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  1. #1
    TreatPeopleWithKindness 💜 Avatar von Rachel Green
    Ort: Bremen | London

    ISC Adventskalender 2020 - Christmas Time Is Here (Präsentationen)

    Ho Ho Ho!

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    Herzlich Willkommen zum ISC Adventskalender 2020!







    Dieser Thread ist für das Posten der Präsentationen gedacht!

    Zum Schreddern bitte hier entlang: >>TRIPPELTHREAD<<



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    01.12. Jaya Ballard (bis 04.12.2020) KLICK
    02.12. musar (bis 05.12.2020) KLICK
    03.12. Lukas200 (bis 06.12.2020) KLICK
    04.12. Ash3000 (bis 07.12.2020) KLICK
    05.12. Aequotus (bis 08.12.2020) KLICK
    06.12. Ruudy (bis 09.12.2020) KLICK
    06.12. Clumsy (bis 09.12.2020
    KLICK
    07.12. syberia (bis 10.12.2020) KLICK
    08.12. NiLe (bis 11.12.2020) KLICK
    09.12. Soul (bis 12.12.2020) KLICK
    10.12. mobsi (bis 13.12.2020) KLICK
    11.12. Trabbatooni (bis 14.12.2020) KLICK
    12.12. Rachel Green (bis 15.12.2020) KLICK
    13.12. Gilles (bis 16.12.2020) KLICK
    13.12. mkay2884 (bis 16.12.2020)
    KLICK
    14.12. s-v-e-n (bis 17.12.2020) KLICK
    15.12. WL18 (bis 18.12.2020) KLICK
    16.12. Rumpsteak (bis 19.12.2020) KLICK
    17.12. .Yuma. (bis 20.12.2020) KLICK
    18.12. Flochjan (bis 21.12.2020) KLICK (2)
    19.12. Deleila (bis 22.12.2020) KLICK
    20.12. BartSimpson09 / *Hamster* (bis 23.12.2020) KLICK (2)
    21.12. CrazyMaddin (bis 24.12.2020) KLICK (2)
    22.12. Fergie89 (bis 25.12.2020) KLICK (4)
    23.12. Cathy_thebrain (bis 26.12.2020) KLICK (3)
    24.12. vii (bis 27.12.2020) KLICK (3)



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    Die Votingzeit beträgt bei jedem Türchen vier Tage!
    Beispiel: Den Song von Jaya dürft ihr bis zum 04. Dezember 2020, 23.59 Uhr bewerten.
    Solltet ihr bereits vorab wissen, dass ihr es nicht rechtzeitig schafft, schreibt uns bitte eine PN. Gilles und ich finden dann schon eine Lösung.


    Eure Punkte schickt ihr bitte immer per PN an Gilles UND mich!

    In diesem Sinne wünschen wir beide euch allen eine schöne Weihnachtszeit!

    Let the Show begin!



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    Geändert von Rachel Green (24-12-2020 um 01:25 Uhr)
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  2. #2
    Swan Song :: ISC 50 Avatar von Jaya Ballard
    Ort: The Void
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    Hurra, ich darf nach 2007 zum ersten Mal wieder den Adventskalender eröffnen! Damals war der erste Song, der euch zu Weihnachten um die Ohren geschleudert wurde ein japanischer Ethnopoptitel, aber keine Sorge, ganz so jaya-esk wird es dieses Mal nicht. Angesichts dessen, was dieses Jahr bisher so geboten hat, glaube ich aber nicht, dass der AK 2020 nur so vor Titel für eine Charlie Brown-Danceparty strotzen wird.

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    Ich reihe mich da mal ein.


    Tja...über was spricht man nach 14 Jahren noch, was nicht schon längst ausgetauscht wurde? Weihnachtsbräuche in 194 Ländern oder bei uns zu Hause, Rezepte für Kekse und dergleichen wurden alle schon besprochen. Bleibt noch ein persönlicher Jahresrückblick und da kann ich mich wirklich nicht beschweren, die letzten 13 Monate (ich cheate mal ein wenig) waren ausgesprochen ereignisreich. Von der besten Zeit meines Lebens bis hin zum mentalen Tiefpunkt über berufliche Höhen und Tiefen, Liebeskummer und neuen Freundschaften, familiären Krisen, einem Umzug und wie ich anstatt des angepeilten Sabbaticals die "gesündeste" Entscheidung meines Lebens traf - irgendwie ist 2020 zwar gefühlt scheiße, aber langweilig wurde es nie. Aber der Reihe nach.

    Einige von Euch haben uns während des Adventskalenders schon mit wunderschönen Urlaubsbildern beglückt und das möchte ich nun auch tun. Im November/Dezember 2019 hatte ich nämlich beschlossen, mir als Belohnung für die bestandene Facharztprüfung einen Traum zu erfüllen und zwei Länder auf der Südhalbkugel zu erkunden und ich bin sooo froh, dass ich das noch vor Corona geschafft habe.

    Zunächst ging es für 2 Wochen nach Chile auf einer geführten Tour durch ein gerade durch massive Unruhen geprägtes Land, ausgelöst durch die eklatanten Ungleichheiten im Land zwischen der reichen Elite und der ausgebeuteten und verarmten Mehrheit. Das war besonders in Santiago de Chile auffällig, wo die Reichenviertel den Eindruck erweckten, als wäre man in einer Metropole der ersten Welt, während in der Innenstadt und den Armenvierteln die Zeichen des gewaltsamen Protests allgegenwärtig waren und wir sogar mittendrin in eine gewaltsame Niederschlagung von Protesten gerieten (und das Einatmen von Tränengas ist eine Erfahrung, die ich ungern wiederholen möchte). Davon abgesehen hat mich das Land aber nicht enttäuscht: Es ging von Santiago weiter in die Weinregion zwischen Anden und Küstenkordilleren (in Chile gibt's tolle Weine, btw), dann per Flugzeug nach Puerto Montt in die Region de los Lagos auf die Insel Chiloé und zum Vulkan Osorno und weiter nach Punta Arenas, der südlichsten Großstadt der Welt, zum Nationalpark Torres del Paine.

    Insbesondere der Süden mit seinen Regenwäldern und Wasserfällen und Patagonien mit seinen endlosen Weiten und der Leere haben mich fasziniert. Highlight war aber die mehrtägige Erkundung des Torres del Paine-Nationalparks, auch wenn das Wetter leider nicht mitgespielt hat, um die namensgebenden Cuernos (die 3 "Hörner", markante Bergspitzen und eines der Nationalsymbole des Landes) optimal zu fotografieren. Aber trotzdem war es ein einmaliges Erlebnis durch die windgepeitschte Natur zu laufen (es ist IMMER windig in Patagonien...und der Wind ist ohrenbetäubend laut) und dabei Pumas, Guanakos (die übrigens sehr lecker schmecken) und Kondore zu beobachten, Wasserfälle zu bewandern und den Grey-Gletscher zu besuchen (die größte Eismasse der Südhalbkugel nördlich der Antarktis). Und wenn man dann über die endlos weite Landschaft oder den Pazifik in Richtung Südpol blickt, wird einem erst klar, dass man wirklich gerade am Fin del Mundo, dem "Ende der Welt" steht.

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    Von oben nach unten: Der Vulkan Osorno, kleine Bucht mit Wasserfall an den Saltos de Petrohué, Blick auf die (im Nebel verschwundenen) Cuernos del Paine über den Lago Pehoé, die Silla del Diablo (der Stuhl des Teufels), Blick auf die Magellan-Straße, "Adventsdeko" in Santiago de Chile.

    Leider konnte ich die Atacama-Wüste nicht mehr mitnehmen, da bereits eine Woche später mein Flug nach Neuseeland anstand und ich dann doch ein paar Tage zu Hause brauchte, um wenigstens mal Wäsche zu waschen und ein wenig klarzukommen

    War Chile schon aufregend und faszinierend, wurde das von Neuseeland nochmals um Längen geschlagen. Die 4 Wochen, die ich dort verbracht habe, waren mit Abstand die beste Zeit, die ich je in einem anderen Land verbracht habe und wahrscheinlich jemals werde. Nichts kann das toppen. Vier Wochen Campingurlaub in einer Gruppe von 20 der besten und abenteuerlustigsten Mitreisenden, die man sich wünschen kann (18-65 Jahre, aus aller Herren Ländern [USA, Kanada, England, Uruguay, Spanien, Japan, Norwegen, Niederlande, ...und natürlich die unvermeidlichen Deutschen] und mit denen ich teilweise jetzt immer noch einen engen freundschaftlichen Kontakt habe. Wir hatten zwei hervorragende Guides, die uns begleitet haben und die Atmosphäre wie auch die Aktivitäten waren unglaublich. Ich habe mich tatsächlich noch nie in meinem Leben so gut und lebendig gefühlt, auch wenn das irgendwie abgedroschen klingt, wenn man es jetzt ausgeschrieben vor sich liest Aber ich bin an meine Grenzen gegangen und habe mich Dinge getraut (bis auf Bungee-Jumping, ich bin ja nicht bekloppt), an die ich mich nie zuvor gewagt hätte.

