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  1. #4351
    homo novus Avatar von caesar
    Ort: milchstrasse
    Wer länger bleiben wollte, hatte ja Zeit genug. Oder er hätte sich die Hilfe eines Anwalts holen können für den Papierkram.

    Ich denke, die allermeisten die längere Zeit verbleiben, haben auch genug Zeit Sprache und Schrift zu erlernen, so dass man keinen Übersetzer benötigt.
    das melken eines leeren euters bewirkt nur,
    das man vom melkstuhl gestossen wird.

    rise and rise again until the lambs become to lions.

  2. #4352
    der Sohn vom lieben Gott Avatar von golfern
    Ort: München
    Brexitschock

    Sich über seinen eigenen Status in einem Gastland zu informieren, sollte im Eigeninteresse eines jeden Menschen liegen.

    Ansonsten ist das schon die erste Missachtung der regionalen Gesetzmäßigkeiten.

    Das Erlernen der Sprache steht bei einigen leider überhaupt nicht auf dem Programm, wie ich auch hierzulande immer wieder feststellen muss.

    Da steht oft die weitere Familienplanung und ein Dasein als Hausfrau / Hausmann eher im Interesse der Hilfsbedürftigen.

  3. #4353
    was ist das denn für ein bräsig-selbstgerechter auflauf hier?

    mal daran gedacht, dass darunter vielleicht auch einige ältere mitbürger sind, denen bestimmte dinge nicht mehr so leicht fallen (behördengänge, papierkrams etc.)?

    Believe Me!!!

  4. #4354
    nicht nachtragend Avatar von killefitz
    Ort: hier bei mir
    Auch ein älterer Mensch, der schon länger in Britannien lebt und dem einige Sachen nicht mehr so leicht fallen, sollte mitbekommen haben, dass sich durch den Brexit viel ändert, auch und gerade in Sachen auf den Aufenthaltsrechtsstatus.

    Das ist doch nun wahrlich nichts neues.
    Herr - Schmeiss Hirn vom Himmel und lass die Leute es auch benutzen.


  5. #4355
    https://www.wienerzeitung.at/nachric...gebrochen.html

    Aber natürlich ist die EU schuld. Die haben ganz sicher für die Briten extra schwere Regulatorien eingeführt, die für Norweger und Schweizer nicht gelten. Kann ja nicht sein, dass man nach einem Austritt aus der EU die Vorteile des komplett freien Handels nicht mehr genießen kann. Ist genauso ne Schikane, wie dass die Briten nun teilweise Visa für die Einreise in die EU brauchen.

    Ernsthaft jetzt, lächerlicher gehts einfach nicht mehr.

  6. #4356
    Member Avatar von Claudia
    Ort: Hoch im Norden
    Zitat Zitat von killefitz Beitrag anzeigen
    Auch ein älterer Mensch, der schon länger in Britannien lebt und dem einige Sachen nicht mehr so leicht fallen, sollte mitbekommen haben, dass sich durch den Brexit viel ändert, auch und gerade in Sachen auf den Aufenthaltsrechtsstatus.

    Das ist doch nun wahrlich nichts neues.
    https://twitter.com/rfhaviland/statu...318593029?s=19

    Naja, war halt ursprünglich anders angekündigt.
    .

  7. #4357
    tougher than the rest Avatar von storch
    Ort: In der Regio...
    Daraus übersetzt: das hört sich dann allerdings schon anders an, von wegen etwas "verschlafen":

    Im Juni 2016, kurz vor dem EU-Referendum, unterzeichneten Boris Johnson, Michael Gove und Priti Patel ein Versprechen an EU-Bürger in Großbritannien. Darin hieß es, dass sie im Falle eines Austritts Großbritanniens aus der EU automatisch eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung erhalten würden. ...

