupdate für XP selbst kommt nächste Woche.
    Microsoft Security Essentials für XP wird aber noch bis 14. Juli 2015 unterstützt.

    Aber davon abgesehen, ist das ohnehin der mit Abstand schlechteste Virenscanner. (Ich bevorzuge Avira.)

  7. #142
    qualified self Avatar von eina
    Ort: NRW
    Zitat Zitat von whis Beitrag anzeigen
    vermutlich lese ich das hier falsch mit, aber eigentlich möchte ich dann schon ein Alternativ-BS installieren, das ich dauerhaft über eine gewisse Zeit nutzen kann, und nicht immer wieder auf ein neues umsteigen müssen innerhalb kurzer Zeit - irgendwie klingt das hier, als würden einige dauernd das BS wechseln, darauf habe ich zumindest keine Lust, das soll dann bitte "ne Weile halten", ansonsten schaue ich doch mal nach Windows 7, das soll ja angeblich schon ab 35 € zu haben sein (nur wo?)
    Ich habe mir diesen Computer 2010 gekauft. Installiert habe ich damals Windows 7 und Ubuntu. Ich hatte keine große Lust auf Experimente.
    (Ich habe zwischendurch bloß mal einen anderen Fenstermanager ausprobiert.)




    Bei Ubuntu gibt es jedes halbe Jahr, immer April und Oktober, größere Updates, die also auch die Funktionalität immer ein bisschen ändern. Die Versionsnummer geben dabei immer die Jahreszahl wieder, im Moment ist noch 13.10 die neueste Version also Jahr 2013 Monat Oktober. Diese Versionssprünge muss man aber nicht mitmachen. Aber auch bei Versionssprüngen ist das nur ein Update, die ganzen Programmen bleiben installiert und die eigenen Einstellungen bleiben erhalten.
    Die Versionen werden 9 Monate mit Sicherheitsaktualiserungen versorgt, so dass man sich aussuchen kann, wann man auf die nächste Version wechselt.
    Es erscheinen aber auch immer wieder so genannte LTS (= Long Term Support) - Versionen. Diese werden 5 Jahre lang mit Sicherheitsaktualisierungen unterstützt. Lange vor Ablauf dieser Zeit erscheint die nächste LTS-Version, auf die man dann upgraden sollte. Die Unterschiede in den Versionen sind dann natürlich ein bisschen größer als wenn man auch die kleinen Sprünge mitgemacht hätte. Trotzdem wären diese meine Empfehlung an Neueinsteiger. Die nächste LTS-Version ist Ubuntu 14.04, die leider erst am 17.April erscheint. Die ersten paar Tage und dann wohl auch Ostern werden die Server extra viel zu tun haben.


    Hier wäre ein schöner Startpunkt für jemanden, der sich einlesen will: http://wiki.ubuntuusers.de/Einsteiger

  8. #143
    jetzt habe ich mir gerade erst dieses Mint runtergeladen und wollte es dann auf einem Stick installiert ausprobieren und nu soll es doch lieber Ubuntu 14.irgendwas sein?


    *brömmel* ©Nianare™

  9. #144
    vielleicht sollte ich noch erklärend erwähnen, dass ich hier nur DSL 1000 zur Verfügung habe, also das fröhliche Wechseln des BS und die Ausprobierei von diesem und jenem schon dadurch nur begrenzt "lustig" sind, weil der Download Stunden dauert

  10. #145
    qualified self Avatar von eina
    Ort: NRW
    Zitat Zitat von whis Beitrag anzeigen
    jetzt habe ich mir gerade erst dieses Mint runtergeladen und wollte es dann auf einem Stick installiert ausprobieren und nu soll es doch lieber Ubuntu 14.irgendwas sein?


    *brömmel* ©Nianare™
    Tschuldigung. Mint ist auch gut.
    Da kann ich selbst nur nicht zuviel sagen, weil ich mir eben nicht alle nasenlang ein neues Betriebssystem installiert habe. *brömmel2* ©whis™
    (Wenn Ubuntu dann jetzt 13.10, und in den nächsten paar Monaten dann auf 14.04 hoch gehen, erscheint leider erst in knapp 2 Wochen. Das geht ganz einfach, ist nur wieder ein größerer Download.)
    Aber Mint ist auch gut.


    Ich habe gestern noch ein anderes Posting geschrieben für jemanden, die wollte mal im Zeitschriftenhandel nach einer Computerzeitschrift gucken, der eine Linux-DVD beiliegt. Gilt eigentlich auch für dich so: http://www.ioff.de/showthread.php?p=...6#post40891196
    Der Sonderausgabe "c't special Umstieg auf Linux" liegt eine Ubuntu-DVD bei, falls du noch interesse hast. 5,90 Euro und du hast quasi schon eine Anleitung ausgedruckt. Wie sinnvoll ich die Beiträge der Ausgabe halte, das kann ich nur mutmaßen, ich habe sie noch nicht gesehen.
    Geändert von eina (05-04-2014 um 10:31 Uhr)

  11. #146
    bayrischer Dichter Avatar von Voltaire
    Ort: München
    Zitat Zitat von whis Beitrag anzeigen
    jetzt habe ich mir gerade erst dieses Mint runtergeladen und wollte es dann auf einem Stick installiert ausprobieren und nu soll es doch lieber Ubuntu 14.irgendwas sein?
    Mint basiert auf dem jeweils aktuellem Ubuntu, also derzeit noch 13.10. Der Unterschied ist fast nur optischer Art.