    Falls es euch irgendwann nach Corona auch mal so sehr in die Ferne treibt, dass Neuseeland auf eurer Agenda steht (und falls die Jungs & Mädels dann noch existieren), kann ich euch Flying Kiwi Tours nur empfehlen!

    Und was war nun das Beste am Urlaub? Die Nord- oder Südinsel? Die Strände, Berge, Städte, Regenwälder? Das Essen, die Einheimischen, die Aktivitäten? Das Campingabenteuer und meine Mitreisenden? Irgendwie alles, man kann sich gar nicht entscheiden. Daher lasse ich jetzt einfach Bilder sprechen:

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    Von oben nach unten: Ein Wasserfall, zu dem wir eine Nacht-Kajakfahrt gemacht haben, Sonnenaufgang in der Bay Of Islands, zweimal Cathedral Cove Beach, Schwefelpool im Wai-o-Tapu Geothermal Wonderland, auf dem Gipfel des Tongariro Alpine Crossing (19 km, die krasseste Wanderung meines Lebens in einen in über 1800 Metern Höhe liegenden Vulkankrater und wieder hinaus).

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    Zweimal Impressionen vom Mount Cook, Neuseelands höchstem Berg (Wanderung zu einem Gletschersee mit 4°C, in dem wir dann geschwommen sind), Devil's Punchbowl-Wasserfall, Bootsfahrt durch den Milford Sound, zweimal Lake Tekapo (schönes Wetter vs nicht so schön aber mit den Lupinienfeldern im Vordergrund).

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    Eines meiner Allzeit-Lieblingsmotive aus dem Port Elizabeth Rainforest Walk (für mich ein Wolf, der aus dem Unterholz stürmt), Pancake Rocks, Sonnenuntergang am Strand, Sea Kayaking im Abel Tasman Nationalpark, "Weihnachtsstimmung" in Auckland

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    Besuch in Hobbiton (bester Tag!), Schwimmen mit den Delfinen in Kaikoura, Baldwin Str. in Christchurch (die steilste Straße der Welt), Steinformationen am Arthur's Pass (Drehort der Chroniken von Narnia), Wildwasserrafting in höchster Schwierigkeitsstufe auf dem Rangitata River (vorher mit guter Stimmung und dann das Kentern, inklusive Nahtoderlebnis )

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    Canyoning im Abel Tasman Nationalpark (mega! ), meine geniale Truppe, Rumalbern in Queenstown und nochmal Lake Tekapo, weil's so schön war.



    Und eigentlich sollte es 2020 von April bis Juni nochmal so weitergehen...aber wir wissen ja alle, was dazwischengekommen ist.

    Zunächst ging es allerdings wieder an die Arbeit und da winkte zum 01.01. die Beförderung zum Oberarzt. Ein neuer Aufgabenbereich mit viel Verantwortung, in dem ich mich, auch jetzt nach fast einem Jahr, noch ziemlich überfordert fühle, auch wenn die Signale von Chef- und Assistentenseite andere sind. Nicht schön sind Arbeitstage von durchschnittlich 12 Stunden und das Gefühl der Mülleimer und Wunscherfüller für fast alle anderen im Krankenhaus zu sein und dann nichtmal seinen Patienten gerecht werden zu können, während man sieht, wie die Kollegen pünktlich Feierabend machen und sich einen Dreck darum scheren, wer ihre dusseligen Fehler ausbügelt (ich natürlich). Wenn man dann noch dazu rechnet, dass ich erst nach 9 Monaten meinen ersten Urlaub nehmen konnte und dann auch noch den verantwortlichen Arzt für unsere Coronapatienten spielen darf...

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    ...um so den lieben langen Tag rumzulaufen, dann machen die paar Euro mehr auf dem Konto auch keinen Spaß mehr. Wohl dem, der was Vernünftiges gelernt hat oder noch studiert Und wenn noch einer mir erzählen will, bei Covid19 sei ja alles übertrieben, der darf sich gerne mal mit den Angehörigen des 43-jährigen Familienvaters unterhalten, den ich gestern sterbebegleiten durfte. Das ist schon ein krasser Umschwung in nur 12 Monaten...von der besten Zeit meines Lebens zur "Ich möchte nur noch schreiend von der Arbeit weglaufen"...

    Nebenher kam dann noch die Sorge um meine Mutter, die an Gallengangskrebs erkrankt ist und mehrere schwere OPs und eine Chemotherapie über sich ergehen lassen musste und wo lange Zeit ein Rezidiv im Raum stand. Es ist eine erschreckende Erfahrung für mich, auf der anderen Seite der Arzt/Patienten-Angehörigen Seite zu stehen und vor allem zu wissen, was diese Diagnose bedeutet. Zumal ich auf Grund ihres Risikoprofils und meiner Arbeit sie auch nicht oder nur unter entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen besuchen darf und somit auch meine geliebten Hunde kaum noch sehe.

    Nunja, aber wir wollen auch die schöneren Seiten des Jahres nicht außer acht lassen, zum Beispiel das gemeinsame Wochenende, das ich meiner Schwester auf Rügen geschenkt habe...

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    ...oder als ich dann endlich Ende September doch meinen ersten Urlaub machen konnte und dabei (nachdem ich zunächst drei ganz wundervolle ISCler treffen durfte ) ein paar schöne Tage im Schwarzwald und der Schwäbischen Alb verbracht habe.

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    Überhaupt habe ich Deutschland als Reiseziel in den vergangenen Monaten sehr zu schätzen gelernt. Da ich ja zum Glück jedes zweite Wochenende frei habe, habe ich bis auf die extremeren Lockdownzeiten jedes davon mit Erkundungsfahrten durch Niedersachsen und später den Rest der Republik verbracht und gemerkt, was für schöne Ecken man hierzulande entdecken kann! Dabei habe ich auch endlich das letzte Bundesland besuchen können, was mir bisher in meiner Sammlung gefehlt hat (das Saarland @Fergie).

    Die größten positiven Umwälzungen in meinem Leben waren allerdings der Umzug in mein eigenes (naja, gemietetes ) Haus und die Umkremplung meines Lebensstils. Zeit meines Lebens hatte ich die dumme Angewohnheit auf Stress und Belastungen auf die denkbar ungesündeste Art und Weise zu reagieren Nachdem nun mein 2020er Sabbatical ausfiel und ich das Geld dafür übrig hatte (und ich gemerkt hatte, wie positiv sich meine Aktivurlaube ausgewirkt hatten) gönnte ich mir einen Personal Trainer. Die beste Entscheidung meines Lebens!

    Mittlerweile bin ich nur noch 7 Kilo von meinem Wunschziel (und ca. halbes Jahr für ordentlichen Muskelaufbau) entfernt, habe unglaublich viel Selbstbewusstsein dazugewonnen und bin in der Form meines Lebens, obwohl ich noch nichtmal an meinem Ziel angekommen bin. Ist zwar schade, dass ich erst mit knapp 35 Jahren gemerkt habe, was eigentlich für Potenzial in meiner Ruine von Körper steckt, aber hey, besser spät als nie

    Und so wollen wir das Jahr auch nicht in allzuschlechter Stimmung beenden, auch wenn der von mir ausgesuchte Song für den diesjährigen Adventskalender stimmungsmäßig eher meine derzeitige coronamäßig getrübte Lage widerspiegelt.

