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Ergebnis 1 bis 15 von 5005
  1. #1
    noch ein so nen thread und ich baller dir eine :D Avatar von ruru I.O.F.F. Team

    Das Sommerhaus der "Stars" - der nächste Thread - Spoilerfrei!!!

    hier geht es weiter

  2. #2
    Hallo,

    als in der Schulzeit gemobbte ist es für mich echt schwer diese Sendung zu ertragen, weil wirklich alle Mechanismen die man selbst kennen gelernt hat dort lehrbuchmäßig praktiziert werden:

    Ausgrenzung: Fing schon am Tag 1 an, als sie keiner zum Abendessen einlud. Geht weiter mit sich wegsetzen wenn sich das Pärchen nähert oder bewusst einen Platz (Terassentisch) besetzen und signalisieren, dass man sich auf keinen Fall dazu setzen soll.

    Depersonalisierung: Eva wird nicht mehr Eva genannt, sondern Hexe, Bazille, Opfer…Tbc

    Täter-Opfer-Umkehr: Das Opfer hat die Behandlung verdient, weil sie ist hinterhältig, falsch, berechnend…

    Negative Interpretation ALLER gezeigten Verhaltensweisen: Eva kann ab jetzt machen was sie will, es wird in den Augen der Mobber IMMER negativ bewertet werden: Sie kocht für die Gruppe = sie will sich einschleimen und lieb Kind machen. Sie kocht nicht = sie lässt sich bedienen, bringt sich nicht ein. Sie kocht nur für sich und Chris = die isolieren sich doch selbst.
    Auch schön zu sehen an dem „ Wie ich soll NETT zu ihr gewesen sein“ -Lisha Gate.

    Das ist besonders schlimm für mich anzuschauen, weil die daraus folgende Hilflosigkeit: „Du kannst nichts richtig machen“ das allerschlimmste für ein Mobbingopfer ist. Irgendwann möchte man sich nur noch in Luft auflösen und nicht mehr existieren.

    Was auch dazu gehört ist dass man dem Mobbingopfer keinerlei Ausweichmöglichkeit bietet und natürlich dafür sorgt, dass sich die Unterlegenheitssituation (rein zahlenmässig alle gegen eine) nicht ändert (Supporter rausschmeissen).

    Das Schlimme ist, dass es meistens kontraproduktiv ist die Täter mit Mobbing Vorwürfen zu konfrontieren. Ein Mobber zu sein ist so ein enormer Gesichtsverlust, dass sich derjenige mit großer Wahrscheinlichkeit heftig gegen die Vorwürfe wehren wird. Er wird in der Regel mit noch mehr Dreck nach dem Opfer werden, um seine Taten zu rechtfertigen. Dies gilt nicht nur gegenüber der Aussenwelt, sondern vor allem auch nach innen hinein. Das Schamgefühl etwas so grundlegend falsch gemacht haben ist so groß, dass der Täter innere Rechtfertigungen braucht und sie selbst auch so verinnerlicht, dass sie für ihn wahr werden.

    Sinn macht es einzelne Verhaltensweisen zu hinterfragen, wie es anscheinend im Interview von Andrej und Jenny geschehen ist: Ist es nicht kindisch das Rührei nicht zu essen und sich stattdessen Spiegelei zu machen? Antwort: Ja es ist kindisch, aber darum *trotziger Blick*.

    Ich bin so froh, dass Evas Chris ein echter Support ist und dies eine der wenigen nicht toxischen Beziehungen dort zu sein scheint.

    Ansonsten würde ich Eva wirklich zum Abbruch raten, denn meistens kann man nur durch Flucht aus einem solchen Umfeld seiner seelischen Gesundheit Gutes tun. Genauso wie Claudia es bei PuP getan hat.

  3. #3
    Danke für deine Beschreibungen, das kann man wirklich alles gut dort beobachten und es ist eigentlich keine Unterhaltung und es tut weh, es anzuschauen. Und doch schaut man weiter....

    Ich habe gestern Chris gestern als sehr angenehm empfunden, gut dass er Eva so unterstützt.
    Bild:
    ausgeblendet

  4. #4
    Vielen Dank Feuerpferd für deine ausführlichen Erläuterungen, die total einleuchten. Und es tut mir leid, dass du das ertragen musstest.

