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Ergebnis 76 bis 90 von 127
  1. #76
    Der Typ da in der Wohnung bei eben der Mama mit den Jungs, und der 14 jährige geht auf das Gymnasium, fand ich toll und hoffe dass er das packt obwohl Mutti da so einen Vogel in der Küche sitzen hat.

  2. #77
    Die Rettungssanitäter machen so einen harten Job, sie müssen sich bepöbeln und beschimpfen lassen und wenn sie richtig Pech haben wird das Auto weggeparkt weil man zur Arbeit fahren muss und das Handy geklaut, für viel zu wenig Lohn schon traurig.

  3. #78
    Die werden alle nie einen Fuß an die Erde kriegen!

  4. #79
    Noch 2 Stunden nächste Woche und dann brauch ich Erholung vom ganzen Sozialdrama glaub ich.

  5. #80
    Zitat Zitat von mesh Beitrag anzeigen
    Wenn Liebe blind macht.

    Seinem Kind - dessen Vater an seiner Drogensucht erst gestorben ist - den nächsten drogenabhängigen Lebensgefährten in die Bude zu setzen, finde ich verantwortungslos.
    Jetzt ist die Folge zu Ende und der Lebensgefährte ist auf Intensiv gestorben.

  6. #81
    Zitat Zitat von Finchen02062013 Beitrag anzeigen
    Der Typ da in der Wohnung bei eben der Mama mit den Jungs, und der 14 jährige geht auf das Gymnasium, fand ich toll und hoffe dass er das packt obwohl Mutti da so einen Vogel in der Küche sitzen hat.
    Jetzt ist er tatsächlich auch gestorben.
    Die Kinder müssen also das Gleiche nochmal mit ihrer Mutter durchmachen.

    Ich hoffe für alle Beteiligten dass es das letzte Mal war.

  7. #82
    Member Avatar von sheela
    Ort: Ostfriesland
    Die Mutter hat aber eine enorme Leidensfähigkeit. Den ersten Mann an Alkohol verloren, den zweiten an Drogen. Eine liebe, empathische Frau, leider schlimm für die Kinder.
    Der Vorteil der Klugheit besteht darin, sich dumm stellen zu können. Das Gegenteil ist schon schwieriger.
    (Kurt Tucholsky)

  8. #83
    Zitat Zitat von Veuve_Cliquot Beitrag anzeigen
    @gerdie:

    Ich habe mich bei www.programmbeschwerde.de über das Format genau aus den Gründen, die Du auch anführst, beschwert. Das liegt jetzt bei der zuständigen Landesmedienanstalt zur Prüfung.

    Ich schaue die Sendung nicht. Die halbe Stunde, die ich gesehen habe, weil es um meine Stadt ging, hat mir gereicht.
    Falls es jemanden interessiert. Hier die Antwort der Landesmedienanstalt:


    Sehr geehrte Frau xxx,

    per Email vom 23.10.2019 haben Sie sich über das Beschwerdeportal www.programmbeschwerde.de über die Ausstrahlung der Dokumentation „Hartes Deutschland – Leben im Brennpunkt“, konkret die 4. Folge der ersten Staffel (Kiel), im Programm von RTLzwei am 10.10.2019, beschwert. Sie kritisieren dabei einerseits, dass im Rahmen der Sendung der aktive Konsum selbst von harten Drogen gezeigt werde und auch weitere Suchtmittel in Bild und Ton dauerhaft präsent sind. Andererseits empfinden Sie die Darstellung der teils stark körperlich abhängigen Süchtigen als herabwürdigend und sehen darin einen Verstoß gegen die journalistischen Grundsätze als auch den Jugendschutz. Ihre Beschwerde wurde an uns, die Medienanstalt Hessen (LPR Hessen) weitergeleitet, da wir die Federführung über die Aufsicht des Programms von RTLzwei innehaben.

    Die von Ihnen genannte Sendung haben wir sorgfältig unter Würdigung aller rundfunkrechtlichen Aspekte geprüft. Im Ergebnis der Prüfung konnte kein Verstoß gegen die medienrechtlichen Bestimmungen festgestellt werden.

    Der deutsche Gesetzgeber hat sich u.a. dafür entschieden, gem. § 5 Abs. 4 JMStV durch bestimmte Zeitgrenzen dem Jugendschutz im Rundfunk Rechnung zu tragen. So ist vorgesehen, dass Sendungen, die für Kinder unter 12 Jahren entwicklungsbeeinträchtigend sein können, erst nach 20:00 Uhr ausgestrahlt werden dürfen. Ist eine Entwicklungsbeeinträchtigung für unter 16-Jährige zu erwarten, darf eine Ausstrahlung erst nach 22:00 Uhr erfolgen. RTLzwei sendete am 10.10.2019 um 20:10 Uhr (Hauptabendprogramm) die Sendung „Hartes Deutschland – Leben im Brennpunkt", sodass eine Entwicklungsbeeinträchtigung für Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren ausgeschlossen werden musste.