    Fünf Jahre später ist nicht ein einziger Aspekt dieses Versprechens eingehalten worden. Niemandem wurde ein automatisches Verbleiberecht gewährt. Viele, selbst von denen, die einen dauerhaften Status erhalten haben, mussten Schmerzen und Demütigungen erleiden, um ihn zu bekommen. Um in ihrem eigenen Haus bleiben zu dürfen.

    Und es kommt noch schlimmer. Die britische Regierung hat den EU-Bürgern, die noch keinen Antrag gestellt haben, eine willkürliche Frist bis zum 30. Juni - drei Wochen - gesetzt, um ihren Antrag einzureichen. Ja, DREI WOCHEN Zeit.

    Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

    Wenn das tatsächlich stimmt und es scheint so zu sein, ist das tatsächlich echt ein Hammer. Es ist allerdings fast unglaublich.


    Da müsste doch die EU aktiv werden und intervenieren.
    Geändert von storch (19-06-2021 um 15:10 Uhr)

  8. #4358
    Pan narrans Avatar von Proteus I.O.F.F. Team
    Ort: Essen
    Zitat Zitat von storch Beitrag anzeigen
    Daraus übersetzt: das hört sich dann allerdings schon anders an, von wegen etwas "verschlafen":




    Wenn das tatsächlich stimmt und es scheint so zu sein, ist das tatsächlich echt ein Hammer. Es ist allerdings fast unglaublich.


    Da müsste doch die EU aktiv werden und intervenieren.
    Du meinst, so intervenieren wie sie es bei den letzten x Fällen getan hat, in denen die britische Regierung einfach gegen Vereinbarungen des Brexit-Vertrages verstieß?

    Wo bei es hier ja nicht einmal ein Verstoß gegen eine Vereinbarung ist. Es war ja anscheinend einfach nur eine einseitige Versprechung ein einseitiges Versprechen der britischen Regierung gegen Gastarbeiter. Insofern ist das eine interen Angelegenheit eines eigenständigen Landes. Die britische Regierung hatr durchaus das "Recht", ihre eigenen Bürger (oder Gastarbeiter auf ihrem Lande) mit Fake-Versprechern nach Strich und Faden zu betrügen

    Wäre ich EU-Gastarbeitrer im UK, dann würde ich für mich aber dier Konsequenzen ziehen und die Koffer packen

    Und Butter bei de Fische ... in vielen Bereichen, besonders im britischen Gesundheitssystem, scheint mir das UK von Gastarbeitrern ziemlich abhängig zu sein.
    IMHO spielt die Regierung des UK mit der Behandlung von "Gastarbeitern" aus der EU ein ziemlich riskantes Spiel. Wenn tausende Gastarbeitrer aus dem UK verschwinden (sei es weil sie die Konsequenzen aus der Behandlung durch die Regierung ziehen, oder direkt rausgeworfen werden) ... und Teile des Gesundheitssystems aus Mangel an qualifizierten Arbeitskräften darniederliegen, dann ist das nur ein weiteres Resultat der Inkompetenz der Regierung Johnson
    "We have just folded space from Ix...Many machines on Ix. New machines"

  9. #4359
    Member Avatar von KVWUPP
    Ort: Dort, wo ich gerade bin.
    Ex-Speaker John Bercow rechnet mit den britischen Konservativen ab

    Als Leiter der Brexit-Debatten im britischen Unterhaus erlangte er international Berühmtheit – Nun trat John Bercow aus Protest der Labour-Party bei
    https://www.derstandard.at/story/200...nservativen-ab

  10. #4360
    Ich hab da jetzt mal was gelöscht. Bitte beim Thema bleiben! Danke!

