Unser Forum ist in Gefahr!



Liebe Besucher,

leider müssen wir euch kurz unterbrechen:


Das EU-Parlament stimmt nächste Woche über eine Urheberrechtsreform ab,
die uns in unserer Existenz bedroht.


Offener Brief der Forenbetreiber

Wir bitten euch daher darum, dass ihr


Vielen Dank für eure Unterstützung!


Eure Forenbetreiber


Wir sind Teil des #321EUOfflineDay


Seite 293 von 303 ErsteErste ... 193243283289290291292293294295296297 ... LetzteLetzte
Ergebnis 4.381 bis 4.395 von 4538
  1. #4381
    Zitat Zitat von Mister Brot Beitrag anzeigen
    Genau das denke ich eben nicht, weil die Veränderungen sehr langsam kommen. Da kann der Großvater tausendmal erzählen, dass es früher mehr Wasser gab, der Enkel ist längst mit der veränderten Situation aufgewachsen und hat sich daran angepasst bzw. kennt garnichts anderes aus eigener Erfahrung.
    Oder Opa und Enkel sind irgendwann einfach nur verdurstet. Soll vorkommen wenn die Bedingungen zu extrem werden.

  2. #4382
    Zitat Zitat von AntiMuc Beitrag anzeigen
    Oder Opa und Enkel sind irgendwann einfach nur verdurstet. Soll vorkommen wenn die Bedingungen zu extrem werden.
    oder vehungert

    Jedes Jahr sterben etwa 9 Millionen Menschen an Hunger, was einem Todesfall rund alle drei Sekunden entspricht (Stand 2007).[4] Häufig sind Kinder unter fünf Jahren betroffen.
    Quelle

    Daran scheint man sich ja irgendwie gewöhnt zu haben. Der Klimawandel wird wohl in Zukunft eine grössere Rolle spielen.

  3. #4383
    A bissel was geht ollawei Avatar von kruse2570
    Ort: Monaco
    Zitat Zitat von Lieb-Ellchen Beitrag anzeigen


    Ja, es ist wirklich interessant, wie sehr sich die Maßnahmen gegen die Klimaerwärmung und gegen die Ausbreitung einer Pandemie "beißen".
    Wenn dein Heilmittel gegen eine Pandemie "mehr Auto fahren" ist, mag sich das beißen.
    Anderes Beispiel: Der ungezügelte Tourismus schadet sowohl dem Klima, als auch ist er der größte Beschleuniger für eine Pandemie.

  4. #4384
    Zitat Zitat von kruse2570 Beitrag anzeigen
    Wenn dein Heilmittel gegen eine Pandemie "mehr Auto fahren" ist, mag sich das beißen.
    Anderes Beispiel: Der ungezügelte Tourismus schadet sowohl dem Klima, als auch ist er der größte Beschleuniger für eine Pandemie.
    Wer schrieb von Heilmittel? Der direkte Vergleich spricht hinsichtlich der Pandemie immer fürs Auto. Und es ging um den Vergleich.

    Auch ohne "ungezügelten" Tourismus haben sich frühere Pandemien, z.B. 1957 die asiatische Grippe, auf den ganzen Erdball ausgeweitet.

  5. #4385
    Zitat Zitat von Lieb-Ellchen Beitrag anzeigen
    Auch ohne "ungezügelten" Tourismus haben sich frühere Pandemien, z.B. 1957 die asiatische Grippe, auf den ganzen Erdball ausgeweitet.
    Das "ungezügelt" ist dabei irrelevant: Per Luftpost?

  6. #4386
    Zitat Zitat von ganzblau Beitrag anzeigen
    Nachgelesen.

    Jetzt sind wir doch an dem Punkt, wo die Corona-Krisa und die Klima-Krise verglichen werden. Gut so.

    Ich teile Kruses Meinung hinsichtlich der tatsächlichen Vergleichbarkeit der beiden Dinge ... und zwar, weil es nicht "nur" um die Temperaturänderungen (und damit das CO 2) geht, sondern genauso um die Vermüllung der Meere, die immer stärkere Belastung des Bodens mit Pestiziden, um die Ausdünnung der Artenvielfalt und und und ... und nicht zuletzt um die Kommerzialisierung des Umgangs mit Mensch und Tier - womit wir, im letzteren Fall, wieder bei den Pandemien wärem, von denen die nächste (wie ich annehme) bereits in den Startlöchern hockt.

    Also: Warum nicht die bestehende Krise als Blaupause nehmen für ANDERE Krisen mit exponentialen Kurven, die uns noch bevorstehen, und um die wir HEUTE schon wissen? Mir scheint, dass ein einfaches "back to business" auf genau diese Frage nicht die angemessene Antwort ist.


