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  1. #1

    Fraktions-Auflösungen der AfD

    Die nächste, große Volkspartei (also, laut eigener Meinung) und etablierte AfD musste nun nach Bremen und Niedersachsen in Schleswig-Holstein die dritte Fraktion auflösen.
    Das ist häufig das Schöne an vielen recht(sextremen) Parteien - die zerlegen sich oft von innen selbst.

    https://www.focus.de/politik/deutsch..._12472760.html
    Verstehen Sie?

  2. #2
    Die Leser*innen Deines Artikels sehen das gar nicht so. In der integrierten Umfrage »Halten Sie die AfD derzeit für eher geeint oder zerstritten?« votieren sie für: Unentschieden.

    Als Ausgleich daher noch mal ein Artikel der taz. Die erzählen nämlich auch den Grund für den Rücktritt.

    Gegenüber der Welt begründete Brodehl seinen Austritt aus Partei und Fraktion explizit mit den Entwicklungen im Landesverband Schleswig-Holstein. „Die völkisch-nationalistischen Kräfte haben eher noch zugenommen, während die bürgerlich-wertkonservativen Mitglieder die Partei verlassen“, sagte Brodehl. Weil er die Entwicklung in Schleswig-Holstein für „unumkehrbar“ halte, verlasse er nun die AfD.
    quelle

  3. #3
    homo novus Avatar von caesar
    Ort: milchstrasse
    Ist doch normal, dass sich Parteien hin und wieder verändern (müssen) und nicht über Jahrhunderte mit dem gleichen Parteiprogramm operieren können.

    Was haben die heutigen Grünen mit der Anfangszeit noch gemeinsam? Was hat die Linke mit der SED noch gemeinsam? Was hat die CDU von Merkel noch mit der CDU von Adenauer gemeinsam?

    Gerade Protestparteien sind im inneren nicht gefestigt und müssen sich früher oder später auf einen Rahmen einigen können.
    das melken eines leeren euters bewirkt nur,
    das man vom melkstuhl gestossen wird.

    rise and rise again until the lambs become to lions.

  4. #4
    "Protestpartei" ist klar

    Gegen was Protestiert dieser Haufen denn genau? Menschlichkeit, Fortschritte, Weltoffenheit, Soziale Gerechtigkeit, Wissenschaft etc. pp?
    Geändert von 1Live (27-09-2020 um 02:13 Uhr)

  5. #5
    freddimaus, danke für den Thread.
    Über die AfD zu diskutieren ist im IOFF ein sensibles Thema. Man muss berücksichtigen, so mancher AfD'ler wird durch Kritik stark emotionalisiert. Eben ist der AfD-Wähler noch Wolf, und will nicht Schaf sein. Aber Wölfe sind scheue Tiere. Laute Worte vertreiben ihn ins Unterholz. Man hört nur nach das Mimmimi.

    Die AfD ist in der aktuellen Struktur kein homogener Verein. Die Bruchstellen zwischen den politischen Vorstellungen werden nochmals durch persönliche Animositäten durchbrochen. Geldgier und Abzocke, laxer Umgang mit den Parteifinanzen, auch in den Fraktionen ist Teil der Parteigeschichte. Die nächsten Parteitage werden brisant.
    Die AfD löst sich von innen heraus aus. Noch hat die AfD eine stabile Wählerschaft. Das Machtversprechen an ihre Wähler ist aber nicht mehr haltbar. Keine Wahlsiege in Sicht. Das wird so manchen AfD-Wähler ernüchtern.
    Geändert von Zinga (27-09-2020 um 03:08 Uhr)

  6. #6

    Zitat Zitat von caesar Beitrag anzeigen
    Ist doch normal, dass sich Parteien hin und wieder verändern (müssen) und nicht über Jahrhunderte mit dem gleichen Parteiprogramm operieren können.
    ...
    "Über Jahrhunderte"?
    Ist das jetzt eine Anspielung auf das tausendjährige Reich und ein Werben um das Verständnis für die kleinen Differenzen in den Parteiprogrammen der NSDAP und der AfD?
    Ich frag ja nur.
    So nebenbei, die AfD ihr Parteiprogramm nicht geändert.

