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  1. #826
    just looking Avatar von Dom Basaluzzo
    Ort: Berlin, Queeropa
    Tja, wen wundert es?

    Lobbyismus - Immobilienwirtschaft ist größter CDU-Spender




    Die Immobilienwirtschaft hat im Jahr 2020 mehr als 1,25 Millionen Euro an die CDU gespendet. Dies ergeben Berechnungen der Bundestagsfraktion der Linken, die die Rechenschaftsberichte und angezeigten Großspenden der Parteien ausgewertet hat.

    Demnach kommen fast 80 Prozent der veröffentlichten Parteispenden an die CDU inzwischen von Bau- und Immobilienunternehmern. Erstmals machten sie den größten Anteil aus. Zu den Einnahmen zählen mehrere Großspenden von Bauunternehmern und Immobilienhändlern zwischen 70.000 Euro und 800.000 Euro. Die Berechnungen lagen dem SPIEGEL vorab vor. (...)

    Insgesamt flossen in den vergangenen 20 Jahren 7,6 Millionen Euro aus dem Immobilienbereich an die Parteien. 1,6 Millionen Euro erhielt die FDP. Darauf folgen SPD (406.500 Euro) und die AfD (157.500 Euro). Die Grünen erhielten lediglich 15.000 Euro aus der Immobilienwirtschaft, die Linke keine Spende. (...)

    »Die Spenden der Immobilienwirtschaft an die Parteien haben ein absolut bedenkliches Ausmaß angenommen«, sagt Linkenfraktionsvize Caren Lay. »Da muss man sich nicht wundern, dass die Regierung dank der Union immer wieder vor den Interessen der Immobilienwirtschaft einknickt, statt im Interesse der Mieter zu entscheiden.«

  2. #827
    Zitat Zitat von caesar Beitrag anzeigen
    Angebot-Nachfrage.

    Wenn es mehr Nachfrage als Angebot gibt, steigen die Preise beim Angebot.

    Als müsste man das Angebot ausweten und/oder die Nachfrage einschränken.

    Aber vielleicht sind viele Linke immer noch im Marxismus-Leninismus hängengeblieben.
    Da hat der Bundesbauminister hr. Seehofer aber auch noch ein Wörtchen mitzureden und leider redet und tut er zu wenig bei dem Thema.
    Der Mietendeckel war zeitlich begrenzt bis es genug Angebot gibt. Den Mietern sollte aber jetzt geholfen werden und nicht erst in 5 Jahren. Und ich bezweifle immer noch, daß mehr Bauen wirklich die Sache regelt und die Mieten senkt. Sozialwohnungen werden immer weniger gebaut. Und die grossen Wohnungsvermieter werden weiter Wohnungen aufkaufen und teuer weiter vermieten und nichts bauen lassen.
    Ich finde es von FDP und CDU auch ziemlich daneben, das sie jetzt jubeln, das sie den Deckel abgeschafft haben.
    Und klar ist es ihr gutes Recht zu klagen, die wollen im Fall der FDP ja auch gegen die Ausgangssperre klagen, aber die Frage ist, ist es auch immer sinnvoll und muss das sein.
    CDU und FDP haben ihre Klientel, die AfD bekommt auch aus bestimmten Kreisen finanzielle Unterstützung, da weiss man, warum sie dann auch klagen, aber gegenüber den Mietern sieht es so aus als wenn ihnen ihre Nöte nicht jucken.
    Ihr Argument man muss mehr bauen ist da nur ein Alibiargument.
    CDU und FDP regieren ja auch in vielen Ländern und bauen die da überall genug?
    Das Problem mit den teuren Mieten ist doch nicht nur ein Berlin Problem.
    Geändert von Manitu (16-04-2021 um 16:59 Uhr)

  3. #828
    Alternative User Avatar von Foxx
    Ort: Stuttgart
    Zitat Zitat von Dom Basaluzzo Beitrag anzeigen
    Ganz schön ärgerlich für die, dass man sich das Geld hätte sparen können, da RRG es von ganz allein verkackt hat.

    Zitat Zitat von Manitu Beitrag anzeigen
    Und klar ist es ihr gutes Recht zu klagen, die wollen im Fall der FDP ja auch gegen die Ausgangssperre klagen, aber die Frage ist, ist es auch immer sinnvoll und muss das sein.
    Du findest also, dass man bei einem Grundgesetzverstoß ruhig ein Auge zudrücken sollte?

    Ihr Argument man muss mehr bauen ist da nur ein Alibiargument.
    Jein. Das Argument ist grundsätzlich richtig, allerdings scheitert es oft an Bauflächen. Das ganze Thema ist sehr viel komplexer als egal welche Partei es darstellt.

