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  1. #4411
    German Zero sieht mir aus wie eine interessante Initiative mit Potential, unterstützt von 50 Promis

    German Zero ist die Initiative des gleichnamigen Vereins, der sich Großes vorgenommen hat: Deutschland in den nächsten zehn bis 15 Jahren klimaneutral machen statt erst 2050, wie es die Bundesregierung vorhat. Die Grundzüge für einen Gegenentwurf zum Klimapaket der Regierung gibt es schon.

  2. #4412
    Was Förster lange befürchteten, ist passiert: Hitze und Dürre der vergangenen Jahre haben dem Wald zugesetzt. Viele Bäume sind abgestorben oder deutlich geschwächt. Über Ostern drohen zudem Waldbrände.

    Dem deutschen Wald geht es so schlecht wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Noch nie seit Beginn der Datenerfassung im Jahr 1984 war der Anteil der Bäume mit gesunder Krone so niedrig wie 2019. Das schreibt das Thünen-Institut für Waldökosysteme im neuen Waldzustandsbericht der Bundesregierung. Schon 180.000 Hektar Wald seien abgestorben.
    https://www.welt.de/wissenschaft/art...e-Waelder.html

  3. #4413

  4. #4414
    Wenn ich auf die Vorhersagen für das nächste Wochenende schaue, wo Sommertage (> 25 Grad) vorhergesagt werden, befürchte ich schon Schlimmes für dieses Jahr.

    Nach 10 Tagen ist der April mit über 2 Grad einmal mehr zu warm.
    Geändert von mk431 (11-04-2020 um 01:15 Uhr)

  5. #4415
    A bissel was geht ollawei Avatar von kruse2570
    Ort: Monaco
    Laut Wetterfröschen sind Vorhersagen über 3 Tage hinaus unseriös.

  6. #4416
    Zitat Zitat von kruse2570 Beitrag anzeigen
    Laut Wetterfröschen sind Vorhersagen über 3 Tage hinaus unseriös.
    Das nächste Wochenende ist keine 3 Tage entfernt.

  7. #4417
    Zitat Zitat von Kein Kommentar Beitrag anzeigen
    Das nächste Wochenende ist keine 3 Tage entfernt.
    das nächste ist sogar mehr als 3 Tage entfernt..

  8. #4418
    Zitat Zitat von mk431 Beitrag anzeigen
    Wenn ich auf die Vorhersagen für das nächste Wochenende schaue, wo Sommertage (> 25 Grad) vorhergesagt werden, befürchte ich schon Schlimmes für dieses Jahr.
    Als sehr zahlenaffiner Mensch mag ich ja deine Statistiken im Trump- und Corona-Thread.

    Aber man muss schon irgendwie total in seiner FfF-Filterblase gefangen sein, wenn man jetzt, inmitten einer riesigen Pandemie verursacht durch einen Virus, der ziemlich wahrscheinlich bei höheren Temperaturen harmloser ist, schreibt, dass man " Schlimmes befürchte", wenn hier 25 Grad im April angekündigt sind.
    Geändert von Mister Brot (11-04-2020 um 12:29 Uhr)

  9. #4419
    Zitat Zitat von Mister Brot Beitrag anzeigen
    Als sehr zahlenaffiner Mensch mag ich ja deine Statistiken im Trump- und Corona-Thread.

    Aber man muss schon irgendwie total in seiner FfF-Filterblase gefangen sein, wenn man jetzt, inmitten einer riesigen Pandemie verursacht durch einen Virus, der ziemlich wahrscheinlich bei höheren Temperaturen harmloser ist, schreibt, dass man " Schlimmes befürchte", wenn hier 25 Grad im April angekündigt sind.
    Wir können auch gerne mal die jährliche Zahl der Hitzetoten diskutieren, die nämlich durch die Klimaerwärmung und die dadurch viel zu warmen Sommer immer mehr werden.