    Nach der ersten Folge des Sommerhauses gab es ja bei stern TV einen Beitrag, in dem der laxe Umgang des Senders mit dem Alkohol thematisiert wurde.
    Im Gegensatz zu dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen hat das Privatfernsehen ja keinen "Bildungsauftrag".
    Dennoch würde ich es begrüßen, wenn auch RTL Verantwortung übernimmt und z. B. bei solchen Formaten eine Reunion vertraglich festlegt.

    In dieser könnte dann z. B. ein Psychologe oder "Mobbingexperte" auftreten und die Kandidaten mit den passenden Bildern konfrontieren. Das gäbe sicherlich auch gute Quoten, weil da bestimmt einige austicken würden.

    Ich war glücklicherweise nie Mobbingopfer, aber mir tat das teilweise echt weg gestern das zu sehen.
    So ging es mir auch bei PuP und Claudia Obert.
    Das einzig "Positive" daran: Sowohl Claudia, als auch Eva scheinen mir einigermaßen "aufgeräumte" Menschen zu sein, die das "gut" abkönnen.
    Eine Jenny dagegen heult ja schon, obwohl alle sie supporten.

    Wobei ich bei ihr das Gefühl habe, dass sie langsam an Andrej zweifelt.

    Insgesamt werden da wieder die schlechtesten Eigenschaften der Kandidaten hervorgekitzelt. Und ich bin gespannt, wie sich die Gruppendynamik ändern wird, wenn die beiden ausgegrenzten Pärchen nicht mehr drin sind.
    Wahrscheinlich werden dann zuerst der Pharo und seine Partnerin gegangen, dann die Fitness-Studio-Besitzer.

    Danach wird interessant, wen "Stratege" Andrej absägen will/wird: Die Eifeld findet er tendenziell anstrengend, aber sie wird wohl für ihn keine Konkurrenz darstellen, während die beiden Youtuber wohl sehr starke Konkurrenten sind. Ihn (also den Youtuber) finde ich wirklich irgendwie lieb, seine Freundin dagegen ist innerlich (und auch äußerlich) hässlich.

    Ich fand es übrigens gut, dass das eine Paar freiwillig gegangen ist - auch mit der Begründung, dass das Format die schlechten Seiten in einem hervorkitzelt.
    Verstehen Sie?

  5. #5
    optimistischer Single Avatar von Nosferata
    Ort: im halbvollen Bett
    Sehr gute Beiträge, Freddymaus und Feuerpferd. Danke dafür!
    Auf einer Skala von eins bis müde bin ich Dornröschen.


    Sonntags bin ich ein Mofa - halb Mensch, halb Sofa.

  6. #6
    Zitat Zitat von das_feuerpferd Beitrag anzeigen
    Hallo,

    als in der Schulzeit gemobbte ist es für mich echt schwer diese Sendung zu ertragen, weil wirklich alle Mechanismen die man selbst kennen gelernt hat dort lehrbuchmäßig praktiziert werden:

    Ausgrenzung: Fing schon am Tag 1 an, als sie keiner zum Abendessen einlud. Geht weiter mit sich wegsetzen wenn sich das Pärchen nähert oder bewusst einen Platz (Terassentisch) besetzen und signalisieren, dass man sich auf keinen Fall dazu setzen soll.

    Depersonalisierung: Eva wird nicht mehr Eva genannt, sondern Hexe, Bazille, Opfer…Tbc

    Täter-Opfer-Umkehr: Das Opfer hat die Behandlung verdient, weil sie ist hinterhältig, falsch, berechnend…

    Negative Interpretation ALLER gezeigten Verhaltensweisen: Eva kann ab jetzt machen was sie will, es wird in den Augen der Mobber IMMER negativ bewertet werden: Sie kocht für die Gruppe = sie will sich einschleimen und lieb Kind machen. Sie kocht nicht = sie lässt sich bedienen, bringt sich nicht ein. Sie kocht nur für sich und Chris = die isolieren sich doch selbst.
    Auch schön zu sehen an dem „ Wie ich soll NETT zu ihr gewesen sein“ -Lisha Gate.

    Das ist besonders schlimm für mich anzuschauen, weil die daraus folgende Hilflosigkeit: „Du kannst nichts richtig machen“ das allerschlimmste für ein Mobbingopfer ist. Irgendwann möchte man sich nur noch in Luft auflösen und nicht mehr existieren.

    Was auch dazu gehört ist dass man dem Mobbingopfer keinerlei Ausweichmöglichkeit bietet und natürlich dafür sorgt, dass sich die Unterlegenheitssituation (rein zahlenmässig alle gegen eine) nicht ändert (Supporter rausschmeissen).

