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  1. #3916
    Zitat Zitat von Marmelada Beitrag anzeigen
    Da ging es ja nicht um Privates, sondern um Offizielles.

    Und die Macht solcher Apparate im Hintergrund darf man nirgendwo unterschätzen. Wenn die nicht mitziehen, kann die Person an der Spitze irgendwann einpacken.
    Das ist bei uns bei Ministerien, Behörden und in Rathäusern nicht anders.
    sicher hatten einige "Hofschranzen" und auch Politiker, die Idee, dass man eine so junge Königin "steuern" könnte ... auch da war es sicher gut Prinz Philip zu haben, der ihr sicher privat den einen oder anderen Rat gegeben hat oder einfach seine Meinung gesagt hat ...

    ich stelle es mir schwierig vor in so einer Situation schnell geeignete Berater zu finden, denen man auch vertrauen kann
    Geändert von frodo_beutlin (18-04-2021 um 11:12 Uhr)

  2. #3917
    Zitat Zitat von Lucky Beitrag anzeigen
    Aber die Frage ist doch, inwieweit man sich dem fügen muss(te).
    Von der Rangordnung her standen die doch alle (weit?) unter der Queen.
    Ich kann mir aber vorstellen, dass einen die Verwaltung - also der Hofstaat - ganz schön auflaufen lassen kann. Die organisieren schließlich alles.


    Wie war das eigentlich mit Queen Mum? Gab es eigentlich bei ihrer Eheschließung keine Probleme? So richtig standesgemäß war sie ja wohl nicht. Hätte Albert (also der spätere George VI.) sie so ohne weiteres heiraten können, wenn er der Thronerbe gewesen wäre? (Ich habe irgendwo mal gelesen, dass Marina von Kent sie als "einfaches schottisches Mädchen" bezeichnet haben soll). Vielleicht war QM ja deshalb so dominant, um das zu kompensieren.
    Gestern hat ja auch irgendein Kommentator erwähnt, dass Philip blaublütiger gewesen wäre als die Queen. Bei Philip entstammten beide Eltern dem Hochadel, während Queen Mum (nur) die Tochter eines Earls war. (Andrerseits war Philip ein Urenkel der Gräfin Julia Hanke; da war das dunkelblaue Blut also auch ein bisschen verwässert )

  3. #3918
    Gestern kam noch die Doku "Philip von Battenberg", da wurden Philps deutsche Wurzeln beleuchtet und seine hessische Verwandtschaft. Es kamen auch einige Verwandte zu Wort und man merkte, wie nahe Philip ihnen stand. Auch Charles pflegt die engen Bande zur deutschen Verwandtschaft. Und ein hochbetagter Neffe von Prinz Philip hat sich (zu Recht) darüber aufgeregt, dass man in der Serie "The Crown" Philip die Verantwortung für die tödliche Flugreise seiner Schwester zuschob (in der Serie darf (Philip wohlmwegenneines Streichs nicht in die Ferien reisen und seine Schwester fliegtvdaher nach England um ihn zu besuchen). Die Familie von Hessen-Darmstadt saß jedoch im Flieger nach London, weil man auf dem Weg zur Hochzeit des jüngeren Bruders von Philips Schwager war, der in London eine junge Engländerin heiratete. Eine echte Tragödie.
    Geändert von Little_Ally (18-04-2021 um 12:53 Uhr)

  4. #3919
    Zitat Zitat von juzwi Beitrag anzeigen


    Wie war das eigentlich mit Queen Mum? Gab es eigentlich bei ihrer Eheschließung keine Probleme? So richtig standesgemäß war sie ja wohl nicht. Hätte Albert (also der spätere George VI.) sie so ohne weiteres heiraten können, wenn er der Thronerbe gewesen wäre? (Ich habe irgendwo mal gelesen, dass Marina von Kent sie als "einfaches schottisches Mädchen" bezeichnet haben soll). Vielleicht war QM ja deshalb so dominant, um das zu kompensieren.
    Gestern hat ja auch irgendein Kommentator erwähnt, dass Philip blaublütiger gewesen wäre als die Queen. Bei Philip entstammten beide Eltern dem Hochadel, während Queen Mum (nur) die Tochter eines Earls war. (Andrerseits war Philip ein Urenkel der Gräfin Julia Hanke; da war das dunkelblaue Blut also auch ein bisschen verwässert )
    nach dem Ersten -Weltkrieg wollte man die Verbingung mit einer deutschen Prinzessin vermeiden und auch sonst gab es nur wenige protestantische Prinzessinnen die in frage gekommen wäre daher hat man da auch Verbindungen mit dem englischen Adel erlaubt. Auch Queen Mary stammte ja aus einer nicht ebenbürtigen Linie des Hauses Württemberg, allerdings war ihre Mutter dann wieder eine Enkelin von König George III.
    Geändert von Keki (18-04-2021 um 13:52 Uhr)
    Stefan