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    Ich schicke den schwedisch-argentinischen Singer/Songwriter José González, der zur Mitte der 00er-Jahre mal einen kleinen Lauf in den britischen Charts hatte und damit für den ISC uninteressant ist. Eigentlich nicht zwingend meine präferierte Stilrichtung, aber vor einigen Monaten stieß ich zufällig auf "Hand On Your Heart" und war fasziniert. Nach den ersten Zeilen ist wohl nicht nur Die Hard-Fans wie Maddin klar, dass es sich hierbei um ein Cover der ersten Single von Kylie Minogues Zweitling "Enjoy Yourself" aus dem Jahr 1989 handelt. Doch während Kylies Version eher ein sehr schöner Dancepopsong ist, wird durch das extrem reduzierte Arrangement von Señor González erst klar, was für ein melancholischer Text über die Fassungslosigkeit angesichts einer auseinanderbrechenden Beziehung diesem Lied eigentlich innewohnt. Da sich der Protagonist aber immer noch mental den Ausweg offenhält, dass sein Gegenpart sich seiner wahren Gefühle doch noch nicht bewusst ist, gibt es dennoch den Silberstreif, den ich mir für die kommenden Wochen offenhalten möchte. Wertschätzung auf Arbeit anstatt verheizt zu werden. Weihnachten mit meiner Familie verbringen zu können. Nicht in alte Muster zurückzufallen. Diese eine Beziehung noch zu retten...

    Damit möchte ich den heutigen Türchen-Sermon beenden und hoffe, ich habe euch nicht zu sehr gelangweilt Euch allen eine schöne Adventszeit und frohe Weihnachten mit der Familie, Freunden und JULKLAPP!

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    Euer Jaya Ballard

  3. #3
    Come and Catch me Avatar von musar
    Ort: Dem Worlds
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    Ja wer hat denn da wieder an der Uhr gedreht
    Ist es wirklich schon so spät?


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    Ihr seid gespannt wo die Reise in dieser Präsentation hingeht? Das bin ich selbst auch
    Tagelang macht man sich Gedanken, dann setzte man sich gemütlich vor den PC möchte seine Präsentation den finalen Schliff geben. Doch plötzlich war man so dumm und hat es nicht richtig abgespeichert und man denkt sich spontan noch mal was Neues aus.

    2020 war sicher für die meisten kein einfaches Jahr. Corona bestimmte bisher unseren Alltag, stellt unser solidarisches Miteinander auf die Probe, ein Mann mit orangenem Toupet führt die amerikanische Demokratie ad absurdum, in der Welt passierten wieder grausame Dinge und privat schlug das Schicksal auch wieder zu. Zumindest mir hat dieses Jahr deutlich gezeigt, wie endlich doch alles sein kann.
    Aber versuchen wir mal einen humorvollen Rückblick mit Paulchen.

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    Zum Beginn der Pandemie wollte unser Paulchen die Zeit zum Entschleunigen nutzen
    und endlich mal wieder mehr Zeit an der frischen Luft verbringen

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    Er wurde kreativ und kam auf die beklopptesten Ideen: er bügelte sich nicht nur selbst,
    sondern bastelte sich auch ein UGLY SWEATER


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    Aber irgendwann hatte Paulchen mit der Eintönigkeit zu kämpfen

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    Im Sommer kam die vermeintliche Erlösung und tat so als wäre nie was gewesen

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    Doch im Herbst holte ihn die Realität wieder ein

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    Ich wünsche euch allen eine schöne und besinnliche Adventszeit und bleibt gesund




    ursprünglich war eine sexy Präsentation passend zum Song gedacht, aber ich hoffe Paulchen kann euch auch etwas erfreuen


  4. #4
    Guten Morgen an euch alle!
    Ich hoffe, ihr habt gut geschlafen und hattet schöne Träume.

    Ich möchte mein Adventskalender-Türchen damit beginnen, dass ich euch danke, dafür dass ihr mich hier wieder so lieb aufgenommen habt Auch wenn ich nur wenig schreibe, lese ich ganz fleißig mit und freue mich über die tollen Songs, die ihr mir hier dauerhaft präsentiert!
    Vielleicht lege ich meine Schüchternheit in der nächsten Zeit etwas ab und schreibe hier auch aktiver mit... Ein erster Schritt ist, dass ich euch ein bisschen über mich erzähle. Wer Fragen hat, kann mir die gerne stellen!

    Ehrlicherweise ist mein Jahresrückblick relativ ähnlich zu Jayas. Einige spannende Reisen, danach eine ziemliche Downphase, ein neuer Job und die Corona-Zeit genutzt, um fitter zu werden. Auch hier ein paar Details, wer keine Zeit hat, kann das natürlich gern überspringen:


    Im letzten Winter habe ich ein Auslandssemester in Singapur verbracht Eine wahnsinnig spannende Stadt mit super tollen Menschen. Ich habe mich echt Hals über Kopf in diese Stadt verliebt und sie ist echt der einzige Ort außerhalb meiner Heimat, wo ich mir wirklich ein Leben vorstellen könnte. Das Essen (vor allem Laksa, Chili Crab und Butter Chicken) ist atemberaubend, es gibt einfach jeden Tag etwas Neues zu entdecken. Wenn mir und meinen Kommillitonen nichts eingefallen ist, was wir machen könnten, haben wir uns einfach in die U-Bahn gesetzt und sind an eine random Station gefahren und wir haben IMMER spannende Gegenden entdeckt. Gerade jetzt in der Weihnachtszeit denke ich auch viel an den Pförtner meines Wohnheimes dort, Norman, den ich wie selbstverständlich jedes Mal gegrüßt habe, wenn ich an ihm vorbeilief. Und schon bald hatte sich eine richtige kleine Freundschaft zwischen uns entwickelt . Er wird dieses Jahr nicht zu seiner Familie in seine malaysische Heimat fahren können, und das bricht mir das Herz… Ich schreibe noch immer sehr oft mit ihm und er ist der liebste Mensch, den ich kenne.

    Ein paar Bilder aus Singapur zur Weihnachtszeit im letzten Jahr. Sogar einen richtigen Weihnachtsmarkt (bei 33°C ) gab es dort!
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    Wer sich für mega leckeres Singapore Hawker Food interessiert, findet hier ein paar Rezepte zum Nachkochen: https://www.theburningkitchen.com/ca.../style/hawker/



    Natürlich hab ich meine Zeit in Singapur auch dazu genutzt, die Gegend zu erkunden. Einen Eindruck zu Thailand könnt ihr im INTA-Loserthread nachlesen. Aber auch andere Länder hatten es mir angetan: Über Weihnachten war ich im vergangenen Jahr in Siem Reap in Kambodscha, um dort Angkor anzusehen. Nach fünf Tagen Tempelerkundung und Rundtour durch die Region kann ich sagen: Kambodscha ist das spannendste Land, in dem ich bisher war.


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    Ich bin so froh, dass ich dazu die Chance hatte. Auch Vietnam und Malaysia waren wunderschön, aber ich will es an dieser Stelle nicht überreizen. Wenn jemand mehr wissen möchte, könnt ihr mich ja gern fragen – auch Tipps für Singapur gebe ich natürlich gerne – zum Beispiel wo es die beste Massage mit anschließendem Essen bei einer süßen Omi gibt oder wo man mit seinem Date am besten den Sonnenuntergang beobachten kann…

    Dann ging es zurück nach Hause und da hatte ich dann erstmal stark zu kämpfen. In meinem kleinen Dorf passierte durch den Lockdown noch weniger als zuvor. Ich fühlte mich wie von 100 auf 0 in einer Millisekunde gebremst. Mir fehlte unglaublich der Antrieb, mein letztes Studiensemester durchzuziehen und meine Masterarbeit zu schreiben – an der sitze ich leider immer noch...
    Ich wusste nichts mit mir anzufangen, hab mich über Wochen sehr ungesund ernährt, nicht bewegt und auch nichts Produktives gemacht. Irgendwann, ich weiß gar nicht mehr warum, hatte es Klick gemacht: Ich fing an, zu laufen. Erst nur ganz langsam, ganz kurze Strecken. Aber ich machte immer weiter und ziehe das bis heute ganz gut durch.
    Da ich ein Kartenfreak bin, habe ich das Projekt gestartet, meinen täglichen Kilometer-Fortschritt aufzuschreiben und in eine USA-Karte einzutragen. Virtuell bin ich in Key West in Florida gestartet und laufe sozusagen die Ostküste hoch. Florida ist wirklich riesig, aber mittlerweile bin ich in Georgia angelangt. Mal sehen, wie weit ich das noch durchziehe, aber für die ganze Ostküste brauche ich noch sehr sehr lange…
    Auch meine Ernährung habe ich radikal umgestellt: Seit August habe ich keine Chips mehr angerührt und deutlich weniger Alkohol getrunken. Und siehe da, Stand heute ich fast 13kg verloren. Ich kann mich Jaya nur anschließen: Ein tolles Gefühl und ein ganz neues Selbstbewusstsein!
    Ende Oktober habe ich dann einen richtigen Traumjob für mich gefunden (Bereich Vertrieb für eine bekannte Marke im Lebensmittelbereich) – auch hier geht es jetzt bergauf. Und während ich diese Zeilen schreibe, richte ich gerade meine neue Wohnung ein – nach Monaten in unfreiwilliger Corona-WG daheim. Ich freue mich, dass es aktuell ganz gut läuft bei mir.
    Am liebsten wäre ich dieses Weihnachten wieder nach Südostasien geflogen, ein paar Tage Singapur, ein paar Tage Laos (Das muss auch unfassbar spannend sein!), aber leider wird daraus nichts…