    Die Sendungsfolge „Hartes Deutschland – Leben im Brennpunkt“, Folge 4, Staffel 1 wurde von der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) vor der deutschen Fernseherstausstrahlung im Hinblick auf die Altersfreigabe bewertet. Bei der FSF handelt es sich um eine nach § 19 Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) anerkannte Einrichtung der Freiwilligen Selbstkontrolle, die die Einhaltung der Bestimmungen des JMStV sowie die hierzu erlassenen Satzungen und Richtlinien bei ihnen angeschlossenen Anbietern überprüft. Der Prüfausschuss der FSF kam im Rahmen der Prüfung der Folge zu einer Freigabe der Episode ab 12 Jahren im Hauptabendprogramm, sofern eine Schnittbearbeitung erfolge.

    Die FSF begründet die Zulassung der geschnittenen Folge damit, dass die Sendung zwar einen ungeschönten Blick auf Alltag und Leid von Menschen am Rande der Gesellschaft richte, der gezeigte Alkohol- und Drogenmissbrauch jedoch an keiner Stelle beschönigend oder nachahmenswert dargestellt werde. Der Drogenkonsum sei in der Kieler Folge in einem hinreichend negativen Kontext dargestellt, der weder Kindern noch Jugendlichen attraktiv erscheine. Die insgesamt ruhig erzählte Reportage habe zuweilen auch aufklärenden Charakter und vermittelt Sachinformationen zu Armut in Kiel und den Folgen des Drogenkonsums. Die geschilderten sozialen Missstände können für Kinder und Jugendliche zwar belastend sein, andererseits wird davon ausgegangen, dass ab 12-Jährige bereits um die Existenz von Drogenabhängigkeit, Obdachlosigkeit und Armut wissen und die Auseinandersetzung damit auch zu ihren Entwicklungsaufgaben gehöre. Kritisch diskutiert wurde seitens der FSF auch der journalistische Umgang mit den Protagonisten. Letztlich ergebe sich aus der Sendung allein aber nicht, welche Hilfsangebote abseits der Filmaufnahmen tatsächlich gemacht wurden. Den Protagonisten wurde insgesamt ein respektvoller Umgang entgegengebracht und ausreichend Platz eingeräumt, von ihrem Alltag und Schicksal zu erzählen. Dabei trete auch hinreichend zu Tage, dass nicht zwingend nur das eigene Versagen der Protagonisten, sondern auch ein gesamtgesellschaftliches Versagen hinter dem sozialen Abrutsch stecken kann. Letztlich ermöglicht die Reportage intime Einblicke in ein Milieu, vor dem man im Alltag oft den Blick abwendet. Die beantragte Schnittauflage bezog sich allein auf die Unkenntlichmachung des minderjährigen Sohnes einer Protagonistin und wurde im Rahmen der Ausstrahlung durch RTLzwei beachtet.

    Die Einschätzung der FSF und deren Freigabe für die Ausstrahlung im Hauptabendprogramm und somit für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren, ist sowohl für RTLzwei als auch für uns bindend: Nach den gesetzlichen Bestimmungen zum Jugendmedienschutz durfte RTLzwei die Sendung in der geschnittenen Fassung ab 20:00 Uhr zeigen und hat somit nicht gegen die medienrechtlichen Bestimmungen verstoßen und mit der Wahl der Sendezeit dem Wohl jüngerer Kinder Rechnung getragen.

    In jedem Fall möchte ich Ihnen für Ihren Hinweis danken. Mit Ihrer Kritik unterstützen Sie die Landesmedienanstalten bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben, ein den medienrechtlichen Bestimmungen entsprechendes Programm zu gewährleisten.

    Mit freundlichen Grüßen



    Ich weiß nicht, wie ich das finden soll. Aber gut: Es kann ja auch jeder selbst entscheiden, ob er das schauen möchte. Ich tue es nicht.

  9. #84
    Es ist sehr lieb, dass du die Antwort mit uns teilst, Veuve.

    Auch wenn ich, wahrscheinlich ähnlich wie du eine andere Entscheidung vorziehen würde, finde ich die Nachricht selbst gut erklärt und informierend. Ich gehe mal davon aus, dass deine Beschwerde konstruktiv formuliert war, denn in der Antwort steckt ja auch Zeit.

    Irgendwie scheint die eigentliche Kritik nicht rüberzukommen: Es geht ja nicht darum, dass das harte Kiel gezeigt wird, sondern ob die Protagonisten überhaupt in der Lage sind zu erfassen, dass sie gefilmt und ihr Leben zur Primetime läuft. Eigentlich hätte RTL2 auch selbst auf die Idee kommen können, einen 12jährigen zu verpixeln. Doch wer ihn kennt, wird ihn vielleicht auch so erkennen.