  5. #3920
    Zitat Zitat von Mangan254 Beitrag anzeigen
    Bei der BBC sind fast 110000 Beschwerden eingegangen wegen der Berichterstattung über den Tod von Prinz Philip... So viele wie noch nie zuvor in der Geschichte des Senders
    https://www.digitalspy.com/tv/a36140...infacebookpost
    Worüber?

  6. #3921
    Nervigster Mod Avatar von jume I.O.F.F. Team
    Zitat Zitat von Anscha Beitrag anzeigen
    Worüber?
    Am Todestag haben alle BBC Sender nur noch über Philips Tod berichtet und das wohl bis in die späten Abendstunden.

  7. #3922
    Zitat Zitat von Anscha Beitrag anzeigen
    Worüber?
    Es gab unterschiedliche Beschwerden, den einen wurde zu viel berichtet (und dann wohl wirklich auf allen BBC-Kanälen), manche haben sich wohl beschwert, dass man auch Andrews Statement gezeigt hat, etc. (Quelle)

  8. #3923
    Es wurde sich beschwert, dass die Soap ausfiel und das Finale der Kochsendung "Master Chef"

  9. #3924
    Zitat Zitat von Boston Beitrag anzeigen
    Es wurde sich beschwert, dass die Soap ausfiel und das Finale der Kochsendung "Master Chef"
    Na ja, wenn man nix mit den Royals anfangen kann, verstehe ich das auch. Es muss doch wirklich nicht auf allen Kanälen berichtet werden.
    Ich habe in London Freunde, die können mit Queen und Co. nix anfangen, finden das ganze royale Theater anachronistisch und albern.

  10. #3925
    hält tapfer durch Avatar von Wunderbar
    Ort: Bayern Mitte
    Ich habe die Trauerfeier gestern auf ORF2 geschaut.
    Vorab gab es Rückblicke auf das Leben von Prince Philip, und es wurden auch einige Anekdokten erzählt.
    Wie hier schon geschrieben wurde, war es sicher für ihn keine einfache Zeit, als er sich vom aktiven Militärdienst zurückziehen musste, um der Prince Consort an der Seite bzw. hinter der Queen zu sein.
    Aber die Umstellung für die Queen dürfte auch nicht einfach gewesen sein, vom relativ freien Leben als Thronfolgerin zur Queen. Und sie haben das gemeinsam offenbar sehr gut gemeistert.

    Gestern wurde im ORF2 auch im Zusammenhang mit den Anfangsjahren berichtet, was Prince Philip irgendwann mal erzählt hat: In den ersten Wochen, nachdem Elizabeth ihrem Vater auf dem Thron gefolgt war, hatte er sich gewundert hat, dass immer ein Glas Brandy (oder was anderes Hochprozentiges, bin nicht sicher) abends im ehelichen Schlafzimmer stand, und er fragte seine Gattin, ob sie das trinken würde.
    Sie sagte, ach nein, aber das wird jeden Abend hereinstellt, ist wohl eine Anordnung aus Queen Victorias Zeiten.
    Und dann soll Philip gesagt haben, na dann können wir diese Anordnung wohl nun widerrufen

  11. #3926
    Ich hätte die Anordnung gelassen. So ein kleiner, feiner Brandy vor dem Schlafengehen ist doch nicht übel.