    Nun aber endlich zu meinem Act: Ich präsentiere euch Conor Matthews, einen Singer-Songwriter aus Illinois, der nun in Los Angeles lebt.

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    Ehrlicherweise hatte ich ihn gar nicht auf dem Schirm, sondern habe gezielt nach Weihnachtssongs gesucht, da ich nichts Passendes in petto habe. Ich mag seinen Titel Snowed In aber, da es eine wunderbare Liebeserklärung an einen Menschen ist, mit dem man so viel Zeit verbringen kann, ohne dass er oder sie einen nervt Die wunderschöne Piano-Ballade mit der gefühlvollen Stimme passt gut in meine aktuelle Stimmung: Geerdet, dankbar für die Entwicklungen in meinem Leben und voller Liebe für ein paar sehr enge Menschen, mit denen ich auch keine Probleme hätte, eingeschneit zu sein.
    Conor Mathews hat neben Snowed In auch einige andere richtig coole und durchaus auch schnellere Nummern zu bieten. Insbesondere Too Late kann ich empfehlen: https://www.youtube.com/watch?v=pQ77O0flVjk

    Das Passwort ist:

    DOMINOSTEINE




  5. #5
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    Was war das für 1 Jahr! So viele Pläne, die sich zerschlagen haben.
    So viel, auf das wir verzichten mussten. Und jetzt auch noch das:


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    Aber das ist natürlich totaler Quatsch. Jeder vernünftig denkende Mensch
    - was Armin Laschet wohl sowieso von vornherein ausschließt -
    weiß, dass es natürlich noch viel schlimmer kommen könnte.

    Und damit meine ich nicht, dass ihr einen etwas merkwürdigen Weihnachtspullover geschenkt bekommt -
    das gehört inzwischen ja schon zum guten Stil.
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    (Alle Bilder zum Vergrößern anklicken)

    Viel schlimmer ist es aber doch zum Beispiel, wenn der Weihnachtsbaum dieses Jahr...
    nun ja, so aussieht:
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    Oder wenn er ein ganz klein wenig übertrieben geschmückt ist:
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    Kann auch sein, dass eure Frau/euer Freund/euer Mitbewohner oder
    wer auch immer dieses Jahr ein bisschen zu kreativ gewesen ist:
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    (Wobei ich den rechts oben eigentlich noch ganz witzig finde und die Leute, die den aufgestellt
    haben, wahrscheinlich dieses Jahr aus ganz anderen Gründen ein bescheidenes Weihnachtsfest haben )


    Und ja, das ist ein Buttplug.


    Übertriebene Deko geht auch nicht nur am Baum:
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    Merke: wenn eure Weihnachtsbeleuchtung ein eigenes Atomkraftwerk benötigt,
    dann ist es zu viel.


    Zu viel bekommt man auch, wenn man sich diese grausigen Cover von
    Weihnachtsalben oder -songs anschaut:
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    Scheinbar glauben viele, mit Puppen oder Hündchen noch sympathischer
    zu wirken. Leider ist das Gegenteil der Fall. Und nein Mariah, dein
    Schneemann ist auch nicht besser.


    Eine weitere Garantie dafür, dass euer Fest ziemlich in die Hose geht,
    ist diese Weihnachtsdeko des Todes:
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    Sei es das Stop-Schild, das Santa offenbar zum Vergewaltiger macht, oder
    die Zombie-Bären-Armee... schlimmer geht immer.


    Auch eine mal mehr und mal weniger gewollte Sexualisierung von
    Weihnachten ist nicht immer zwingend eine gute Idee:
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    (alle Bilder wurden in oder um Marcs Haus herum aufgenommen)


    Es sind sicher noch zahlreiche weitere Missgeschicke denkbar, etwa dass euch der
    Kartoffelsalat im Ofen anbrennt (was?) oder ihr von eurem Bruder vor den Augen eurer
    Eltern oder wahlweise Großeltern einen Candy-Stringtanga geschenkt bekommt.

    Absoluter Tiefpunkt wäre jedoch zweifelsohne

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    ein Weihnachten mit Friedrich Merz und Familie. Na herzlichen Glückwunsch!



    All diese Hässlichkeiten oben
    (Politiker und ihre Familien sind hier nicht gemeint - oder?)
    haben aber eins gemeinsam: Irgendwer hat damit zumindest versucht
    - wenn auch mit mäßigem Erfolg -
    das Weihnachtsfest für sich oder andere ein wenig schöner oder spaßiger
    zu gestalten. Und auch das ist ja doch irgendwie der Geist von Weihnachten.
    Sich eine schöne Zeit machen und diese besondere Stimmung genießen. Es muss
    nicht immer alles perfekt sein - gerade dieses Jahr wird sicher nicht alles
    perfekt sein. Aber machen wir das Beste draus und feiern auch das unperfekte,
    denn auch darin kann echte Schönheit liegen

    Mit dieser holprigen Überleitung sind wir auch schon bei meinem Song
    für heute, "Perfectly Imperfect" von Declan J Donovan.
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    Declan J Donovan ist ein Singer/Songwriter aus Harlow in Südostengland.
    Man kennt ihn bei uns wohl am ehesten für seinen Song "Pieces", der schon
    ein veritabler Radiohit war. Zum ersten mal größere Aufmerksamkeit bekam
    er 2017 mit "Fallen So Young", das er für die Hochzeit seines Bruders
    geschrieben hatte - angeblich der erste Song, den er je geschrieben hat.
    "Perfectly Imperfect" ist nun seine aktuelle Single und hat es mir echt angetan,
    er war einer meiner absoluten Lieblingssongs in diesem Herbst.
    Und da er auch wunderbar in die dunkle Jahreszeit passt, bekommt ihr ihn
    nun auch zu hören.


    Was mein Jahr angeht: Nun ja, wie ihr ja mitbekommen habt haben wir unsere
    kirchliche Hochzeit abgesagt - ob und wann wir sie nächstes Jahr nachholen,
    wissen wir immer noch nicht genau. Ist halt alles schwer planbar und man will
    auf keinen Fall nochmal absagen müssen. Auch spektakuläre Urlaube gab es
    dieses jahr keine - wobei wir da noch halbwegs Glück hatten. Immerhin haben
    wir es im Juni eine Woche ans Meer nach Holland geschafft mit perfektem Sommerwetter,
    und im Oktober haben wir dann ein bisschen den deutschen Süden erkundet -
    Schwarzwald, Bodensee und so. Auch da ist es ja sehr schön Dazu kam
    dann im Sommer ein Wochenende in Berlin wegen einer weiteren ausgefallenen
    Hochzeit. Ach ja, und ich war im März ein paar Tage in den Alpen mit Freunden
    wandern. Das war genau zu der Zeit, als es gerade richtig los ging. Als wir losfuhren
    war alles noch eher ein ungutes Brodeln im Hintergrund, und nur 5 Tage später
    waren wir fast schon froh, dass wir es überhaupt zurück geschafft haben. Als wäre
    man in eine ganz andere Welt zurückgekehrt. Damals hatte ich einige Tage auch wirklich
    ein ziemliches Tief wie selten zuvor, weil ich einfach Panik hatte, wie das ganze wohl
    weiter gehen würde. Aber dann hab ich mich auch recht schnell mit der ganzen
    Situation arrangiert. Ich kann eh ganz gut zu Hause rumhängen und brauche nicht
    ständigen Kontakt zu 1000 Leuten, von daher waren die Lockdowns an sich trotz ziemlicher
    Einschränkung der Kontakte für mich ganz OK bisher... es nervt aber natürlich schon
    ein bisschen, dass man bestimmte Sachen wie Kino oder Essen gehen halt dauerhaft
    nicht kann. Aber das hält man schon ein paar Monate aus. Hoffen wir, dass sich die
    Lage ab dem Frühjahr ein wenig beruhigt...