    So.
    Mich haben ja diese beiden (weit geteilten, und auch stark umstrittenen) Berichte fasziniert:
    Tertilt, Mathias / Wille, Andrea: Darum ist die Corona-Pandemie nicht in wenigen Wochen vorbei. In: quarks.de (20.03.2020); vgl. https://www.quarks.de/gesellschaft/w...wochen-vorbei/ (das sind die Ideen von Niall Ferguson)

    Pueyo, Tomas: Der Hammer und der Tanz. Wie die nächsten sechs Monate aussehen können, wenn Politiker uns Zeit kaufen. In: Medium (21.03.2020); vgl. https://medium.com/tomas-pueyo/coron...z-abf9015cb2af (Antwort darauf)

    Es geht da um diese Grafik, vor allem - war schon paarmal in den Corona-Threads zu sehen:

    Bild:
    ausgeblendet



    Meine Frage:
    Wenn doch die Kapazität der Intensivbetten in der obigen Darstellung der Punkt ist, wo die Kurve zwingend abflachen muss ... was wäre das Äquivalent (=Entsprechende) hinsichtlich der wirtschaftlichen Strukturen? Ernstgemeinte Frage.

    Was ich sagen will: Ehe wir nicht verlässliche Kriterien haben, die es uns erlauben, Prioritäten zu setzen hinsichtlich dessen, was für unseren Wohlstand überlebenswichtig ist / ziemlich wichtig ist / weniger wichtig ist, haben wir auch keine Handhabe, um Policy-Strategien zu entwickeln.

    Und es sind die Wirtschaftswissenschaftler, die als Experten (und NICHT als Interessensvertreter) diese Prioritäten erarbeiten müss(t)en. So rasch wie möglich.

    ... Seriös genug, Lieb-Ellchen?
    Guter Beitrag ganzblau

    Spontan kann ich Dir da nicht antworten, aber er regt zum Nachdenken an.

  7. #4387
    nur echt mit Maske Avatar von ganzblau
    Ort: im Dörfli
    Dafür war der Beitrag auch gedacht

    Hier noch meine Inspirationsquellen - für die, die es interessiert:



    Das eine ist eine Fernsehdiskussion auf 3SAT von 2014:
    Was ist Zeit? (vor allem 00'00-ca. 06'30'')

    Das andere ist ein Aufsatz von Elena Esposito: Die Konstruktion der Zeit in der zeitlosen Gegenwart (von 2007).

    Es geht bei der Diskussion auf 3SAT um Zeitknappheit aus systemtheoretischer Sicht und die Ebola-Krise, unter anderem ... und bei dem ebenfalls systemtheoretischen Aufsatz von Elena Esposito um die letzten 2-3 Seiten zum Stichwort "Risikogesellschaft".

    In diesem Zusammenhang auch - um einiges verständlicher - auch dieses Interview: Was genau heisst Risikogesellschaft?

    Geändert von ganzblau (27-03-2020 um 12:35 Uhr)
    "I don't take responsibility at all." Donald Trump
    "History is written by the winners." William Barr
    "Honesty, hard work, responsibility. Fairness. Generosity. Respect for others." Barack Obama
    "There is no glory in prevention." Alte Virologen-Weisheit

  8. #4388

  9. #4389
    Auch der März war einmal mehr zu warm, wenn auch nicht so extrem wie der Januar und der Februar.

    https://www.wetter.de/cms/der-zu-war...r-4515413.html

    Die ersten 3 Monate des Jahres 2020 waren so warm wie seit 2007 nicht mehr. Damals gab es in der 2. Jahreshälfte aber einen Ausgleich, da dort praktisch jeder Monat im Normalbereich lag.

    http://www.bernd-hussing.de/Archivdateien/Archiv.htm

  10. #4390
    Zitat Zitat von mk431 Beitrag anzeigen
    Auch der März war einmal mehr zu warm, wenn auch nicht so extrem wie der Januar und der Februar.

    https://www.wetter.de/cms/der-zu-war...r-4515413.html
    Interessant ist insbesondere folgendes:
    Das muss man auch erst mal sacken lassen: Der März war zu warm, aber kälter als der Februar. Wie das geht? Der Februar war viel zu warm, so geht das. Mit 5,31 Grad lag er 4,87 Grad über dem langjährigen Mittel. Der Temperaturdurchschnitt im März lag mit 5,28 Grad Celsius aber ebenfalls über dem Durchschnitt eines März von 1961 bis 1990. Nämlich 1,7 Grad drüber.