  12. #3927
    Und Zack! Wieder unbeliebt gemacht Avatar von vergas
    Zitat Zitat von Marmelada Beitrag anzeigen
    Elizabeth wurde mit gerade mal 25 Jahren Königin. Sie hatte die konservative Queen Mum vor sich, die im Buckingham-Palast das Sagen hatte.
    Das kann man sich so gar nicht vorstellen, wenn man sich die Bilder von Queen Mum als alte Frau, so wie wir sie ja fast alle nur kennengelernt haben, in Erinnerung ruft. Dieses kleine, verhutzelte Ömmchen, die so gerne einen pichelte und sich wohl von der Tochter regelmäßig Geld für Pferdewetten lieh, war so ein konservativer Knochen? Da schau an

    Zitat Zitat von Little_Ally Beitrag anzeigen
    Gestern kam noch die Doku "Philip von Battenberg", da wurden Philps deutsche Wurzeln beleuchtet und seine hessische Verwandtschaft. Es kamen auch einige Verwandte zu Wort und man merkte, wie nahe Philip ihnen stand. Auch Charles pflegt die engen Bande zur deutschen Verwandtschaft. Und ein hochbetagter Neffe von Prinz Philip hat sich (zu Recht) darüber aufgeregt, dass man in der Serie "The Crown" Philip die Verantwortung für die tödliche Flugreise seiner Schwester zuschob (in der Serie darf (Philip wohl wegen eines Streichs nicht in die Ferien reisen und seine Schwester fliegt daher nach England um ihn zu besuchen). Die Familie von Hessen-Darmstadt saß jedoch im Flieger nach London, weil man auf dem Weg zur Hochzeit des jüngeren Bruders von Philips Schwager war, der in London eine junge Engländerin heiratete. Eine echte Tragödie.
    Warum hat man das geändert? Das ist doch relativ schnell zu widerlegen. Wie ärgerlich.
    Bild:
    ausgeblendet

  13. #3928
    Zitat Zitat von vergas Beitrag anzeigen
    Das kann man sich so gar nicht vorstellen, wenn man sich die Bilder von Queen Mum als alte Frau, so wie wir sie ja fast alle nur kennengelernt haben, in Erinnerung ruft. Dieses kleine, verhutzelte Ömmchen, die so gerne einen pichelte und sich wohl von der Tochter regelmäßig Geld für Pferdewetten lieh, war so ein konservativer Knochen? Da schau an
    DAS ist wohl eine völlig Fehleinschätzung. Sie war eher eine Domina als ein Öhmchen.

  14. #3929
    hält tapfer durch Avatar von Wunderbar
    Ort: Bayern Mitte
    Zitat Zitat von vergas Beitrag anzeigen
    Das kann man sich so gar nicht vorstellen, wenn man sich die Bilder von Queen Mum als alte Frau, so wie wir sie ja fast alle nur kennengelernt haben, in Erinnerung ruft. Dieses kleine, verhutzelte Ömmchen, die so gerne einen pichelte und sich wohl von der Tochter regelmäßig Geld für Pferdewetten lieh, war so ein konservativer Knochen? Da schau an

    Dass strenge Mütter sich als Großmutter ihren Enkeln gegenüber viel toleranter und liebevoller zeigen als früher als Mutter zu ihren Kindern, kam und kommt auch in "normalen" Familien sehr oft vor. Ebenso wie Großväter. Dafür war Prince Philip ja auch ein gutes Beispiel.

  15. #3930
    Auszüge aus einer NDR-Dokumentation über Queen Mum:

    "Das Faible für pastellfarbene Kleidung und ihr Dauerlächeln können nicht über ihren eisernen Charakter hinwegtäuschen - besonders gegenüber denen, die ihr nicht ebenbürtig erscheinen. So belächelt sie beispielsweise Fahrrad fahrende Könige. Aber was für das Ansehen des britischen Königshauses weitaus schlimmer ist, sind ihre Ressentiments gegenüber Schwarzen und Juden."

    "Queen Mum selbst lässt es sich an nichts fehlen. Sie beschäftigt 33 Angestellte, stets ist ihr ein Diener zu Diensten. 1996 weist ihr Konto ein Defizit von knapp fünf Millionen Pfund auf - eine Folge ihrer Pferde-Wettsucht. Tochter Elizabeth II. gleicht den Minusbetrag stillschweigend aus."


    "Trotz ihrer Charakterschwächen ist Queen Mum Zeit ihres Lebens populärster Royal, besonders bei den einfachen Leuten. Vielleicht liegt es daran, dass sie Soaps liebte, beim Pferderennen zockte und auch dem Alkohol nicht abgeneigt war. Ihr Lieblingsgetränk: Gin Tonic - und mit dem soll sie sich auch schon mal zum Frühstück gestärkt haben."


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