    Bleibt mir nur noch, euch trotz allem eine schöne Vorweihnachtszeit zu wünschen!
    Anders kann auch schön sein - trefft eure Freunde dann eben online per
    Gruppen-Videochat oder draußen zum Winterspaziergang. Den Glühwein gibt's dann
    halt unterwegs. Stellt eure selbstgebackenen Plätzchen den Nachbarn vor die Tür.
    Genießt euer wunderbar geschmücktes Wohnzimmer ein bisschen bewusster als sonst,
    während ihr euch irgendwelche kitschigen Weihnachtsschnulzen reinzieht.
    Und in einem Jahr wissen wir dann um so mehr zu schätzen, was wir bisher immer
    für selbstverständlich gehalten haben und feiern alles noch intensiver. Das wird ein Fest!

    Passwort: CHRISTMAS CRACKER


  6. #6
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    Schon wieder Adventskalender!!!



    Und ich mache schon wieder mit, obwohl ich weder Talent für Präsentationen noch eine Idee habe

    Was soll man nach diesem extrem seltsamen Jahr bloß sagen?
    Der Februar 2020 ist etwas passiert, was es noch nie gab und was das Leben seither schlagartig verändert hat, wie man es sich vorher nicht hätte vorstellen können, und was mittlerweile stets präsent in allen Lebensbereichen ist.
    Ach ja, und Corona ist da auch noch ausgebrochen!

    Aber in erster Linie verbinde ich 2020 natürlich damit, dass im Februar am Schalttag unser kleiner Mitbewohner auf die Welt gekommen ist, und uns seitdem in Atem hält. Jeder Tag ist seither ein Erlebnis, es ist anstrengend und fordernd, und Ausschlafen findet nicht mehr wirklich statt - aber es ist erstaunlich, wie wenig es einem ausmacht, wenn man im Gegenzug täglich auch miterleben kann, wie sich der kleine Mann entwickelt, wie er immer wieder neue Dinge lernt, wie er jetzt anfängt zu stehen, wie er inzwischen schon Mamamama und Babababa brabbelt... es ist eine unglaubliche Bereicherung des Lebens.

    Und letztlich muss ich trotz aller Nachteile Corona auch in gewisser Weise dankbar sein, da es mir eine nun schon seit der Geburt immer noch andauernde 9monatige Elternzeit geschenkt hat - gefühlt zumindest, denn es macht schon einen großen Unterschied, ob ich den ganzen Tag im Büro bin bis 18 Uhr, oder von meinem Schreibtisch jederzeit nur ein paar Meter laufen muss, um den Kleinen mal zu knuddeln. Man ist ganz anders involviert und bekommt soooo viel mehr mit, wie er sich entwickelt. In dem Punkt ist es in der Tat ein Geschenk!

    So, nun kommen wir zum Kern der Präsentation. Natürlich werde ich Euch jetzt eine ganze Latte der besten Babyanekdoten erzählen, die wir mit ihm bisher erlebt haben, als Countdown von 10 bis 1, vom schönsten Häufchen bis zum lustigsten Video, alles ist dabei
    Dazu natürlich die tollsten Schnappschüsse von ihm, wie er am schönsten sitzt, wie super er liegen kann, wie er lustig seinen Löffel hält und voll den süßen verschmierten Mund hat, und....



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    ...ach, eigentlich hab ich jetzt Lust auf Nussecken!

    Darum hier ein herausragendes Rezept für Nussecken, was ich von einem Arbeitskollegen bekommen habe. Er hatte die mal mit an die Arbeit gebracht, und das Rezept MUSSTE ich haben (damit meine Frau die mal für mich backt ). Nussecken sind ja nicht gleich Nussecken, was jeder bestätigen kann, der sich bei diversen Bäckern schon welche geholt hat. Viele sind knüppelhart, haben oben angebrannte Nüsse oder pappige Mandelsplitter draufkleben usw usw. Ich bin eher der Verfechter einer weichen angenehmen Textur, mit einem wunderbaren Mürbeteig als Trägermasse. So wie wir es hier haben. Mittlerweile habe ich das Rezept bereits an etliche Freunde und Nachbarn verteilt, weil die das alle auch unbedingt haben wollten, und da sie offenbar so dermaßen gut ankommen, werde ich jetzt die ISC-Welt damit beglücken (die Bilder sind keine Originale, aber dienen perfekt der optischen Untermauerung der geschilderten Vorkommnisse)



    Die besten Nussecken der Welt


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    Mürbeteig
    300 g Mehl
    200 g Butter
    1 P. Vanillezucker
    1 TL Backpulver
    100 g Zucker

    Zum Bestreichen
    1 Glas Himbeer-, Erdbeer- oder Aprikosenkonfitüre (ohne Stücke)

    Nussmasse
    300 g Butter
    200 g Zucker
    2 P. Vanillezucker
    4 EL Wasser
    400 g Haselnüsse (gemahlen)

    Glasur
    200 g Kuvertüre



    1. Aus den Zutaten für den Mürbeteig eine Krümelmasse herstellen.
    -
    2. Den Boden eines tiefen Bleches mit Backpapier belegen. Idealerweise einen Backrahmen verwenden. Die Krümelmasse gleichmäßig verteilen und andrücken. Funktioniert am besten mit der Hand.

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    3. Auf dem Teig dünn die Konfitüre verteilen.
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    4. Für die Nussmasse Butter, Wasser, Zucker, Vanillezucker und Wasser in einem Topf schmelzen (nicht kochen), sodass sich der Zucker auflöst. Nüsse zugeben und gut vermischen.
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    5. Die Nussmasse ca. 10 min. abkühlen lassen und danach gleichmäßig auf der Konfitüre verteilen.

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    6. Backofen auf 200° vorheizen, ca. 25-30 Min. backen (mittlere Schiene).
    -
    7. Auf dem Blech einige Stunden erkalten lassen. Danach zu Ecken schneiden (bei uns kommen immer 32 Stück raus, die haben dann eine schöne Größe. Aber da sind der Kreativität ja keine Grenzen gesetzt, wer lieber Rechtecke oder Rauten mag, soll dies tun, der Geschmack bleibt gleich perfekt)

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    8. Nach Belieben die Spitzen oder die Längsseiten mit der Schokoladenglasur versehen. (Da wir bereits mehrere Sorten getestet haben, ist mein persönlicher Tipp als Kombi "Zartbitter & Himbeerkonfitüre")

    -
    Kreative Tipps aus erster Hand
    Wir haben das Rezept bereits auch schon variiert, und wer es mit den Kalorien nicht so genau nimmt sollte mal folgende Variationen probieren:

    A) Zwischen Teig und Konfitüre eine Schicht Marzipan einfügen. Sensationell!

    B) Falls jemand keine Konfitüre, Marmelade o.ä. mag, diese einfach durch Nutella ersetzen. Ebenfalls SENSATIONELL!

    D) Die ganz Wilden machen natürlich Marzipan und Nutella zusammen rein, sozusagen eine Mozart-Nussecke


    -> Hinweis für Allergiker: Rezept kann eventuell ganz vielleicht Spuren von Nüssen enthalten!


    - - -





    Musikalisch bleibt es so, wie man es die letzten Jahre aus meinen AK-Beiträgen gewohnt ist. Ich habe mit Autumn Falls von Erik Jonasson einen eher nachdenklichen Song ausgewählt, der einen melancholischen Blick zurück auf dieses Jahr werfen lässt, in dem jeder von uns so seine Erlebnisse gehabt haben wird, an die man zurückdenkt. Wäre auch ein Kandidat fürs KT gewesen, aber da wollte ich nicht, dass dieser eher unscheinbare Song von der Masse an Hits erdrückt wird!

    Passend zu den Nussecken gibt es GEBRANNTE MANDELN zum Türchen öffnen.