  11. #4391
    chaos is a ladder Avatar von spector
    Ort: Düsseldorf
    Das einzige, was ich in dem Corona-Zusammenhang bezüglich FFF feststellen kann oder hoffe: Die alten weißen, Männer werden endlich wieder auch als die eigenen Opas begriffen, jenseits der undankbar dümmlichen Pauschalisierung.

    Das würde die Bewegung wieder ein bisserl besser erden.

  12. #4392
    *321* Avatar von suboptimal
    Ort: Ein Schritt vor Belgien
    Zitat Zitat von spector Beitrag anzeigen
    Das einzige, was ich in dem Corona-Zusammenhang bezüglich FFF feststellen kann oder hoffe: Die alten weißen, Männer werden endlich wieder auch als die eigenen Opas begriffen, jenseits der undankbar dümmlichen Pauschalisierung.

    Das würde die Bewegung wieder ein bisserl besser erden.
    Zum Verständnis:

    „Alte weiße Männer“ meint Männer aus der westlichen Welt mit einer bestimmten Weltanschauung und die auf bestimmte Arten privilegiert sind. (...) Im speziellen sind mit „alte weiße Männer“ meist weiße Männer in Führungsetagen, Chefposten und anderen Führungspositionen gemeint. (...) Auch geht es um Männer, die in der Politik und in Parteien Chef sind und Verantwortung tragen. Auch sexistische Machos gelten als alte weiße Männer. Diese mächtigen (weißen) Männer lieben ihre Macht, Dominanz und Privilegien. Sie tun viel dafür diese auszubauen und zu erhalten.(...) Teils weigern sie sich ihre Weltsicht zu ändern und neue Umstände der Gesellschaft zu akzeptieren. Mit dem Attribut „alt“ wird den alten weißen Männern unterstellt, dass sie auf eine Art und Weise rückwärtsgewandt sind, der alten Zeit hinterhertrauern und damit im Konflikt mit der neuen Zeit stehen.
    https://www.bedeutungonline.de/was-b...on-erklaerung/

    Wer sich darin wiederfindet, kann sich gerne als "alter weißer Mann" gerieren.
    *Jeder Jeck es anders* *Et es, wie et es* *Et kütt, wie et kütt* *Et hätt noch emmer jot jejange* *Wat fott es, es fott* *Et bliev nix, wie et woor* *Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domett* *Wat wellste mache?* *Mach et joot, ävver nit ze off* *Wat soll de Quatsch?* *Drinkste eene met?*

  13. #4393
    Zitat Zitat von spector Beitrag anzeigen
    Das einzige, was ich in dem Corona-Zusammenhang bezüglich FFF feststellen kann oder hoffe: Die alten weißen, Männer werden endlich wieder auch als die eigenen Opas begriffen, jenseits der undankbar dümmlichen Pauschalisierung.

    Das würde die Bewegung wieder ein bisserl besser erden.
    Das triggert dich, oder?

    Abgesehen davon ist es eine Nebenerscheinung. Und wird gerne als Nebelkerze in Diskussionen verwendet.
    Verstehen Sie?

  14. #4394
    Zitat Zitat von AntiMuc Beitrag anzeigen
    Interessant ist insbesondere folgendes:
    Das muss man auch erst mal sacken lassen: Der März war zu warm, aber kälter als der Februar. Wie das geht? Der Februar war viel zu warm, so geht das. Mit 5,31 Grad lag er 4,87 Grad über dem langjährigen Mittel. Der Temperaturdurchschnitt im März lag mit 5,28 Grad Celsius aber ebenfalls über dem Durchschnitt eines März von 1961 bis 1990. Nämlich 1,7 Grad drüber.

    Das und noch viele andere Posts hier im Thread, die in eine ähnliche Kerbe hauen, macht mich jetzt schon sicher, dass das viel zitierte 2-Grad-Ziel, egal, welche Anstrengungen auch getätigt würden, nicht erreichbar ist.
    Zumal da wirklich alle mitmachen müssten, was an den Realitäten vorbeigeht.

  15. #4395
    Zitat Zitat von spector Beitrag anzeigen
    Das einzige, was ich in dem Corona-Zusammenhang bezüglich FFF feststellen kann oder hoffe: Die alten weißen, Männer werden endlich wieder auch als die eigenen Opas begriffen, jenseits der undankbar dümmlichen Pauschalisierung.

    Das würde die Bewegung wieder ein bisserl besser erden.
    Apropos dümmliche Pauschalierung: wann hörst Du damit auf, die junge Generation und speziell junge Frauen so dermaßen undifferenziert zu verunglimpfen? Das würde Dich besser erden.


Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •