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  1. #2866
    Ad Astra

    Ein Film über Einsamkeit und die Gründe dafür.

    Die innere Situation ist wunderbar mit den Bildern verknüpft gewesen, illustrierte sie. Obwohl mir eine echte Geschichte fehlte, tauchten nach dem Film jede Menge Fragen auf, die ich sehr interessant finde und erkenne auch Teile in mir selbst wieder.

    Brad Pitt spielte für mich ungewohnt, sehr minimalistisch, mich hat es förmlich in das Gesicht gezogen, wie jemandem konzentriert zuzuhören, der leise spricht. Ich fand ihn toll. Das war die am wenigsten sympathische Rolle, in der ich ihn je gesehen habe.

    Dieser Film wird vielen nicht gefallen und er ist in seiner greifbaren Einsamkeit, innen und außen, schwer auszuhalten, was auch das sehr langsame Erzähltempo unterstreicht, je näher der befürchtete und ersehnte Moment kommt. Die Zeit dehnt sich unendlich. Die Musik passt wunderbar.
    Der Film hat hier eine klare Antwort, was mich erstaunt hat.


    Nicht zuletzt hat mich interessiert, ob er am Ende tatsächlich heil gelandet ist, wie er das die ganze Zeit mit den Haaren gemacht hat und ob Donald Sutherland überlebt hat.

    Es gab zwei unfassbare Erschütterungen für ihm, die ihn verändert haben, bei der man aber sehen konnte, dass auch negative Erlebnisse eine Lebendigkeit erzeugt haben, die vorher nicht da war und die diese Isolation gebrochen haben. Ich bin weit davon entfernt, einsamen Menschen Ent-täuschung zu wünschen, aber manchmal sind diese Situationen der Weg heraus. Unter diesem Blickwinkel ermutigend, dass sie diese Effekte damit erzeugen können.


  2. #2867
    Julia und Nils Avatar von Hewitt
    Ort: Gelsenkirchen
    Auf Amazon Prime habe ich mal in "In der Glut des Südens" reingeschaut. Läuft aber in den nächsten Tagen auch noch im TV.

    Schwierig fand ich nachvollziehen wer in wen verliebt ist. Bill fand heraus dass Abby in den Farmer verliebt ist. Sie hat es nicht bestritten. Aber sie schickte ihn nie weg. Er ging von sich aus und als er ein Jahr später seine kleine Schwester besuchte, kamen sich Abby und Bill wieder näher. Als dann Bill den Farmer tötete gingen Abby auch mit. Als er dann erschoßen wurde, zerbrach Abby ja fast an seinen Tod. Sie hat dann noch seine kleine Schwester in ein Internat gebracht, aus der diese aber flüchtete.

    Ich vermutete sie war weiterhin in ihn verliebt, konnte sich aber nie zwischen den beiden entscheiden.

  3. #2868
    Aussterbende Spezies Avatar von BlackMambo
    Ort: auf dem Weg
    Es (Teil 2)

    So, hab ihn nun gestern auch gesehen. Hatte eure Kommentare hier vorab gelesen, bin also nicht ganz unvoreingenommen rein.

    Interessanterweise kam mir der Film nicht zu lang vor. Ich hab sogar zwischendrin in mich reingehört, ob ich mich langweile und denke 'boah, macht hinne', war aber nicht der Fall.
    Erschrocken bin ich genau 1x, und das war nicht wegen des plötzlichen Erscheinens eines dieser Monster. Die fand ich eklig, aber nicht zum Erschrecken und hätte sie nicht in dem Ausmaß gebraucht. Da fand ich so subtilere Szenen, z.B. als Pennywise das Glühwürmchen fängt und da nur plötzlich die Hände zum Vorschein kommen, viel wirkungsvoller. Den Cast für die Erwachsenen fand ich eigentlich ganz gut, z.B. den Darsteller von Richie. Und in Jay Ryan (vorher noch nie gesehen) war ich gleich schock.
    Die Szene mit S. King war sehr witzig (sein Kommentar bzgl. des Buch-Endes ) und so gab es insgesamt wahrscheinlich mehr Lacher als Schocker.