    Zitat Zitat von caesar Beitrag anzeigen
    ...
    Was haben die heutigen Grünen mit der Anfangszeit noch gemeinsam? Was hat die Linke mit der SED noch gemeinsam? Was hat die CDU von Merkel noch mit der CDU von Adenauer gemeinsam?
    ...
    Ich verbitte mir jeglichen Parteienvergleich mit einer Partei, die einen Kalbitz nicht wegen seiner Mitgliedschaft in einer verfassungsfeindlichen Organisation ausschließt. Sondern nur, weil er es verschwiegen hat. Was umso verwerflicher ist, weil man ihn vor den Verfassungsschutzbeobachtungen hofierte und sehr wohl wusste wie er tickt.

    Zitat Zitat von caesar Beitrag anzeigen
    ...
    Gerade Protestparteien sind im inneren nicht gefestigt und müssen sich früher oder später auf einen Rahmen einigen können.
    Der Rahmen ist völkisch national und will nach der Abschaffung der Parteiendemokratie mit wohltemperierter Grausamkeit ... Rückeroberung des Landes ...
    vor allem seine Männlichkeit wieder finden.

    Männlichkeit!
    Nur kurz zur Erinnerung: Zu Luckes Zeiten hat man tatsächlich erwägt zur Parteienfinanzierung Viagra zu verkaufen. Logisch, die blaue Pille für die blaue Partei. Das Parteilogo ist auch ein Penissymbol.
    Man hat sich dann doch für Gold entschieden.

  7. #7
    homo novus Avatar von caesar
    Ort: milchstrasse
    Zitat Zitat von 1Live Beitrag anzeigen
    "Protestpartei" ist klar

    Gegen was Protestiert dieser Haufen denn genau? Menschlichkeit, Fortschritte, Weltoffenheit, Soziale Gerechtigkeit, Wissenschaft etc. pp?
    Die Grünen und Linken sind als Protestpartei gestartet und sind heute Regierungsparteien, bzw. wollen dies sein und nicht als radikale Protestpartei auffallen.

    Wo ist heute noch eine Friedensbewegung bei den Grünen (nach dem Kosovo-Einsatz?) Was haben Kretschmer und Ramelov noch mit ihren Vorgängern gemeinsam (AKW-Gelände besetzen bzw. SED-Parteielite).
    das melken eines leeren euters bewirkt nur,
    das man vom melkstuhl gestossen wird.

    rise and rise again until the lambs become to lions.

  8. #8
    homo novus Avatar von caesar
    Ort: milchstrasse
    Zitat Zitat von Zinga Beitrag anzeigen


    "Über Jahrhunderte"?
    Ist das jetzt eine Anspielung auf das tausendjährige Reich und ein Werben um das Verständnis für die kleinen Differenzen in den Parteiprogrammen der NSDAP und der AfD?
    Ich frag ja nur.
    So nebenbei, die AfD ihr Parteiprogramm nicht geändert.


    Ich verbitte mir jeglichen Parteienvergleich mit einer Partei, die einen Kalbitz nicht wegen seiner Mitgliedschaft in einer verfassungsfeindlichen Organisation ausschließt. Sondern nur, weil er es verschwiegen hat. Was umso verwerflicher ist, weil man ihn vor den Verfassungsschutzbeobachtungen hofierte und sehr wohl wusste wie er tickt.

    [/SIZE]
    Wenn ich mir ein Adenauer-Programm aus den 50-Jahren lese, würden das heute auch viele für "tausendjähriges Reich" halten. Ein Globke wurde ganz offen geduldet, auch von Partnern wie USA und Israel.