    Das Schlimme ist, dass es meistens kontraproduktiv ist die Täter mit Mobbing Vorwürfen zu konfrontieren. Ein Mobber zu sein ist so ein enormer Gesichtsverlust, dass sich derjenige mit großer Wahrscheinlichkeit heftig gegen die Vorwürfe wehren wird. Er wird in der Regel mit noch mehr Dreck nach dem Opfer werden, um seine Taten zu rechtfertigen. Dies gilt nicht nur gegenüber der Aussenwelt, sondern vor allem auch nach innen hinein. Das Schamgefühl etwas so grundlegend falsch gemacht haben ist so groß, dass der Täter innere Rechtfertigungen braucht und sie selbst auch so verinnerlicht, dass sie für ihn wahr werden.

    Sinn macht es einzelne Verhaltensweisen zu hinterfragen, wie es anscheinend im Interview von Andrej und Jenny geschehen ist: Ist es nicht kindisch das Rührei nicht zu essen und sich stattdessen Spiegelei zu machen? Antwort: Ja es ist kindisch, aber darum *trotziger Blick*.

    Ich bin so froh, dass Evas Chris ein echter Support ist und dies eine der wenigen nicht toxischen Beziehungen dort zu sein scheint.

    Ansonsten würde ich Eva wirklich zum Abbruch raten, denn meistens kann man nur durch Flucht aus einem solchen Umfeld seiner seelischen Gesundheit Gutes tun. Genauso wie Claudia es bei PuP getan hat.
    Was für ein toller Beitrag

  7. #7
    Ich gucke grad die 2. Hälfte von gesern (Teil 5) nach und bin grad beim lauten Gerede im Garten zwischen Andreas und den Kleins. "Versager", "alles geklärt", "ich setze alles von der im Oktober 2020 anstehenden Gerichtsverhandlung auf all meinen Internetsites ins Internet" - meine Güte, ja, warum geben die sich nicht echt die Hand da drauf? Hand reichen, sagen "alles geklärt, von jetzt an auf Neuanfang" und gut wäre es. Erwachsene sind echt anstrengend.

  8. #8
    Zitat Zitat von Elizabeth Beitrag anzeigen
    Danke für deine Beschreibungen, das kann man wirklich alles gut dort beobachten und es ist eigentlich keine Unterhaltung und es tut weh, es anzuschauen. Und doch schaut man weiter....

    Ich habe gestern Chris gestern als sehr angenehm empfunden, gut dass er Eva so unterstützt.
    Lou ging auch noch ein bisschen in diese Richtung. Hoffentlich macht er so weiter.
    Come as you are

  9. #9
    Zitat Zitat von das_feuerpferd Beitrag anzeigen
    Hallo,

    als in der Schulzeit gemobbte ist es für mich echt schwer diese Sendung zu ertragen, weil wirklich alle Mechanismen die man selbst kennen gelernt hat dort lehrbuchmäßig praktiziert werden:

    Ausgrenzung: Fing schon am Tag 1 an, als sie keiner zum Abendessen einlud. Geht weiter mit sich wegsetzen wenn sich das Pärchen nähert oder bewusst einen Platz (Terassentisch) besetzen und signalisieren, dass man sich auf keinen Fall dazu setzen soll.

    Depersonalisierung: Eva wird nicht mehr Eva genannt, sondern Hexe, Bazille, Opfer…Tbc

    Täter-Opfer-Umkehr: Das Opfer hat die Behandlung verdient, weil sie ist hinterhältig, falsch, berechnend…

    Negative Interpretation ALLER gezeigten Verhaltensweisen: Eva kann ab jetzt machen was sie will, es wird in den Augen der Mobber IMMER negativ bewertet werden: Sie kocht für die Gruppe = sie will sich einschleimen und lieb Kind machen. Sie kocht nicht = sie lässt sich bedienen, bringt sich nicht ein. Sie kocht nur für sich und Chris = die isolieren sich doch selbst.
    Auch schön zu sehen an dem „ Wie ich soll NETT zu ihr gewesen sein“ -Lisha Gate.

    Das ist besonders schlimm für mich anzuschauen, weil die daraus folgende Hilflosigkeit: „Du kannst nichts richtig machen“ das allerschlimmste für ein Mobbingopfer ist. Irgendwann möchte man sich nur noch in Luft auflösen und nicht mehr existieren.