    Das RKI geht von 500 Tote nur in Berlin wegen des Hitzesommers 2019 aus. Das sind aktuell mehr als 10 Mal so viele Tote wie bislang durch Corona in Berlin.

    Das vergangene Jahr war in Berlin das heißeste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Und die Hitze forderte Opfer: Laut Robert-Koch-Institut starben hitzebedingt rund 500 Menschen. Vor allem für ältere Menschen können hohe Temperaturen extrem belastend sein.
    Auch dort gibt es eine Risikogruppe

    Besonders betroffen sind Menschen über 84 Jahre.
    https://www.rbb24.de/panorama/thema/...-institut.html
    Geändert von mk431 (11-04-2020 um 12:53 Uhr)

  10. #4420
    Zitat Zitat von mk431 Beitrag anzeigen
    Das RKI geht von 500 Tote nur in Berlin wegen des Hitzesommers 2019 aus. Das sind aktuell mehr als 10 Mal so viele Tote wie bislang durch Corona in Berlin.

    https://www.rbb24.de/panorama/thema/...-institut.html
    Diese Toten zählen nicht, an die sind wir gewöhnt. Die gehören quasi dazu. Wäre ja noch schöner wenn wir uns jetzt mit mehr als einem Problem befassen müssen.

    In welcher Blase ist man eigentlich gefangen wenn man nur noch Coronatote sieht und andere Probleme ausblendet?

    Ich plädiere dafür dass auch Katastrophen einen Mindestabstand einhalten müssen. So 50 Jahre am besten... ansonsten weiß man ja gar nicht mehr wo man anfangen soll...

  11. #4421
    Zitat Zitat von mk431 Beitrag anzeigen
    Wir können auch gerne mal die jährliche Zahl der Hitzetoten diskutieren, die nämlich durch die Klimaerwärmung und die dadurch viel zu warmen Sommer immer mehr werden.
    Das können wir gerne.

    Du hast also Angst, dass bei steigenden Temperaturen in Deutschland massenhaft Menschen (vor allem ältere) früher sterben als jetzt. Habe ich das richtig verstanden?
    Fällt dir nicht selbst auf, wie absurd das ist? Milliarden von Menschen leben in Ländern, in denen es deutlich wärmer ist als in Deutschland. Die müssten doch in den Sommermonaten eigentlich alle umkippen wie die Fliegen nach deiner Logik, oder nicht?
    Ist aber nicht der Fall, denn der Mensch kann sich ziemlich gut an unterschiedliche Umgebungstemperaturen anpassen.

    Italien z.B. hat deutlich höhere Temperaturen als Deutschland, sowohl im Mittel, als auch im Extrem, da sollte man deiner Logik folgend annehmen, dass deren Lebenserwartung auch deutlich unter der der Deutschen liegen sollte.
    Die Wirklichkeit ist genau andersrum.
    Lebenserwartung Italien: 82,54 Jahre
    Lebenserwartung Deutschland: 80,64 Jahre


    Womit der menschliche Körper tatsächlich hauptsächlich Probleme hat, ist ein schneller Umgebungstemperaturanstieg oder -abfall. Da ist es allerdings vollkommen egal, ob die Temperatur von einem Tag auf den anderen von 10°C auf 30°C oder von 13°C auf 33°C steigt.

    Die mit Abstand meisten Menschen in Deutschland sterben in den kalten Wintermonaten.
    Bild:
    ausgeblendet


    Als Ursachen für die Varianz des Sterberisikos sieht der Deutsche Wetterdienst vor allem witterungsbedingte Faktoren. Feuchtkalte Luft erhöht das Risiko, bestehende Vorerkrankungen deutlich zu verschlimmern. Besonders Atemwegserkrankungen können sich in den Wintermonaten zuspitzen. Auch Herzinfarkte können durch das Wetter ausgelöst werden.

