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  1. #601
    Zitat Zitat von fandango Beitrag anzeigen
    Ich z. B. bin Rentnerin und Mutter und habe als Kind in einem Büdchen einen Lutscher geklaut.
    Trotzdem bin ich nicht nur Rentnerin, Mutter oder Diebin.
    Ich bin zusätzlich die Vielzahl meiner Eigenschaften. So könnte ich z. B. freundlich, hilfsbereit, großzügig, empathisch, geduldig, verlässlich sein.
    metzelder hat ja scheinbar eine abnorme sex. neigung u. solche personen sind mir einfach suspekt.
    da kann dann so eine person noch so viele andere positive eigenschaften haben, dass ist mir völlig egal.

    wenn einem kioskbesitzer ein lolli geklaut wird, dann hat dies sicher keine traumatischen folgen für den geschädigten.
    kinder dagegen, sind ihr leben lang von so einem trauma gezeichnet.
    Geändert von watching27 (Gestern um 01:38 Uhr)

  2. #602
    Na der Lutscher, den ich als Kind mal geklaut habe, scheint es ja vielen angetan zu haben.

    Aber so ist ioff

    Mein Diebstahl steht in keinerlei Zusammenhang zu dem Kindesmissbrauch von Metzelder.

    Klarstellung zum dreiundzwölfzigsten

    Ich habe versucht, die Frage von @ Pinsel zu beantworten:
    Was genau definiert denn einen Menschen, wenn es nicht seine Taten sind?

    Dazu habe ich mich als Beispiel genommen.

    Im Nachhinein bedauere ich, dass meine Aufzählung nicht gelautet hat: Rentnerin, Mutter, Nistkastenbesitzerin, Kinogängerin, um deutlich zu machen, dass dies nicht den ganzen Menschen ausmacht.

  3. #603
    .. long, long time ago.. Avatar von Lucky
    Ort: zuhause
    Ich glaube zu verstehen was du meinst.

    Und ich denke, dass es Taten gibt, die all die anderen Eigenschaften überlagern,
    die so schwerwiegend sind, dass es keine Rolle mehr spielt, ob du außerdem auch eine Vogelfreundin oder Cineastin bist.

  4. #604
    Zitat Zitat von fandango Beitrag anzeigen
    Na der Lutscher, den ich als Kind mal geklaut habe, scheint es ja vielen angetan zu haben.

    Aber so ist ioff

    Mein Diebstahl steht in keinerlei Zusammenhang zu dem Kindesmissbrauch von Metzelder.

    Klarstellung zum dreiundzwölfzigsten

    Ich habe versucht, die Frage von @ Pinsel zu beantworten:
    Was genau definiert denn einen Menschen, wenn es nicht seine Taten sind?

    Dazu habe ich mich als Beispiel genommen.

    Im Nachhinein bedauere ich, dass meine Aufzählung nicht gelautet hat: Rentnerin, Mutter, Nistkastenbesitzerin, Kinogängerin, um deutlich zu machen, dass dies nicht den ganzen Menschen ausmacht.
    Ich habe deinen Vergleich auch verstanden. Aber es gibt eben Taten und Taten. Wärst du Kleptomanin würde das eine Freundschaft vielleicht auch erschweren.

  5. #605
    Zitat Zitat von fandango Beitrag anzeigen
    Na der Lutscher, den ich als Kind mal geklaut habe, scheint es ja vielen angetan zu haben.

    Aber so ist ioff

    Mein Diebstahl steht in keinerlei Zusammenhang zu dem Kindesmissbrauch von Metzelder.

    Klarstellung zum dreiundzwölfzigsten

    Ich habe versucht, die Frage von @ Pinsel zu beantworten:
    Was genau definiert denn einen Menschen, wenn es nicht seine Taten sind?

    Dazu habe ich mich als Beispiel genommen.