    Was auch dazu gehört ist dass man dem Mobbingopfer keinerlei Ausweichmöglichkeit bietet und natürlich dafür sorgt, dass sich die Unterlegenheitssituation (rein zahlenmässig alle gegen eine) nicht ändert (Supporter rausschmeissen).

    Das Schlimme ist, dass es meistens kontraproduktiv ist die Täter mit Mobbing Vorwürfen zu konfrontieren. Ein Mobber zu sein ist so ein enormer Gesichtsverlust, dass sich derjenige mit großer Wahrscheinlichkeit heftig gegen die Vorwürfe wehren wird. Er wird in der Regel mit noch mehr Dreck nach dem Opfer werden, um seine Taten zu rechtfertigen. Dies gilt nicht nur gegenüber der Aussenwelt, sondern vor allem auch nach innen hinein. Das Schamgefühl etwas so grundlegend falsch gemacht haben ist so groß, dass der Täter innere Rechtfertigungen braucht und sie selbst auch so verinnerlicht, dass sie für ihn wahr werden.

    Sinn macht es einzelne Verhaltensweisen zu hinterfragen, wie es anscheinend im Interview von Andrej und Jenny geschehen ist: Ist es nicht kindisch das Rührei nicht zu essen und sich stattdessen Spiegelei zu machen? Antwort: Ja es ist kindisch, aber darum *trotziger Blick*.

    Ich bin so froh, dass Evas Chris ein echter Support ist und dies eine der wenigen nicht toxischen Beziehungen dort zu sein scheint.

    Ansonsten würde ich Eva wirklich zum Abbruch raten, denn meistens kann man nur durch Flucht aus einem solchen Umfeld seiner seelischen Gesundheit Gutes tun. Genauso wie Claudia es bei PuP getan hat.
    Come as you are

  10. #10
    Zitat Zitat von das_feuerpferd Beitrag anzeigen

    Ausgrenzung: Fing schon am Tag 1 an, als sie keiner zum Abendessen einlud. Geht weiter mit sich wegsetzen wenn sich das Pärchen nähert oder bewusst einen Platz (Terassentisch) besetzen und signalisieren, dass man sich auf keinen Fall dazu setzen soll.

    Depersonalisierung: Eva wird nicht mehr Eva genannt, sondern Hexe, Bazille, Opfer…Tbc

    Täter-Opfer-Umkehr: Das Opfer hat die Behandlung verdient, weil sie ist hinterhältig, falsch, berechnend…

    Negative Interpretation ALLER gezeigten Verhaltensweisen: Eva kann ab jetzt machen was sie will, es wird in den Augen der Mobber IMMER negativ bewertet werden: Sie kocht für die Gruppe = sie will sich einschleimen und lieb Kind machen. Sie kocht nicht = sie lässt sich bedienen, bringt sich nicht ein. Sie kocht nur für sich und Chris = die isolieren sich doch selbst.
    Auch schön zu sehen an dem „ Wie ich soll NETT zu ihr gewesen sein“ -Lisha Gate.

    D
    Interessant finde ich hier die Rolle der Robens.
    In der ersten Folge waren sie das ausgesuchte Opfer und sollten gemerkt haben wie dieses alle gegen einen dort drin Funktioniert hat.
    Die waren schon ganz verzweifelt saßen alleine an ihrem Tisch.
    Dann kam Eva und der Wind drehte sich sofort.
    Inzwischen sind die Robens sehr dankbar in die Rolle der Mober geschlüpft.
    Gerade wenn man selber die Erfahrung gemacht hat das man von einem Bachlor als Opfer auserkoren wurde und dann eigentlich schon rausgeschmissen wurde, sollte man eigentlich diese Gruppendynamik erkennen.

  11. #11
    Zitat Zitat von Kalb Beitrag anzeigen
    Ich gucke grad die 2. Hälfte von gesern (Teil 5) nach und bin grad beim lauten Gerede im Garten zwischen Andreas und den Kleins. "Versager", "alles geklärt", "ich setze alles von der im Oktober 2020 anstehenden Gerichtsverhandlung auf all meinen Internetsites ins Internet" - meine Güte, ja, warum geben die sich nicht echt die Hand da drauf? Hand reichen, sagen "alles geklärt, von jetzt an auf Neuanfang" und gut wäre es. Erwachsene sind echt anstrengend.
    Bei manchen Konflikten ist es einfach nicht möglich "Stein drüber" zu sagen. Ich habe auch schon Situationen gehabt, in denen das einfach nicht ging. Allerdings bin ich den Menschen dann konsequent aus dem Weg gegangen.