    Dann wünsche ich schonmal vorsorglich frohe Weihnachten, ein schönes Fest und bis bald zum nächsten Event

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    ISC-Links: ▸Ewige Teilnehmerliste ▸Wiki

  7. #7
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    Mein erster ISC Adventskalender.

    Ich habe mich bewusst für den 06. Dezember entschieden da mir der Nikolaus Tag schon als Kind sehr viel bedeutet hat. Als Kind war das einfach ein besonderer Tag für mich und auch heute verbinde ich mit diesem Tag schöne Erinnerungen. Der Nikolaus kam immer in der Nacht zwischen 0:00 Uhr und 6:30 Uhr! Erwischt habe ich ihn nie. Aber er war da.


    Jedes Jahr stellen viele Kinder am Vorabend des 6. Dezembers ihre Stiefel vor die Tür. Die werden dann in der Nacht vom Nikolaus höchstpersönlich gefüllt. Für viele Kinder ist der Nikolaustag ein ganz besonderes Fest. Es ist zwar kein Feiertag doch in der Schule wird der auch ganz ordentlich gefeiert. Nüsse, Mandarinen und ein kleiner Schokoladen Mann gab es bei mir früher auch immer. Doch woher kommen diese Bräuche eigentlich? Den Nikolaustag feiern wir in Gedenken an den Heiligen Nikolaus von Myra. Angeblich verstarb er an einem 06. Dezember. Im saarländischen St. Nikolaus gibt es sogar ein Nikolaus-Postamt. Vom 05. Dezember bis Heilig Abend wird das Nikolaus-Postamt von ehrenamtlichen Helfern geführt. Da ich diese Idee mega süß finde verlinke ich euch hier auch die Seite.

    Das Nikolauspostamt

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    Dieses Jahr habe ich dank mobsi mein ISC Comeback mit Gracie Abrams (ISC 52) gefeiert. Wir haben uns durch das Charthaus kennengelernt und irgendwie konnte sie mich überzeugen. Ich konnte dieses Jahr auch einige Nebenevents mitnehmen. Zu meinen ISC Künstlern gehörten Gracie Abrams, Ashnikko, DeathbyRomy, Irama, Ghali.

    Und nun schließen wir das Jahr ab mit der wundervollen GRIFF.

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    Ich hätte mich für Griff schon fast beim letzten ISC entschieden doch dann wurde es DeathbyRomy was ich aber überhaupt nicht bereue da ich beide Sängerinnen echt toll finde. In letzer Zeit ist mir aber aufgefallen das verschiedene DJs auf Griff aufmerksam werden. Erst Honne und dann Zedd und daher musste ich sie jetzt einfach nehmen. Griff hab ich mir reservieren lassen und plötzlich hat sie einen Xmas Song veröffentlicht und daher fiel meine Wahl dann auf genau diesen Song.



    "Love Is A Compass" lautet unser Titel mit dem Griff in einer neuen Charity-Weihnachtskampagne von Disney zu hören ist. Der dreiminütige, animierte Kurzfilm von Disney erzählt die rührende Geschichte einer Großmutter, ihrer Enkeltochter und der Familientraditionen, die sie über die Jahre verbindet.

    Song


    Passwort: KNECHT RUPRECHT


    Wünsche euch allen einen schönen zweiten Advent, Nikolaustag und einen schönen Sonntag.
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  8. #8
    Türchen 6


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    Hohoho heute ist nicht nur der zweite Advent, sondern auch Nikolaus. Seid Ihr alle auch schön brav dieses Jahr gewesen?

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    Was für ein Jahr! 2020 wird wohl für uns alle ein unvergessliches Jahr bleiben.

    Rücksicht.


    Für viele leider auch in so einer speziellen Situation ein Fremdwort. Die Menschen werden biestiger. Der Ausgleich fehlt. Das sind Punkte die ich Tag täglich in meinem Beruf mitbekomme und spüre. Viele sind gestresst. Alles muss schnell, schnell gehen. Kein Verständnis zeigen. Ich habe den größten Respekt vor allen Menschen, die gerade in diesem Jahr einen hammer Job machen. Vor allem im medizinischen Bereich, aber auch im Einzelhandel stehen die Menschen sehr außergewöhnlichen und anstrengenden Situationen gegenüber. Und dann gibt es die, die stänkern, kein Verständnis zeigen, wenn etwas nicht so läuft wie es in ihren Augen laufen sollte. Lasst euch nicht unterkriegen. Bleibt stark!

    Ich bin selbst im Kundenservice tätig und kann viele Menschen nicht verstehen, die egoistisch denken und überhaupt kein Plan haben, wie Corona sich auf die Industrie und sämtliche Lebensbereiche auswirkt. Gewisse Personen können keine anständige Gespräche mehr führen, sondern legen direkt ein aggressives Verhalten an den Tag. Das ist traurig, denn wir alle haben uns diese Situation nicht ausgesucht. Es ist ein Härtetest und den können wir nur gemeinsam schaffen. Ich sehe auch wie man sich in meinem Umfeld gegenseitig unterstützt. Egal ob jemand in Quarantäne ist und durch Freunde und Bekannte Lebensmittel vor die Tür gestellt bekommt, oder ob man sich eben bei Unklarheiten gegenseitig unterstützt.

    Gemeinschaft ist der Punkt. Gemeinsam schaffen wir es durch diese Situation und Stück für Stück wird ein gewohntes Leben wieder möglich.

    Ich möchte mein Türchen aber nun doch ins positive wenden. In der Weihnachtszeit, die oftmals auch sehr stressig ist, darf man eines nicht vergessen. Nehmt Rücksicht auf einander. Habt Verständnis für die verschiedenen Situationen und redet miteinander, statt zu streiten.

    Ich habe auch in diesem Jahr gesehen, auf welche Menschen ich mich verlassen kann. Dinge die man für selbstverständlich wahrnimmt, sind es eben doch nicht immer. Zum Beispiel die "Freiheit". Für uns in Deutschland lebenden, eine Selbstverständlichkeit, zu tun und zu machen wann, wie und wo man will. In viele Teilen der Erde kennen Menschen nicht das Gefühl von Freiheit. Und genau durch solche Situationen lernen wir, das ganze noch mehr wert zuschätzen. Das ist wichtig! Nichts ist selbstverständlich.

    Meine Highlights dieses Jahr:

    Animal Crossing New Horzions ist erschienen.

    Unser deutscher ESC Beitrag für 2020 hat mir sehr sehr gut gefallen. Ben Dolic - Violent Thing. Wer den Song noch nicht kennt, hört ihn euch an.

    Endlich wieder eine Top Ten Platzierung beim ISC.

    Biden gewinnt die US-Wahl.

    Die einzelnen Geburtstage und Tage mit Familie und Freunden.

    Ich hoffe Ihr habt alle eine schöne Weihnachtszeit. Ich wünsche euch allen von Herzen alles Gute, passt auf euch auf. Genießt die Tage, so gut es mit der aktuellen Situation möglich ist. Erholt euch meine Lieben.

    Mein Song:

    Emma Steinbakken - Stay With Me

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    Das Lied ist mir durch Zufall bei Facebook angezeigt worden. Direkt beim ersten hören hat es bei mir Klick gemacht und der Song sich direkt für mich entfaltet. Für mich stand sofort fest, diesen Song möchte ich zum Adventskalender schicken. Emma ist 16 Jahre (was man ihr nicht wirklich anhört) und kommt aus Norwegen. "Stay With Me" ist zudem Teil der Netflix Serie "Home For Christmas" Season 2. Da ich die erste Season noch nicht einmal kenne, werde ich mir diese wohl mal anschauen müssen. Zu den Highlights gehört für mich neben der zauberhaften Stimme von Emma vor allem das Instrumental.

    In dem Sinne möge euch "KNECHT RUPRECHT" den Weg leiten.