    Mich macht stutzig, dass geschrieben wurde, dass man ja nicht weiß, welche Hilfsangebote es gab. Genau. Man weiß es nicht. Vielleicht ja auch keine. Vielleicht ja auch wie damals bei Jenny und Sonnenberg (Geld, damit sie sich berauschen kann und es "bessere" Szenen gibt). Vielleicht aber auch eine Vermittlung in eine professionelle, langfristige Betreuung. Man weiß es nicht.

  10. #85
    Heute kommt die letzte Folge, aber ich bin erst nach Alarm für Cobra 11 dabei, ich muss mich von Daniel Roesner verabschieden.Oh ist das lange her mit Thomas Sonnenburg bei RTL, da ist doch auch eine gestorben, war das die Jenny?
    Geändert von Finchen02062013 (14-11-2019 um 14:31 Uhr)

  11. #86
    Zitat Zitat von gerdie Beitrag anzeigen
    Auch wenn ich, wahrscheinlich ähnlich wie du eine andere Entscheidung vorziehen würde, finde ich die Nachricht selbst gut erklärt und informierend. Ich gehe mal davon aus, dass deine Beschwerde konstruktiv formuliert war, denn in der Antwort steckt ja auch Zeit.

    Irgendwie scheint die eigentliche Kritik nicht rüberzukommen: Es geht ja nicht darum, dass das harte Kiel gezeigt wird, sondern ob die Protagonisten überhaupt in der Lage sind zu erfassen, dass sie gefilmt und ihr Leben zur Primetime läuft. Eigentlich hätte RTL2 auch selbst auf die Idee kommen können, einen 12jährigen zu verpixeln. Doch wer ihn kennt, wird ihn vielleicht auch so erkennen.
    Ich verstehe ja auch die FSK nicht wirklich. Aber möglicherweise habe ich eine falsche Wahrnehmung.
    Wie gesagt: Man kann ja abschalten. Ich bezweifele ja ganz stark, dass RTL2 hier Aufklärung im Sinn hatte. Es geht bei der Sendung wohl eher um Befriedigung des öffentlichen Voyeurismus.

    Zitat Zitat von gerdie Beitrag anzeigen
    Mich macht stutzig, dass geschrieben wurde, dass man ja nicht weiß, welche Hilfsangebote es gab. Genau. Man weiß es nicht. Vielleicht ja auch keine. Vielleicht ja auch wie damals bei Jenny und Sonnenberg (Geld, damit sie sich berauschen kann und es "bessere" Szenen gibt). Vielleicht aber auch eine Vermittlung in eine professionelle, langfristige Betreuung. Man weiß es nicht.
    Das ist auch eine merkwürdige Argumentation. Man wüsste nicht, welche Hilfsangebote es gab, also kann man es senden...?
    Ich bezweifle, dass es überhaupt Hilfsangebote gab


    (außer die obligatorische Aufwandsentschädigungen, die wohl hauptsächlich für neue Drogen drauf gegangen sind )


  12. #87
    *wunschlos glücklich* Avatar von Koryphäe
    Ort: Büdchen+MTT+Doku/Reality
    Sagt man vielleicht nicht, aber der Jason regt mich auf, am Liebsten würde ich den übers Knie legen. Eigentlich nicht dumm, und hat auch keine schlechten Einstellungen aber man merkt wie er langsam runter kommt.

  13. #88
    Ich glaube bei Jason ist Hopfen und Malz leider verloren, da hilft auch kein übers Knie legen mehr auch wenn ich das auch machen würde. Der muss in den Entzug und dann weit weg von allem, vielleicht schafft er dass dann doch, aber ich bin total unentschlossen bei ihm.

  14. #89
    *wunschlos glücklich* Avatar von Koryphäe
    Ort: Büdchen+MTT+Doku/Reality
    Zitat Zitat von Finchen02062013 Beitrag anzeigen
    Ich glaube bei Jason ist Hopfen und Malz leider verloren, da hilft auch kein übers Knie legen mehr auch wenn ich das auch machen würde. Der muss in den Entzug und dann weit weg von allem, vielleicht schafft er dass dann doch, aber ich bin total unentschlossen bei ihm.
    Er hat ja gute Ansätze... Aber dann wieder.... Grrrrr!

  15. #90
    der Sohn vom lieben Gott Avatar von golfern
    Ort: München
    Nicht die Ausstrahlung des Formates bzw. der Realität an sich sollte der Aufreger in unserer Gesellschaft sein.

    Ehrlicher Weise sollte man doch wohl eher die um die 30-40-jährigen "Punks", die solche jungen Mädels, wie die 19-jährige aus verrütteten Familienverhältnissen, vom Cannabis-Konsum in den Sumpf von Chrystal und Heroin ins Verderben locken, anprangern.

    Aber scheinbar ist ja für einige eher RTL2 das Problem, als die asoziale und arbeitsscheue Drogen-Szene, die über Leichen geht.


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