  11. #4361
    zahm, aber direkt Avatar von Eggi I.O.F.F. Team
    Es werden immer mehr Meldungen, diesmal geht es um Spediteure:

    Zitat:
    Weil Lkw-Fahrer aus Osteuropa fehlen: Britische Wirtschaft warnt vor leeren Supermarktregalen

    Früher steuerten Zehntausende Polen und Rumänen die Laster, die Großbritanniens Läden mit Lebensmitteln versorgen. Seit dem Brexit bekommen viele kein Visum mehr – und die Speditionen haben ein Problem. ....
    [Quelle]

  12. #4362
    Warum sich der Brexit für GB nicht gelohnt hat

    Vor etwa fünf Jahren haben die Briten für den Brexit gestimmt. Jetzt werden die Folgen sichtbar: Der EU-Austritt hat das Vereinigte Königreich ärmer gemacht und die EU der verbliebenen 27 Staaten stabilisiert

  13. #4363
    Member Avatar von Claudia
    Ort: Hoch im Norden
    Diesen Absatz finde ich interessant.

    Die britische Impfkampagne wurde hier im Thread ja auch von einigen als Brexit-Erfolg gefeiert:

    "Zum einen hat die EU mit dem holprigen Start in die Impfkampagne einiges an Ansehen verloren. Das hat zwar mit dem Brexit nichts zu tun – auch innerhalb der EU hätten die Briten ihre Impfstrategie selbst gestalten können, da dies nicht zu den vertraglich festgelegten Aufgaben Brüssels gehört. Aber der öffentliche Eindruck ist verheerend. Dass die Briten ihre Impferfolge vor allem der EU verdanken, die großzügig Impfstoffe exportiert, während anfangs die USA und Großbritannien alle im eigenen Land produzierten Impfdosen für sich behalten haben, wird jenseits des Ärmelkanals kaum anerkannt."
    .

  14. #4364
    Zitat Zitat von Proteus Beitrag anzeigen

    Und Butter bei de Fische ... in vielen Bereichen, besonders im britischen Gesundheitssystem, scheint mir das UK von Gastarbeitrern ziemlich abhängig zu sein.
    IMHO spielt die Regierung des UK mit der Behandlung von "Gastarbeitern" aus der EU ein ziemlich riskantes Spiel. Wenn tausende Gastarbeitrer aus dem UK verschwinden (sei es weil sie die Konsequenzen aus der Behandlung durch die Regierung ziehen, oder direkt rausgeworfen werden) ... und Teile des Gesundheitssystems aus Mangel an qualifizierten Arbeitskräften darniederliegen, dann ist das nur ein weiteres Resultat der Inkompetenz der Regierung Johnson
    Ohne jetzt hier mit exakten Daten ankommen zu können, aber das mit dem Gesundheitssystem würde ich von meinem Eindruck her bestätigen. Zum einen hat meine Schwester 11 Jahre in London als Ärztin gearbeitet, sowohl in Krankenhäusern aus auch in Praxen, und fast alle ihre Mitarbeiter waren EU-Bürger. Als ihr Sohn frühgeboren wurde war er die ersten drei Monate seines Lebens im Krankenhaus. Ich war öfters zu Besuch zu der Zeit und auch da fiel es mir auf, wieviele der Ärzte und vor allem Pfleger*innen offenkundig nicht aus dem UK kamen (waren übrigens auch so einige Deutsche dabei, ähnlich wie halt meine Schwester). Die haben ihren Notstand in der Pflege eindeutig mit EU-Arbeitern gefüllt (oder zumindest gestopft) und da sehe ich durchaus Probleme auf UK zukommen. Aber die nimmt man ja sehr bewusst in Kauf von Seiten der Regierung.
    girl creature

  15. #4365
    zahm, aber direkt Avatar von Eggi I.O.F.F. Team
    nach dem Brexit ist vor dem Brexit oder welcher Ideologie gehen einige auf der Insel nach?

    Streit über Nordirland London will Brexit-Abkommen wieder aufmachen

    Die britische Regierung geht weiter auf Konfrontationskurs mit der EU. Die Nordirland-Regelungen zum Brexit sollen vorübergehend ausgesetzt werden, fordert London. ....
    https://www.spiegel.de/ausland/brexi...8-a184b7352dc3


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