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  9. #9
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    Passwort: SPEKULATIUS CHEESECAKE


  10. #10


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    Zitat Zitat von NiLe AK 2019
    In knapp 5-7 Wochen werde ich eine Mutter sein, was das bedeutet, kann ich jetzt noch gar nicht komplett begreifen. Und so langsam haben mich diesbezüglich auch die Hormone voll im Griff.
    Es hat genau 6 Wochen und 5 Tage gedauert

    Dieses Jahr war unbeschreiblich, ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr es mich verändert hat. Es war – abgesehen von Corona – ein wunderschönes, aber auch sehr kräftezehrendes Jahr. Ich kann gar nicht glauben, dass 2020 in Kürze schon vorbei ist, das bedeutet nämlich auch, dass Becky dann bald ein Jahr alt wird. Ein ganzes Jahr! Sie ist dann kein Baby mehr und man merkt es schon jetzt. Manchmal ist sie schon so unfassbar groß, dass mir der Atem stockt.

    Und ihr, meine lieben ISC-ler, habt Beckys erstes Jahr zu einem großen Teil mitbekommen. Und ich liebe euch dafür, dass ich hier jederzeit erzählen kann, wenn es etwas Neues zu berichten gibt!

    Über BECKYS FIRST CHRISTMAS habe ich mir natürlich auch schon Gedanken gemacht. Das traditionelle Weihnachten meiner Familie wird sie leider nicht mehr kennenlernen können. Auch ohne Corona müssten wir uns in diesem Jahr eine ganz neue „Tradition“ schaffen. Bislang wurde wirklich jedes Weihnachten bei meiner Oma gefeiert, inklusive aller Enkel und Urenkel waren wir dann immer knapp 60 Leute. Ein bunter, lustiger und ziemlich chaotischer Haufen. Das wird es so nicht mehr geben, meine Oma war das verbindende Element unserer Familie. Meine Cousinen etc. habe ich seit der Beerdigung nicht mehr gesehen und leider wird es wohl auch so bleiben. Aber trotz allem habe ich diese wunderschönen Erinnerungen an unsere Weihnachtsfeste und so etwas möchte ich auch an Becky weitergeben. BECKYS FIRST CHRISTMAS werden aber recht überschaubar ablaufen, denn wir werden zwar mit der Familie feiern, aber nur sehr klein. Und vermutlich auch ohne viel Deko, sie hat eine Vorliebe für Weihnachtskugeln entwickelt und sie will einfach nicht einsehen, dass diese nicht zum Verzehr geeignet sind.

    BECKYS FIRST CHRISTMAS – Die Erinnerungen, die wir dieses Jahr schaffen, schaffen wir vermutlich noch eher für uns – Becky erinnert sich bestimmt später nicht mehr daran.


    Ich wünsche mir aber für sie, dass sie sich auf jährliche Traditionen freuen kann. Dabei ist mir folgendes über den Weg gelaufen:


    Die Wichteltür:

    Die Wichteltür ist eine Weihnachtstradition aus Skandinavien. Um die Weihnachtszeit herum kann eine solche Tür aufgestellt werden und ein Wichtel zieht ein. Er schreibt dann kleine Briefe an die Kinder mit Wünschen, Aufgaben oder einfach nur kleine Mitteilungen. Zu der Tür gehören auch weitere Gegenstände, je nach Fantasie. Zum Beispiel könnte man seinem Wichtel einen Teller mit Keksen hinstellen und am nächsten Tag liegen dann nur noch Krümel dort. Oder es finden sich Fußspuren vom Wichtel vor der Tür oder er bittet die Kinder darum, ihm ein schönes Lied zu singen, oder oder oder…

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    So in etwa sieht eine Wichteltür aus. Meist werden sie auf Fußleisten oder eben Treppenabsätze gestellt.
    Die Kinder können dann jeden Morgen gucken, was der Wichtel in der Nacht gemacht hat. Denn er lässt sich nur dann blicken, wenn die Kinder schlafen.


    Ich finde an dieser Tradition so schön, dass sie so fantasievoll ist. Und auch ein bisschen magisch. Und eine Prise Magie können wir doch alle manchmal ganz gut gebrauchen.

    Das führt mich zu meinem Song

    Ich zeige euch Sion Russell Jones, einen walisischen Singer/Songwriter. Seinen Song „Through the fire“ finde ich sehr besinnlich, friedlich und ja – auch ein bisschen magisch. Für den AK passt die Atmosphäre des Songs sehr gut, denke ich. Für diese ruhige Zeit im Jahr, in der man gerne einmal innehält und vielleicht auch nachdenklicher ist, als zu anderen Zeiten.

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    Und kein Jahr ohne Bezug zu Mr. Schulte: Natürlich habe ich Sion Russel Jones mal als Voract bei Michael Schulte gesehen/gehört. Mal sehen, wie viele Acts ich mit dem Hinweis noch schicken kann.

    Und ich möchte noch sooooo viele Acts schicken! Mit Kind ist es zwar eine etwas größere Herausforderung alles zeitlich hinzukriegen, aber das schaffe ich! Die Gemeinschaft hier möchte ich nicht mehr missen. Ein besonderes virtuelles Highlight dieses Jahr war das Chartshaus und alles was daraus folgte. Und weniger virtuell, dafür mit umso mehr Spaß und positiver Aufregung verbunden, das kleine ISC-Treffen in Hamburg mit ganz wunderbaren Menschen!

    Becky und ich wünschen euch eine friedliche und stressfreie Vorweihnachtszeit! Gerne hätte Becky euch ein Liedchen geträllert. Aber da sie mindestens genauso gerne das Handy essen wollte, gab es einen kleinen Interessenkonflikt. Stellt euch einfach einen Song eurer Wahl vor und ersetzt den Text durch ein hingebungsvolles: dadadadadalalalaldadad…..bap. Das passt dann schon




    BECKYS FIRST CHRISTMAS




  11. #11
    #schleichdiduOaschloch Avatar von Soul
    09.12.


    Ein ISCler hats oft schwer...

    Der Albtraum eines jeden ISClers: Die Liste ist weg Schnappatmung…Herzklopfen…Panik!
    Wie soll ich das nächste Jahr überstehen? WIE?! Als wäre das Corona-Jahr nicht eh schon bescheiden genug!

    Könnt ihr mir vielleicht dabei helfen, mich an meine 5 heißesten Punkteanwärter zu erinnern? Es geht hier um potenzielle Top 10-Platzierungen! #isclerinnot

    Alle Acts unterscheiden sich in Land, Genre, Fundort (sogar auf instagram wurde ich fündig*) und auch habe ich jeden in einem der letzten 5 Halbjahre entdeckt.


    Nach langem Überlegen fielen mir auch noch ein paar weitere Details ein:

    1. Den Avant-Garde Act habe ich bei YouTube gefunden, allerdings nicht als letztes.
    2. Der Pop-Act ist aus dem Land, das beim letzten Hauptevent von Tooni bepatet wurde.
    3. Den Act aus Spanien habe ich am Tag nach dem Eventabend des ISC 50 entdeckt.
    4. Weder den Indie-Act noch den (anderen) Act, den ich als letztes entdeckt habe, fand ich auf reddit.
    5. Den Act aus dem wohl leider beliebtesten Land meiner Liste kenne ich von instagram.
      Es handelt sich dabei nicht um den der Electronica macht
    6. Den Alt. Rock-Act, der nicht für Lettland an den Start gehen kann, fand ich Anfang 2019.
    7. Der Act aus dem Blog kommt aus einem Land, das weniger als 8 Buchstaben hat.
      Krass, dass ich das noch so gut weiß, obwohl ich ihn bereits 2018 entdeckt habe!



    Ich hab euch das mal in einer Grafik zusammengefasst. Das muss sich doch herausfinden lassen
    2019 (1) bedeutet 'erstes Halbjahr' 2019, 2019 (2) wäre das zweite usw.


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    Sogar ein pdf habe ich für euch, wenn ihr euren Bildschirm nicht anschmieren wollt: https://drive.google.com/file/d/1VH5...ew?usp=sharing


    Solltet ihr euch fragen, was BLACK LIVES MATTER hier soll und finden, dass es deplatziert ist, so antworte ich: Dieses Statement ist das Passwort niemals deplatziert.
    Man kann ihn gar nicht oft genug anführen - selbstverständlich auch in einem Logikrätsel, das damit nichts zu tun hat



    Ich habe ein bisschen ein schlechtes Gewissen, da ich dieses wichtige Passwort erhalten habe und nichts damit mache, aber nachdem ich mich näher mit Breonna Taylor, Walter Scott und der trotzigen All Lives Matter-Bewegung befasst habe entschied ich mich dazu, das Jahr lieber mit etwas Positiverem zu beenden.