    Im Nachhinein bedauere ich, dass meine Aufzählung nicht gelautet hat: Rentnerin, Mutter, Nistkastenbesitzerin, Kinogängerin, um deutlich zu machen, dass dies nicht den ganzen Menschen ausmacht.
    Für Leute, die sich noch etwas rational verhalten könne und nicht direkt Schaum vor dem Mund haben, war Dein Beispiel gut nachvollziehbar. Nämlich, dass nicht eine (Straf)Tat den Menschen bzw. sein ganzes Leben definiert. Die Tat ist dabei erstmal unerheblich, sondern es geht hier um das Prinzip, das wir letztlich mit dem Resozialisierungsziel auch im Strafrecht verankert haben. Wir haben keine Todesstrafe und selbst bei Tötungsdelikten, bei denen es i.Ü. sehr unterschiedliche Delikte gibt, werden die Umstände und die Täterpersönlichkeit selbstverständlich berücksichtigt. Es gibt natürlich Leute, bei denen die Rückführung in gesellschaftliches Leben aus diversen Gründen leider nicht funktioniert und es ist durchaus auch verständlich, dass man nach gewissen Taten mit dem Täter keinen Kontakt mehr pflegen will oder sogar Ängste hegt bzw. das diese Leute objektiv eine Gefahr für die Gesellschaft darstellen. Diese Beurteilung obliegt aber zum Glück nicht der ahnungslosen Bevölkerung oder Forennutzern.

    Aber Jaspis hat ja auch schon darauf hingewiesen, dass hier bei vielen das Denken bzgl. dieses Falles ausgeschaltet ist und persönliche Ansichten, unkontrollierte Gefühle plus Ahnungslosigkeit ist eben eine gefährliche Mischung. Dass viele Leute hier zu Hobby-Psychologen, Psychiatern und Juristen werden, obwohl sie weder die Person kennen noch von den jeweiligen Fachgebieten bzw. Akten Ahnung haben, aber meinen, dass Gefährdungspotential und die persönlichen Empfindungen des Herrn Metzelder vom heimischen PC oder Smartphone bewerten zu können, ist jedenfalls problematisch. Besonders wenn dann Leute in die Ecke von Verharmlosern gedrängt werden, wenn sie kritisch auf diese Posts eingehen.

  6. #606
    Zitat Zitat von fandango Beitrag anzeigen
    Na der Lutscher, den ich als Kind mal geklaut habe, scheint es ja vielen angetan zu haben.

    Aber so ist ioff

    Mein Diebstahl steht in keinerlei Zusammenhang zu dem Kindesmissbrauch von Metzelder.

    Klarstellung zum dreiundzwölfzigsten

    Ich habe versucht, die Frage von @ Pinsel zu beantworten:
    Was genau definiert denn einen Menschen, wenn es nicht seine Taten sind?

    Dazu habe ich mich als Beispiel genommen.

    Im Nachhinein bedauere ich, dass meine Aufzählung nicht gelautet hat: Rentnerin, Mutter, Nistkastenbesitzerin, Kinogängerin, um deutlich zu machen, dass dies nicht den ganzen Menschen ausmacht.
    Freu dich doch, dass hier alle deinen Lutscherklau als eben nicht als negative Charaktereigenschaft auslegen.

    Natürlich ist nicht jede Tat gleich der "ganze" Charakter.
    Ich kann hier nur für mich schreiben: Und für mich ist die Grenze ganz klar beim Grad der Schädigung des anderen - noch dazu in der Kombination mit der Wehrlosigkeit des Opfers.
    Sich an Kinder zu vergreifen oder an Kindern an denen sich vergriffen wurde aufzugeilen, ist eine Ansammlung von miesen Eigenschaften. Angefangen von der Gewalt an einem anderen Menschen über den Machtmissbrauch bis zur zusätzlichen Bloßstellung der Kinder durch Bilder. Undundund.

    Für mich hat sich so ein Mensch disqualifiziert. Das ist für mich nicht verzeihbar
    Dass der Rechtsstaat einen Unterschied machen muss zwischen "die Tat begehen" und "die fotografierte Tat zu beglotzen", ist mir völlig klar.
    Geändert von titaniafee (05-05-2021 um 09:47 Uhr)
    Leute die denken, dass die Impfung die DNA verändert, sollten das als Chance betrachten.