    RTL hat doch gezielt so gecastet, dass es zu Stress kommen musste. Vier Paare bringen ihre Konflikte doch von draußen schon mit ins Haus. Dass es in der Enge dann zu Eskalationen kommt war nicht nur abzusehen, sondern so beabsichtigt.

  12. #12
    Zitat Zitat von das_feuerpferd Beitrag anzeigen
    Hallo,

    als in der Schulzeit gemobbte ist es für mich echt schwer diese Sendung zu ertragen, weil wirklich alle Mechanismen die man selbst kennen gelernt hat dort lehrbuchmäßig praktiziert werden:

    Ausgrenzung: Fing schon am Tag 1 an, als sie keiner zum Abendessen einlud. Geht weiter mit sich wegsetzen wenn sich das Pärchen nähert oder bewusst einen Platz (Terassentisch) besetzen und signalisieren, dass man sich auf keinen Fall dazu setzen soll.

    Depersonalisierung: Eva wird nicht mehr Eva genannt, sondern Hexe, Bazille, Opfer…Tbc

    Täter-Opfer-Umkehr: Das Opfer hat die Behandlung verdient, weil sie ist hinterhältig, falsch, berechnend…

    Negative Interpretation ALLER gezeigten Verhaltensweisen: Eva kann ab jetzt machen was sie will, es wird in den Augen der Mobber IMMER negativ bewertet werden: Sie kocht für die Gruppe = sie will sich einschleimen und lieb Kind machen. Sie kocht nicht = sie lässt sich bedienen, bringt sich nicht ein. Sie kocht nur für sich und Chris = die isolieren sich doch selbst.
    Auch schön zu sehen an dem „ Wie ich soll NETT zu ihr gewesen sein“ -Lisha Gate.

    Das ist besonders schlimm für mich anzuschauen, weil die daraus folgende Hilflosigkeit: „Du kannst nichts richtig machen“ das allerschlimmste für ein Mobbingopfer ist. Irgendwann möchte man sich nur noch in Luft auflösen und nicht mehr existieren.

    Was auch dazu gehört ist dass man dem Mobbingopfer keinerlei Ausweichmöglichkeit bietet und natürlich dafür sorgt, dass sich die Unterlegenheitssituation (rein zahlenmässig alle gegen eine) nicht ändert (Supporter rausschmeissen).

    Das Schlimme ist, dass es meistens kontraproduktiv ist die Täter mit Mobbing Vorwürfen zu konfrontieren. Ein Mobber zu sein ist so ein enormer Gesichtsverlust, dass sich derjenige mit großer Wahrscheinlichkeit heftig gegen die Vorwürfe wehren wird. Er wird in der Regel mit noch mehr Dreck nach dem Opfer werden, um seine Taten zu rechtfertigen. Dies gilt nicht nur gegenüber der Aussenwelt, sondern vor allem auch nach innen hinein. Das Schamgefühl etwas so grundlegend falsch gemacht haben ist so groß, dass der Täter innere Rechtfertigungen braucht und sie selbst auch so verinnerlicht, dass sie für ihn wahr werden.

    Sinn macht es einzelne Verhaltensweisen zu hinterfragen, wie es anscheinend im Interview von Andrej und Jenny geschehen ist: Ist es nicht kindisch das Rührei nicht zu essen und sich stattdessen Spiegelei zu machen? Antwort: Ja es ist kindisch, aber darum *trotziger Blick*.

    Ich bin so froh, dass Evas Chris ein echter Support ist und dies eine der wenigen nicht toxischen Beziehungen dort zu sein scheint.

    Ansonsten würde ich Eva wirklich zum Abbruch raten, denn meistens kann man nur durch Flucht aus einem solchen Umfeld seiner seelischen Gesundheit Gutes tun. Genauso wie Claudia es bei PuP getan hat.
    Danke.

  13. #13
    Sind diese Pharos überhaupt ein richtiges Paar? Kannten die sich vorm Sommerhaus bzw. waren sie als Paar bekannt (ich wusste bislang nichts von beider Existenz an sich).