    Was mir gefehlt hat, war der Bezug zu den einzelnen Erwachsenenleben (z.B. Bev's Ehegeschichte). Da aber rein gar nichts davon vorkam (auch keine Audra, die ich erst vermisst hab, dann wieder nicht mehr), war das wohl extra so gewollt. Das hat mich aber halt immer wieder mit den Gedanken etwas weggeführt zur alten Verfilmung, die ich da irgendwie besser umgesetzt fand.

    Na ja, aber da ich mich trotzdem insgesamt gut unterhalten und nicht gelangweilt gefühlt habe, gibt's 7/10.

  4. #2869
    Bei Ad Astra bin ich ganz bei Elaine

    Und die Musik von Max Richter ist großartig
    "Sich über andere zu ärgern ist wie Gift zu trinken und zu hoffen, dass der andere davon stirbt."
    - Buddha

  5. #2870
    @ BlackMambo

    tolle Kritik. Der Film ist nichts für mich, aber du hast es so beschrieben, dass ich wirklich damit anfangen könnte, wenn ich Fan wäre.

    @Eisperlchen


    Was meinst du, ist er am Ende wirklich auf der Erde gelandet?
    War es nicht auch ein Film über Flucht, innen und außen?


  6. #2871
    Fast & Furious: Hobbs & Shaw

    -10/10

    Ich mag ja eigentlich die F&F Reihe auch wenn die letzten Teile immer schlechter und abgedrehter geworden sind aber dieses Spinoff ist der größe Murks und scheiß ever. Ich weiß, dass man bei Actionfilmen das Gehirn abgeben sollte aber trotzdem kann man ja halbwegs gute und "realistische" Action erwarten aber hier ist quasi jede Actionszene eine Aneinderreihung von totalen Schwachsinn und als Krönung dann dieses Finale

    Nicht, dass alleine im Finale 4mal! das Wetter ändert (Nacht, Tag, Sturm+Regen, herrlicher Sonnenschein) nein, jegliche Aktionen beider Parteien sind so abstrus hirnrissig omg und dann ist die Action nicht mal gut, dazu Witze auf dem Niveau eines 6 jährigen. Ein wirklich grausamer Film und ich hoffe F&F9 wird nicht so.....

    Hier mal ein wirklich grandios geschriebene Review zum Film von BeHaind

    https://letterboxd.com/behaind/film/...ts-hobbs-shaw/

    Die Filme von Johnson werden immer schlechter und schlechter und er sollte dringend wieder nur 1-2 Filme aller 2 Jahre machen und nicht "10 Filme in 2 Jahren". (ok sind 7 laut Wiki + TV Serie, die ist aber lustig, irgendwie^^)

  7. #2872
    Zitat Zitat von Predni Beitrag anzeigen
    Fast & Furious: Hobbs & Shaw

    -10/10
    ....
    Ich hab erst beim 2. Lesen überrissen, dass du -10 gegeben hast
    und mich zuerst gewundert, weshalb bei soviel Kritik so eine hohe Punktzahl.

    Ich hab diesen Film auch vor 1.5 Wochen gesehen...Da zwischen den Teilen ja auch immer ein Weilchen liegt, hatte ich ehrlich gesagt schon wieder die Handlung der vorherigen F&F Filme vergessen..
    da es dennoch "Fast and Furious" hieß, hatte ich auf mehr Autoszenen gehofft und weniger dumpfe Action...
    Ich fand den Film ok...auf was hochgeistig anspruchsvolles war ich ja auch nicht eingestellt...aber für mich hat er mit dem üblichen F&F nicht viel zu tun.

    Die von dir verlinkte Kritik umschreibt den Film sehr gut, danke dafür

  8. #2873
    Zitat Zitat von ilprincipe Beitrag anzeigen
    Ich hab erst beim 2. Lesen überrissen, dass du -10 gegeben hast
    und mich zuerst gewundert, weshalb bei soviel Kritik so eine hohe Punktzahl.
    dito.
    Das ist mein Tanzbereich - das ist dein Tanzbereich.