    Sollte das Klima in Deutschland milder werden, würde ich mal stark davon auszugehen, dass es im Winter weniger Sterbefälle geben wird, weil sich z.B. Influenza-Viren oder nun auch Covid-19 bei Wärme nicht mehr so gut ausbreiten können. Allein das sollte die zusätzlichen "Hitzetoten" fast allein kompensieren.

    Das RKI geht von 500 Tote nur in Berlin wegen des Hitzesommers 2019 aus. Das sind aktuell mehr als 10 Mal so viele Tote wie bislang durch Corona in Berlin.
    Ich gehe davon aus, dass dir klar ist, dass es bei der großen Gefahr, die von Corona ausgeht, nicht um die (aktuellen) Todeszahlen geht. Sondern um die Möglichkeit eines kompletten Zusammenbruchs unseres Gesundheitssystems, wenn plötzlich Hunderttausende zusätzlicher Patienten Krankenhausaufenthalte und Intensivbetten beanspruchen!
    Eine leicht erhöhte Sterblichkeit an Hitzetagen wird dagegen niemals zu einem Zusammenbruch des Gesundheitssystems führen, weil dieses im Sommer viel weniger am Anschlag operiert als im Winter. Ein solcher Vergleich ist daher völlig fehl am Platz.

    Zur Visualisierung des Ganzen empfehle ich dir die Charts der wöchentlichen Todeszahlen europäischer Staaten bei Euromomo. Da sieht man sehr gut die extremen Anstiege der Sterbefälle in den kalten Wintermonaten.

    Der "Hitzesommer" aus deinem Link war übrigens 2018, nicht 2019.
    Das hier ist der Chart der Anzahl der Sterbefälle - leider nicht für Berlin, sondern für Europa (hab keinen Chart für Deutschland allein gefunden).
    Ich hab dir mal den "Hitzesommer 2018" mit den unfassbar vielen Hitzetoten farblich markiert.
    Bild:
    ausgeblendet

  12. #4422
    A bissel was geht ollawei Avatar von kruse2570
    Ort: Monaco
    Zitat Zitat von mk431 Beitrag anzeigen
    Wir können auch gerne mal die jährliche Zahl der Hitzetoten diskutieren, die nämlich durch die Klimaerwärmung und die dadurch viel zu warmen Sommer immer mehr werden.
    Ich hab mal den entscheidenden Punkt markiert.

  13. #4423
    Als ich deinen Namen als "letzter Beitrag" in der Threadübersicht gesehen hab, wusste ich, dass das wieder nur ein Einzeiler sein wird.

    Ich verdopple auf einen Zweizeiler und hab dir hier auch nochmal einen entscheidenden Punkt markiert.

    Zitat Zitat von Mister Brot Beitrag anzeigen
    Sollte das Klima in Deutschland milder werden, würde ich mal stark davon auszugehen, dass es im Winter weniger Sterbefälle geben wird, weil sich z.B. Influenza-Viren oder nun auch Covid-19 bei Wärme nicht mehr so gut ausbreiten können. Allein das sollte die zusätzlichen "Hitzetoten" fast allein kompensieren.
    Geändert von Mister Brot (11-04-2020 um 18:22 Uhr)

  14. #4424
    A bissel was geht ollawei Avatar von kruse2570
    Ort: Monaco
    Zitat Zitat von Mister Brot Beitrag anzeigen
    Als ich deinen Namen als "letzter Beitrag" in der Threadübersicht gesehen hab, wusste ich, dass das wieder nur ein Einzeiler sein wird.

    Ich verdopple auf einen Zweizeiler und hab dir hier auch nochmal einen entscheidenden Punkt markiert.
    Was ist mit der Sommergrippe?