    Beim Open Source kann ja jeder etwas bestehendes nehmen, nach seinen Vorstellungen verändern und dabei idealerweise verbessern und wieder zur Verfügung stellen.

    Der Franzose Clement Levebre hat sich vor 2, 3 Jahren eine neue Oberfläche gewünscht, die näher am klassichen, windowsartigen Desktop bleibt, während der Trend zu den Handy-App-Linsen-Designs ging.
    Da Canonical, die Organisatoren von Ubuntu, nicht noch ne Variante wollten, hat er es eben selbst in die Hand genommen.
    Deshalb heißen seine Ansätze jetzt "LinuxMint mit Mate" (erster Ansatz, basiert aber auf einer älteren Codebasis) bzw. "LinuxMint mit Cinnamon" (zweiter, zukunftsfesterer Ansatz) statt "MUbuntu" bzw. "CUbuntu".

    Levebres Leute entwickeln immer ein halbes Jahr unabhängig an ihren Eigenentwickungen (hauptsächlich die Oberfläche mit den Panels, die Menüs, die Farbgebung und eine gefälligere Version des Ubuntu-Dateimanagers) herum und sobald das neue Ubuntu rauskommt, bringen sie die beiden Sachen zusammen und stellen es 6 Wochen später unter dem Namen LinuxMint zur Verfügung.

    Meine Entscheidung von Ubuntu zu Mint zu wechseln, ist nur aus optischen Gründen gefallen. Bedienung und Erscheinungsbild sind mir einfach nur sympathischer. Alle Programme und Daten sind davon völlig unberührt geblieben. Ich könnte auch jederzeit wieder zurück.

    Einas Ansatz ist einfach, dass Ubuntu eine LTS (also long term (= 5 Jahre) support) schon wenige Tage nach Ende des XP-Supports herausbringt, während man bei Mint 6 Wochen länger auf eine LTS warten müsste. Und für einem Umsteiger hat eine LTS den Vorteil, dass er sich erst in knapp 5 Jahren wieder Gedanken drüber machen muss, während man sich bei den Zwischenversionen schon nach 6+9 Monaten damit befassen muss. Auch wenn 90% nach etwas Eingewöhnungszeit sicherlich gerne regelmäßig updaten, ist es für manchen Umsteiger doch beruhigend zu wissen, dass man es nicht muss.

    Ich selbst hab damals auch ganz kurz vor dem Erscheinen der neuen Version mit Ubuntu angefangen und hab mich auf die neue schon gefreut, als ich einen Artikel über die Verbesserungen gelesen hatte. Damals waren die Fortschritte naturgemäß noch gravierender als heute, wo alles schon längst ausgereift ist.
    Geändert von Voltaire (05-04-2014 um 12:34 Uhr)
    "Ihre Meinung ist mir widerlich..." François Marie Arouet genannt Voltaire (1694-1778)
    Bild:
    ausgeblendet

    Ich distanziere mich vollumfänglich von jeglicher Handlung oder Äußerung der bayrischen Landesregierung.

  12. #147
    jetzt hab ich eben dieses MINT schon runtergeladen, das kommt auf den Stick und ich schau es mir an... dann kann ich ja auch in ein paar Wochen das LTS davon runterladen, wenn ich eh doch eine Version laden muss, also das BRANDNEUESTE Ubuntu oder den dann aktuellen HEISSEN SCHEISS von Mint

  13. #148
    Habe mir jetzt Linux Mint auf DVD gebrannt (also die ISO-Datei), finde auf der DVD aber nix, mit dem ich den Installationsvorgang starten könnte. Nach was muss ich denn da suchen? Bzw. in welchem Ordner (oder Unterordner? ) befindet sich die besagte Installationsdatei?

  14. #149
    Jebus
    unregistriert
    Eine ISO-Datei hat in dem Sinne keine Installationsdatei, die man starten müßte.

    Pack die DVD ins Laufwerk und starte den Rechner neu. Sofern die Bootreihenfolge "erst DVD, dann Festplatte" ist (falls nicht, dann im BIOS dementsprechend ändern), dann startet die DVD mit dem Installationsprogramm von ganz alleine.

  15. #150
    Zitat Zitat von Jebus Beitrag anzeigen
    Eine ISO-Datei hat in dem Sinne keine Installationsdatei, die man starten müßte.

    Pack die DVD ins Laufwerk und starte den Rechner neu. Sofern die Bootreihenfolge "erst DVD, dann Festplatte" ist (falls nicht, dann im BIOS dementsprechend ändern), dann startet die DVD mit dem Installationsprogramm von ganz alleine.
    Jau das hab ich jetzt schon mitbekommen Hatte Rechner neu starten wollen und die DVD lag noch im Laufwerk, auf einmal hatte ich das Linuxzeichen auf meinem Desktop....: Bin ein bisschen in Panik verfallen, da ich nicht wusste, was ich machen soll....gab keine Anleitung am Bildschirm oder so...und mit der Maus konnt ich auch nix machen
    Hab die DVD dann rausgenommen und den PC wieder neu gestartet. Jetzt hab ich wieder mein Windows.
    Ja was mache ich dann also in dem Fall, wenn ich die DVD wieder ins Laufwerk lege? Bin überfragt.


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