  14. #14
    Zitat Zitat von das_feuerpferd Beitrag anzeigen
    Hallo,

    als in der Schulzeit gemobbte ist es für mich echt schwer diese Sendung zu ertragen, weil wirklich alle Mechanismen die man selbst kennen gelernt hat dort lehrbuchmäßig praktiziert werden:

    Ausgrenzung: Fing schon am Tag 1 an, als sie keiner zum Abendessen einlud. Geht weiter mit sich wegsetzen wenn sich das Pärchen nähert oder bewusst einen Platz (Terassentisch) besetzen und signalisieren, dass man sich auf keinen Fall dazu setzen soll.

    Depersonalisierung: Eva wird nicht mehr Eva genannt, sondern Hexe, Bazille, Opfer…Tbc

    Täter-Opfer-Umkehr: Das Opfer hat die Behandlung verdient, weil sie ist hinterhältig, falsch, berechnend…

    Negative Interpretation ALLER gezeigten Verhaltensweisen: Eva kann ab jetzt machen was sie will, es wird in den Augen der Mobber IMMER negativ bewertet werden: Sie kocht für die Gruppe = sie will sich einschleimen und lieb Kind machen. Sie kocht nicht = sie lässt sich bedienen, bringt sich nicht ein. Sie kocht nur für sich und Chris = die isolieren sich doch selbst.
    Auch schön zu sehen an dem „ Wie ich soll NETT zu ihr gewesen sein“ -Lisha Gate.

    Das ist besonders schlimm für mich anzuschauen, weil die daraus folgende Hilflosigkeit: „Du kannst nichts richtig machen“ das allerschlimmste für ein Mobbingopfer ist. Irgendwann möchte man sich nur noch in Luft auflösen und nicht mehr existieren.

    Was auch dazu gehört ist dass man dem Mobbingopfer keinerlei Ausweichmöglichkeit bietet und natürlich dafür sorgt, dass sich die Unterlegenheitssituation (rein zahlenmässig alle gegen eine) nicht ändert (Supporter rausschmeissen).

    Das Schlimme ist, dass es meistens kontraproduktiv ist die Täter mit Mobbing Vorwürfen zu konfrontieren. Ein Mobber zu sein ist so ein enormer Gesichtsverlust, dass sich derjenige mit großer Wahrscheinlichkeit heftig gegen die Vorwürfe wehren wird. Er wird in der Regel mit noch mehr Dreck nach dem Opfer werden, um seine Taten zu rechtfertigen. Dies gilt nicht nur gegenüber der Aussenwelt, sondern vor allem auch nach innen hinein. Das Schamgefühl etwas so grundlegend falsch gemacht haben ist so groß, dass der Täter innere Rechtfertigungen braucht und sie selbst auch so verinnerlicht, dass sie für ihn wahr werden.

    Sinn macht es einzelne Verhaltensweisen zu hinterfragen, wie es anscheinend im Interview von Andrej und Jenny geschehen ist: Ist es nicht kindisch das Rührei nicht zu essen und sich stattdessen Spiegelei zu machen? Antwort: Ja es ist kindisch, aber darum *trotziger Blick*.

    Ich bin so froh, dass Evas Chris ein echter Support ist und dies eine der wenigen nicht toxischen Beziehungen dort zu sein scheint.

    Ansonsten würde ich Eva wirklich zum Abbruch raten, denn meistens kann man nur durch Flucht aus einem solchen Umfeld seiner seelischen Gesundheit Gutes tun. Genauso wie Claudia es bei PuP getan hat.

  15. #15
    Zitat Zitat von Darkfire Beitrag anzeigen
    Interessant finde ich hier die Rolle der Robens.
    In der ersten Folge waren sie das ausgesuchte Opfer und sollten gemerkt haben wie dieses alle gegen einen dort drin Funktioniert hat.
    Die waren schon ganz verzweifelt saßen alleine an ihrem Tisch.
    Dann kam Eva und der Wind drehte sich sofort.
    Inzwischen sind die Robens sehr dankbar in die Rolle der Mober geschlüpft.
    Gerade wenn man selber die Erfahrung gemacht hat das man von einem Bachlor als Opfer auserkoren wurde und dann eigentlich schon rausgeschmissen wurde, sollte man eigentlich diese Gruppendynamik erkennen.
    Ich schrieb es schon mal die Tage: Ich denke, dass gerade für Ex-Opfer oder welche, die kurz davor waren eins zu werden, schon aus Angst mitmachen, damit sie zur Gruppe gehören und nicht selbst ausgegrenzt werden.


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