    Einfach bei bestehender Wohnungsnot so in den Markt einzugreifen, wie RRG es getan hat, verschärft aber sogar das Problem nachweislich:

    "Das Angebot an Mietwohnungen ist geschrumpft. Seit dem Inkrafttreten des Deckels am 23. Februar 2020 ist die Zahl der Inserate um 19 Prozent gesunken. Bei Wohnungen, bei denen der Mietendeckel definitiv greift, waren es sogar minus 30 Prozent."
    Quelle

    Das Problem mit den teuren Mieten ist doch nicht nur ein Berlin Problem.
    Als in Stuttgart Wohnhafter kann ich tatsächlich nur müde lächeln, was für Mietpreise Berlinern bereits Tränen in die Augen treiben.

  4. #829
    Hoch zu Ross ... Avatar von Don Caramba
    Ort: Rhein-Main
    Zitat Zitat von Foxx Beitrag anzeigen
    Als in Stuttgart Wohnhafter kann ich tatsächlich nur müde lächeln, was für Mietpreise Berlinern bereits Tränen in die Augen treiben.
    Berlin hat allerdings auch eine völlig andere Sozialstruktur als Stuttgart.

  5. #830
    Ich sag mal würde die FDP immer klagen, wenn es verfassungsrechtliche Bedenken gibt? Ich denke nein.
    Oder machen sie das nur, wenn sie ein Interesse haben, das Gesetze zu Fall kommen, wenn es ihnen und ihrer Klientel passt.
    Ich meine dann noch zu jubeln, was sie geschafft haben, klingt in den Ohren vieler Mieter sicher nicht gut und man merkt, wo ihre Prioritäten liegen.

  6. #831
    Alternative User Avatar von Foxx
    Ort: Stuttgart
    Zitat Zitat von Don Caramba Beitrag anzeigen
    Berlin hat allerdings auch eine völlig andere Sozialstruktur als Stuttgart.
    Oder ein paar Jahrzehnte Versatz?

  7. #832
    Alternative User Avatar von Foxx
    Ort: Stuttgart
    Zitat Zitat von Manitu Beitrag anzeigen
    Ich sag mal würde die FDP immer klagen, wenn es verfassungsrechtliche Bedenken gibt? Ich denke nein.
    Du meinst, du sagst, du denkst, aber Du beantwortest meine Frage nicht.

  8. #833
    Zitat Zitat von Foxx Beitrag anzeigen
    Du meinst, du sagst, du denkst, aber Du beantwortest meine Frage nicht.
    Wir haben eine Demokratie und da ist es natürlich in Ordnung, wenn man bei verfassungsrechtlichen Bedenken klagen kann.
    Ich stelle halt nur in Frage, ob es da auch immer um die Sache geht oder Parteitaktisches Kalkül dahintersteckt bzw. das Interesse einer bestimmten Klientel.
    Wenn es da wirklich immer um unsere Verfassung gehen würde, könnte die FDP dauerklagen.

  9. #834
    Alternative User Avatar von Foxx
    Ort: Stuttgart
    Müssten das nicht alle?


    Man kann auch umgekehrt die Frage stellen, warum, obwohl die Verfassungskonformität von vornherein höchst umstritten war, nie die Bundesparteien SPD, Grüne oder Linke eingeschritten sind und ihre Berliner Kollegen zur Raison gerufen haben. Wäre das nicht eigentlich geboten gewesen?

    Zur Erinnerung: CDU und FDP hat man es im höchsten Maße auf Bundesebene angelastet, was in Thüringen passiert ist. Und da wurde nicht sehenden Auges gegen das Grundgesetz verstoßen.

  10. #835
    der Sohn vom lieben Gott Avatar von golfern
    Ort: München
    Neuer Berliner Mietspiegel sieht 1,1 Prozent höhere Miete vor

    BERLIN (dpa-AFX) - Nach dem Aus für den Berliner Mietendeckel gibt es für 1,4 Millionen Berliner Wohnungen wieder einen Mietspiegel. Verglichen mit der letzten Ausgabe von 2019 liegen die Werte durchschnittlich 1,1 Prozent höher, wie die Senatswohnverwaltung am Donnerstag mitteilte.

    https://www.dpa-afx.de/
    Da werden wohl einige von ihren Vermietern bald wieder Post bekommen.

  11. #836
    Hoch zu Ross ... Avatar von Don Caramba
    Ort: Rhein-Main
    Zitat Zitat von Foxx Beitrag anzeigen
    Oder ein paar Jahrzehnte Versatz?
    Empfehle die Kurzfassung des MSS-Berichts 2019.

    https://www.stadtentwicklung.berlin....19/index.shtml
    "Es genügt nicht nur, sich keine Gedanken zu machen - man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken." (Karl Kraus)


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