    Es gab noch Zeiten, da konnten Ex-NSDAP-Mitglieder wie Kiesinger sogar noch Bundeskanzler werden, mit Unterstützung der SPD.
    das melken eines leeren euters bewirkt nur,
    das man vom melkstuhl gestossen wird.

    rise and rise again until the lambs become to lions.

  9. #9
    1st Präsident of the IOFF Avatar von Üfli
    Zitat Zitat von 1Live Beitrag anzeigen
    "Protestpartei" ist klar

    Gegen was Protestiert dieser Haufen denn genau? Menschlichkeit, Fortschritte, Weltoffenheit, Soziale Gerechtigkeit, Wissenschaft etc. pp?
    Du hast Demokratie vergessen.
    1st Präsident of the IOFF!
    Authentisch, kompetent, volksnah
    Jetzt auch mit Imagewechsel und in unsachlich!

  10. #10
    1st Präsident of the IOFF Avatar von Üfli
    Zitat Zitat von caesar Beitrag anzeigen
    Die Grünen und Linken sind als Protestpartei gestartet
    Ja, und die afd ist als rassistische Partei gestartet und verkauft sich bei Gutgläubigen als Protestpartei wie die Grünen. Manche kaufen ihr das sogar ab.
    1st Präsident of the IOFF!
    Authentisch, kompetent, volksnah
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  11. #11
    *321* Avatar von suboptimal
    Ort: Ein Schritt vor Belgien
    Faszinierend, wie manche User es immer wieder schaffen, dass die eigentliche Thematik eines Threads durch "aber die anderen sind auch nicht besser/viel schlimmer" verlassen wird. Hat hier nach gerade mal 10 Posts wieder mal hervorragend funktioniert.
    *Jeder Jeck es anders* *Et es, wie et es* *Et kütt, wie et kütt* *Et hätt noch emmer jot jejange* *Wat fott es, es fott* *Et bliev nix, wie et woor* *Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domett* *Wat wellste mache?* *Mach et joot, ävver nit ze off* *Wat soll de Quatsch?* *Drinkste eene met?*

  12. #12
    Zitat Zitat von caesar Beitrag anzeigen
    Ist doch normal, dass sich Parteien hin und wieder verändern (müssen) und nicht über Jahrhunderte mit dem gleichen Parteiprogramm operieren können.

    Was haben die heutigen Grünen mit der Anfangszeit noch gemeinsam? Was hat die Linke mit der SED noch gemeinsam? Was hat die CDU von Merkel noch mit der CDU von Adenauer gemeinsam?

    Gerade Protestparteien sind im inneren nicht gefestigt und müssen sich früher oder später auf einen Rahmen einigen können.
    Da die AfD schon seit dem tausenjährigen Reich Politik macht, muss sie halt auch mal andere Wege gehen.
    Fick mich, wenn ich mich irre, aber wollten wir nicht knutschen?

  13. #13
    Habe gehört, in China ist ein Sack Reis umgefallen

    Mal ehrlich, wegen so einer Lappalie einen eigene Thread aufmachen??

  14. #14
    Ja.

    Du musst dich zu dem Thema ja nicht äußern, denn Beiträge wird eh niemand vermissen.

  15. #15
    Zitat Zitat von 1Live Beitrag anzeigen
    Ja.

    Du musst dich zu dem Thema ja nicht äußern, denn Beiträge wird eh niemand vermissen.
    Werde mir erstmal die ganzen Sondersendungen zu dem Thema anschauen, inklusive die Talkrunden von Maischberger und Co.

    Denn nicht vergessen, dass ist DAS Thema 2020. Scheiss auf Corona, 2 AFD Mitglieder haben die Fraktion verlassen und weil die AFD Fraktion nicht so groß ist, verlieren sie ihren Fraktionsstatus in 2 Bundesländern.

    Was für ein Denkwürdiges Ereignis


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