  15. #4425
    Zitat Zitat von Mister Brot Beitrag anzeigen
    Du hast also Angst, dass bei steigenden Temperaturen in Deutschland massenhaft Menschen (vor allem ältere) früher sterben als jetzt. Habe ich das richtig verstanden?
    Fällt dir nicht selbst auf, wie absurd das ist? Milliarden von Menschen leben in Ländern, in denen es deutlich wärmer ist als in Deutschland. Die müssten doch in den Sommermonaten eigentlich alle umkippen wie die Fliegen nach deiner Logik, oder nicht?
    Ist aber nicht der Fall, denn der Mensch kann sich ziemlich gut an unterschiedliche Umgebungstemperaturen anpassen.
    Wer spricht von "Umkippen wie die Fliegen"? Das tust aktuell nur Du. mk431 hat "immer mehr" geschrieben.

    Natürlich gibt es auch in heißeren Ländern Hitzetote. Oder sollen wir jetzt auch die Klimaerwärmung hoffen, damit es endlich keine Hitzetoten mehr gibt? Eine seltsame Logik wäre das.

    Dazu: Ja der "Mensch" passt sich an viel an, da gebe ich Dir recht. Den Menschen bringt so schnell nichts um, das Individuum aber leider schon. Die gleiche Logik gilt für den Klimaschutz und auch für Corona. Sogar wenn wir nichts täten würde der "Mensch" Corona überleben. Bringt nur denjenigen nichts die von der Natur hier aussortiert werden. Wenn man derartige humanitäre Katastrophen vermeiden will, muss man rechtzeitig handeln und darf das Problem nicht verharmlosen.

    Zitat Zitat von Mister Brot Beitrag anzeigen
    Italien z.B. hat deutlich höhere Temperaturen als Deutschland, sowohl im Mittel, als auch im Extrem, da sollte man deiner Logik folgend annehmen, dass deren Lebenserwartung auch deutlich unter der der Deutschen liegen sollte.
    Die Wirklichkeit ist genau andersrum.
    Lebenserwartung Italien: 82,54 Jahre
    Lebenserwartung Deutschland: 80,64 Jahre
    "Deine" Folgerung basiert auf der impliziten Annahme, dass die Lebenserwartung der Bewohner eines Landes nur von deren Hitzetoten abhängt. Es gibt aber viele Gründe warum Italiener älter werden als Deutsche. Eine gesündere mediterrane Nahrung wird hier zum Beispiel häufig genannt.


    Zitat Zitat von Mister Brot Beitrag anzeigen
    Sollte das Klima in Deutschland milder werden, würde ich mal stark davon auszugehen, dass es im Winter weniger Sterbefälle geben wird, weil sich z.B. Influenza-Viren oder nun auch Covid-19 bei Wärme nicht mehr so gut ausbreiten können. Allein das sollte die zusätzlichen "Hitzetoten" fast allein kompensieren.
    Tote aus unterschiedlichen Katastrophen die sich gegenseitig kompensieren, auf die Idee muss man mal kommen... sogar wenn dem so wäre bringt das den Hitzetoten recht wenig. Und die Klimaerwärmung hat leider noch einiges aufzubieten.

    Zitat Zitat von Mister Brot Beitrag anzeigen
    Ich gehe davon aus, dass dir klar ist, dass es bei der großen Gefahr, die von Corona ausgeht, nicht um die (aktuellen) Todeszahlen geht. Sondern um die Möglichkeit eines kompletten Zusammenbruchs unseres Gesundheitssystems, wenn plötzlich Hunderttausende zusätzlicher Patienten Krankenhausaufenthalte und Intensivbetten beanspruchen!
    Eine leicht erhöhte Sterblichkeit an Hitzetagen wird dagegen niemals zu einem Zusammenbruch des Gesundheitssystems führen, weil dieses im Sommer viel weniger am Anschlag operiert als im Winter. Ein solcher Vergleich ist daher völlig fehl am Platz.
    mk431 hat sich nur auf die bisherigen Toten bezogen. Nicht mehr und nicht weniger. Erst Du spannst den Bogen weiter.

    Ich denke man sollte keine der beiden Katastrophen verharmlosen!


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