  7. #607
    Nikotinfrei Avatar von Kinka
    Ort: ...auf ner Insel
    Für mich ist es schwierig, mir rein hypothetisch vorzustellen, wie ich mich verhalten würde. Der erste Reflex wäre mit Sicherheit erstmal weg und Kontakt abrechen und dann käme es darauf an, in welchem Verhältnis ich zu dem Täter stehe. Wenn ich Mutter wäre würde ich mich ja genauso in Frage stellen bzw. meine Erziehung, denn diese widerlichen Neigungen kommen ja irgendwoher und sind nicht zwangsläufig mit der Geburt mitgegeben. Ich würde mir Fragen stellen, wo ich etwas übersehen haben könnte. Warum mir Dinge nicht aufgefallen sind usw. Welchen Einfluss hab ich als Mutter, also wo ist mein Anteil? Ich würde mir Vorwürfe machen und ein Kontaktabbruch entbindet mich ja nicht davon, auch über mögliche Ursachen nachzudenken und mein Anteil an den Taten.
    Von daher denke ich, wenn ich nah dran wäre, würde ich mir Informationen besorgen und würde versuchen, es mit meinem Kind aufzuarbeiten. Inwieweit das möglich ist, kann ich nicht beantworten.

    Bei Freunden weiß ich nicht, ob ich es so handhaben könnte. Auch hier käme es darauf an und auch hier würde ich mich fragen, wie diese Neigung dann über Jahre bzw. Jahrzehnte an mir vorbei gegangen ist.
    Geändert von Kinka (05-05-2021 um 10:10 Uhr)

  8. #608
    Zitat Zitat von fandango Beitrag anzeigen
    Na der Lutscher, den ich als Kind mal geklaut habe, scheint es ja vielen angetan zu haben.

    Aber so ist ioff

    Mein Diebstahl steht in keinerlei Zusammenhang zu dem Kindesmissbrauch von Metzelder.

    Klarstellung zum dreiundzwölfzigsten

    Ich habe versucht, die Frage von @ Pinsel zu beantworten:
    Was genau definiert denn einen Menschen, wenn es nicht seine Taten sind?

    Dazu habe ich mich als Beispiel genommen.

    Im Nachhinein bedauere ich, dass meine Aufzählung nicht gelautet hat: Rentnerin, Mutter, Nistkastenbesitzerin, Kinogängerin, um deutlich zu machen, dass dies nicht den ganzen Menschen ausmacht.
    also ich habe schon verstanden das du nicht auf den lolli hinaus wolltest, sondern auf die einseitige betrachtung auf eine person hingewiesen hast. klar wurde immer wieder dein erwähnter süßkram theamtisiert, weil es halt als bsp. im vergleich hierzu, nicht passt.
    bei so einem vergehen ist für mich persönlich total egal, was diese person für positive eigenschaften hat. so jemand ist für immer unten durch.

    (O.T. im letzten jahr wurde ein mädchen verurteilt, was ihren kleinen bruder im schlaf ermordet hat. man befragte die mutter in laufe des prozesses wie es ihr geht. sie meinte, dass sie ihre tochter dennoch liebt u. hinter ihr steht. das wäre für mich absolut unvorstellbar. )
    Geändert von watching27 (Gestern um 01:31 Uhr)

  9. #609
    Zitat Zitat von Kinka Beitrag anzeigen
    Für mich ist es schwierig, mir rein hypothetisch vorzustellen, wie ich mich verhalten würde. Der erste Reflex wäre mit Sicherheit erstmal weg und Kontakt abrechen und dann käme es darauf an, in welchem Verhältnis ich zu dem Täter stehe. Wenn ich Mutter wäre würde ich mich ja genauso in Frage stellen bzw. meine Erziehung, denn diese widerlichen Neigungen kommen ja irgendwoher und sind nicht zwangsläufig mit der Geburt mitgegeben. Ich würde mir Fragen stellen, wo ich etwas übersehen haben könnte. Warum mir Dinge nicht aufgefallen sind usw. Welchen Einfluss hab ich als Mutter, also wo ist mein Anteil? Ich würde mir Vorwürfe machen und ein Kontaktabbruch entbindet mich ja nicht davon, auch über mögliche Ursachen nachzudenken und mein Anteil an den Taten.
    Von daher denke ich, wenn ich nah dran wäre, würde ich mir Informationen besorgen und würde versuchen, es mit meinem Kind aufzuarbeiten. Inwieweit das möglich ist, kann ich nicht beantworten.