  9. #2874
    Hell Fest

    Bild:
    ausgeblendet


    Ein Teenie-Horrorfilm der alten Schule. Als Fan des Genres macht er einen soliden ob, aber wartet auch mit viel Leerlauf im Mittelteil auf.
    Die Schauspieler sind solide, nerven nicht zu sehr, aber wirklich mitfiebern wird man mit ihnen auch nicht.
    Die Kulisse ist klasse, da kann man sich als Horrorfan gar nicht satt sehen, aber außer paar kleinen netten Einzelszenen, passiert dann leider doch nicht viel.

    5/10

  10. #2875
    chaos is a ladder Avatar von spector
    Ort: Düsseldorf
    Avengers: End Game.

    Für mich in jeder Beziehung ein Overkill. Zuviele Superhelden: Daher ein Kalaidoskop von zuviel Einzelstories, fast alle nur marginal abgehandelt, daher zu wenig Rest für einen klugen, alles zusammen haltenden Restplot. Eine Fan-Service-Nummernrevue.

  11. #2876
    Parasite

    Bild:
    ausgeblendet


    Der neue Film des koreanischen Regisseurs Bong ("Mother", "Snowpiercer" und "Okja") lief in der "Sneak Preview" (offizieller Filmstart: 17. Oktober). Das Ehepaar Kim lebt mit ihren erwachsenen Kindern in ärmlichen Verhältnissen in einer Souterrain-Wohnung und faltet Pizzakartons, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Mit einigen geschickten Intrigen gelingt es ihnen, sich als Hausangestellte der reichen Familie Park einzunisten. Das Leben scheint für die Familie Kim nahezu perfekt zu sein, bis sie feststellen, dass sie nicht die Einzigen sind, die im Keller leben. Der Film ist eine sehr witzige und unterhaltsame, aber auch bitterböse Gesellschaftssatire über Ungleichheit. Klare Empfehlung!

  12. #2877
    Zitat Zitat von Delphi Beitrag anzeigen
    Parasite


    Bild:
    ausgeblendet



    Der neue Film des koreanischen Regisseurs Bong ("Mother", "Snowpiercer" und "Okja") lief in der "Sneak Preview" (offizieller Filmstart: 17. Oktober). Das Ehepaar Kim lebt mit ihren erwachsenen Kindern in ärmlichen Verhältnissen in einer Souterrain-Wohnung und faltet Pizzakartons, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Mit einigen geschickten Intrigen gelingt es ihnen, sich als Hausangestellte der reichen Familie Park einzunisten. Das Leben scheint für die Familie Kim nahezu perfekt zu sein, bis sie feststellen, dass sie nicht die Einzigen sind, die im Keller leben. Der Film ist eine sehr witzige und unterhaltsame, aber auch bitterböse Gesellschaftssatire über Ungleichheit. Klare Empfehlung!
    Auf den Film bin ich auch gespannt

  13. #2878
    optimistischer Single Avatar von Nosferata
    Ort: im halbvollen Bett
    Nord- oder Südkorea?
    Auf einer Skala von eins bis müde bin ich Dornröschen.


    Sonntags bin ich ein Mofa - halb Mensch, halb Sofa.

  14. #2879
    Zitat Zitat von Nosferata Beitrag anzeigen
    Nord- oder Südkorea?
    Natürlich Nordkorea, es geht schließlich um Klassenkampf.
    Es gibt tatsächlich eine Szene, in der eine ehemalige Haushaltshilfe eine nordkoreanische Nachrichtensprecherin imitiert.

  15. #2880
    optimistischer Single Avatar von Nosferata
    Ort: im halbvollen Bett
    Aber nicht in Nordkorea selber gedreht, oder?
    Auf einer Skala von eins bis müde bin ich Dornröschen.


    Sonntags bin ich ein Mofa - halb Mensch, halb Sofa.


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