    Bei Freunden weiß ich nicht, ob ich es so handhaben könnte. Auch hier käme es darauf an und auch hier würde ich mich fragen, wie diese Neigung dann über Jahre bzw. Jahrzehnte an mir vorbei gegangen ist.
    allgemein betrachtet;...wenn ein päd. das problem erkennt u. sich frühzeitig hilfe holt, dann könnte ich mit so einer person vielleicht noch umgehen. nur gibt es kein garant bei dieser sex.störung, dass betroffene es nicht doch irgendwann in die tat umsetzen.
    Geändert von watching27 (Gestern um 01:42 Uhr)

  10. #610
    Fußballpythia Avatar von Jaspis I.O.F.F. Team
    Ort: Doatmund
    Es ist schon ein Unterschied, ob sich jemand für den Kick Fotos anguckt oder tatsächlich pädosexuell ist.
    Bitte hier keine Gerüchte in die Welt setzen!
    Aktuelle Informationen zu Covid-19 (Coronavirus)
    https://www.ioff.de/showthread.php?4...ingangsposting


    "There is no glory in prevention." Christian Drosten, 12.03.2020

  11. #611
    Nikotinfrei Avatar von Kinka
    Ort: ...auf ner Insel
    Zitat Zitat von watching27 Beitrag anzeigen
    wenn ein päd. das problem erkennt u. sich frühzeitig hilfe holt, dann könnte ich mit so einer person vielleicht noch umgehen. nur gibt es kein garant bei dieser sex.störung, dass betroffene es nicht doch in die tat umsetzen.
    edit, weil im Original entfernt gez. Jaspis
    Ich finde du vermischt da Sachen und das ist aus meiner Sicht nicht richtig. Deswegen schrieb ich ja, ich würde mir mehr Informationen holen um es zu verstehen und auch einordnen zu können und soweit ich es bis jetzt verstanden habe, gibt es einen Anteil, die zwar Bilder schauen, aber niemals ein Kind real anfassen würden und auch wenn ich die Problematik Angebot und Nachfrage verstehe, ist es für mich immer noch ein Unterschied, wenn auch nicht weniger widerlich. Aber letztendlich hab ich davon zu wenig Ahnung um dann noch aus der Ferne den Fall Metzelder beurteilen zu können.
    Geändert von Jaspis (Gestern um 12:39 Uhr)
    "Die Inzidenz 165 ist die Homöopathie der Pandemiebekämpftung"

    Dr. Jana Schröder

  12. #612
    Zitat Zitat von Kinka Beitrag anzeigen
    Ich finde du vermischt da Sachen und das ist aus meiner Sicht nicht richtig. Deswegen schrieb ich ja, ich würde mir mehr Informationen holen um es zu verstehen und auch einordnen zu können und soweit ich es bis jetzt verstanden habe, gibt es einen Anteil, die zwar Bilder schauen, aber niemals ein Kind real anfassen würden und auch wenn ich die Problematik Angebot und Nachfrage verstehe, ist es für mich immer noch ein Unterschied, wenn auch nicht weniger widerlich. Aber letztendlich hab ich davon zu wenig Ahnung um dann noch aus der Ferne den Fall Metzelder beurteilen zu können.
    sicher gibt es (was man leider an d. rechtsprechung in solchen fällen sieht) ein unterschied. wenn auch mit abstufungen, es bleibt eine abnormität.
    was metzelder betrifft, er ist selbst vater einer tochter u. schaut sich sowas grausames an.

  13. #613
    Fall Metzelder ist gerade unter anderem Thema auf Phönix "Recht und Gerechtigkeit"

    Ich will/kann/möchte auf meinem FP3 die Signatur bei Tapatalk nicht ausschalten.
    "Man muss mehrere Vorbilder haben, um nicht eine Parodie eines einzelnen zu werden." Erich Kästner


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