    Und in meiner Welt heißt das: Mit einem Logical <3
    Ich hab diese Art von Rätsel irgendwann während des ersten Lockdowns wiederentdeckt und habe fast täglich eines gemacht, was nicht nur die graue Zelle in Schwung gebracht hat, sondern mir auch sehr dabei half, Miss Rona und all den anderen Dreck zu vergessen - zumindest für eine kurze Zeitspanne. Mich haben diese Gitter schon früher sehr fasziniert, da ich es so unbegreiflich fand, dass man mit nur ganz wenigen, wagen Informationen auf so vieles schließen kann und dachte mir, dass ich diese Begeisterung ja vielleicht an den einen oder anderen weitergeben kann. Ich helfe euch auch gerne im Thread oder per PN, wenn ihr wissen wollt, wie ihr am besten anfangen sollt Klar, interessiert das vermutlich nicht jeden, aber primär geht es eh um den Song und wenn ich 2-3 User mit dem Beiwerk auch 1-2 schöne Stunden bescheren kann, ist das doch auch was




    Auch wenn der gute FINNEAS im Zuschauerthread des Chartshauses nicht gerade auf viel Liebe stieß, weil ich ihn vielleicht 1 oder 2 mal zu oft erwähnt habe , habe ich mich nach längerem Hin und Her dazu entschlossen ihn mit What They'll Say About Us ins Rennen zu schicken, denn für mich ist das der ziemlich perfekte Soundtrack fürs Jahresende. Es handelt sich dabei um eine Ode an die Menschlichkeit und an den Zusammenhalt, den wir trotz all der Widrigkeiten, die uns das Leben dann und wann entgegenwirft (manchen sogar noch etwas mehr...), entwickelt haben.

    Geschrieben hat er es im Gedanken an die BLACK LIVES MATTER-Bewegung, aber ich finde, man kann es auf so ziemlich alles übertragen. Global gesehen z.B. der vielerorts durchaus vernünftige Umgang mit der Pandemie (ja, nicht überall, aber es ist auch sicher nicht einfach ohne wirklichen Präzedenzfall hier Entscheidungen zu treffen). Etwas lokaler, aber fast noch schöner die Rettung eines Bergbauernhofs binnen weniger Stunden in Österreich aber auch gaaaanz lokal der Zusammenhang, den man u.a. hier in unserer kleinen Gemeinschaft in so ziemlich jedem Thread-Winkel spürt. Wenn ich ans Jahr 2020 denke, dann denke ich nicht nur an Corona oder das Trumpeltier, sondern auch z.B. ans Chartshaus, das mir immer noch ein breites Grinsen verschafft, weil es so legendär war und uns noch enger zusammengeschweißt hat. Ich könnte jetzt noch viel sentimentales Zeugs schreiben, aber lass es lieber sein. Doch ein Fazit sei mir erlaubt:


    Wenn es hart auf hart kommt, dann sind wir Menschen echt gar nicht mal so unfähig darin, die Welt zu einem besseren Ort zu machen

    We've got the time to take the world
    And make it better than it ever was!

    That's what they'll say about us



    Ein ziemlich schöner Gedanke, wie ich finde. In diesem Sinne euch allen ein frohes Fest!
    Klopft euch bei Zeiten auch mal selbst auf die Schulter, denn ihr seid ziemlich toll



    Geändert von Soul (10-12-2020 um 11:36 Uhr)
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  12. #12
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    Mein Jahr 2020:

    Auch, wenn mein Jahr natürlich mal richtig scheiße gelaufen ist, möchte ich Euch in mein Jahr mitnehmen, in dem ich noch wunderschöne Zeiten als Familie mit meinem Mann erleben durfte

    Januar 2020:

    Das neue Jahr begannen wir auf See, und zwar direkt in Sichtweite von Gran Canaria auf der Mein Schiff "Herz", eine unvergessliche Reise bei herrlichen Temperaturen

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    Februar 2020:

    Das sieht schon wieder so krass aus, aber tatsächlich sind wir im Februar auch in Urlaub gefahren, diesmal ging es ins Mittelmeer, das war noch, bevor Corona so extrem abging. Wir besuchten: Mallorca, Rom, Pisa, Marseille und Barcelona. Zugleich wurde mein Mann auf dieser Reise 47 Jahre alt. Wir hatten einen tollen Geburtstag auf dem Schiff.

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    Danach Lockdown, da mein Mann eine Vorerkrankung hatte, durfte er zuhause bleiben und wie Aqua das schon erwähnt hat, war das auch für uns familiär eine gute Sache. Während ich im Homeoffice gearbeitet habe, hat sich mein Mann um unsere Tochter gekümmert und die Schule erledigt. Dazwischen gingen wir viel spazieren und haben die gemeinsame Zeit genossen.

    Juni 2020:

    Nachdem unsere Reise nach Mallorca nicht stattfinden konnte, haben wir uns entschlossen an die Ostsee zu reisen und hatten wunderschöne 10 Tage am Weissenhäuser Strand.

    Ich war ja früher nicht so der "Deutschland-Urlauber", aber diese Ecke kann ich wirklich nur empfehlen, wahrscheinlich auch deshalb sind wir im Sommer direkt nochmal in unmittelbare Nähe gefahren

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    August 2020:

    Unsere Madeira-Reise haben wir ja abgesagt und so richtig viele Ideen hatten wir nicht für den Urlaub, aber dann habe ich diese Jugendherberge in Malente gefunden, mit direktem Seezugang und unmittelbare Nähe zur Ostsee. Und wie gesagt auch das haben wir nicht bereut.

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    Das absolute Highlight war allerdings die spontane Idee auf der Rückfahrt nochmal 4 Tage nach Berlin zu fahren, wir haben soviel gesehen, Madame Tussaud, Hardrock Cafe, Fernsehturm, wir waren essen, shoppen und alles was man so macht

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    Hier entstand auch unser letztes gemeinsames Foto:



    Das Foto werde ich nach ein paar Tagen entfernen!



    September:

    6 Tage nach diesem Foto ist Christian ins Krankenhaus gekommen, nicht einmal 8 Wochen später ist er verstorben.

    Folgenden Spruch habe ich auf der Dankeskarte gewählt:

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    Diesen Dank kann ich auch an Euch weitergeben, denn was ihr hier organisiert habt in kurzer Zeit, ist unglaublich - ISC FAMILY eben




    Ich möchte aber die Gelegenheit nutzen ganz besonders "meinen Jungs" zu danken, Rochi, Maddin, Tooni und Jaya, danke, dass Ihr Euch meine Sorgen und Ängste immer angehört habt. Ihr habt mich so unglaublich unterstützt. Das werde ich Euch nie vergessen

    Passend zu diesem Jahr voller schöner Erinnerungen und diesem dramatischen Ende, habe ich mir Bosse mit "Der letzte Tanz" ausgesucht.

    Ein wunderschönes Lied und immer, wenn ich diesen Song höre, denke ich an unsere letzten gemeinsamen Tage in Berlin.

    Christian, ich werde Dich nie vergessen! Ich liebe Dich!

    Also tanz, als wär's der letzte Tanz
    Als wär's der letzte Tanz, uh-uh-uh
    Also küss, als wär's der letzte Kuss
    Als wär's der letzte Kuss, uh-uh-uh
    Nix ist für immer, nix ist für immer
    Einfach alles ist nur einmal
    Also tanz, als wär's der letzte
    Der letzte, der letzte Tanz


    https://www.youtube.com/watch?v=HkxvFc6ypWs

    Und bevor jetzt alle weinen, habe ich hier noch einen speziellen Song für Euch:


    Gesang: mobsi, Keyboard: Becky

    https://www.sendspace.com/file/093ari

    Nicht wundern, es ist ein Video, aber ich hab das irgendwie nicht anders hinbekommen und ja es ist schwarz



    Ich wünsche Euch allen ein wunderschönes Weihnachtsfest. Schön, dass es Euch gibt.

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    Geändert von mobsi (12-12-2020 um 22:27 Uhr)
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  13. #13
    Up In The Air Avatar von Trabbatooni
    Ort: Das ist nicht die Nordsee
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    Mein Erstes. Also Türchen im Musiksub.


    Oh, was für ein Jahr. Als kurz vorm letzten Weihnachtsfest ein Freund beruflich aus Shanghai zurück kam und mit Karaokevideos, Stadt- und Industriefotos und vielen Brückenansichten so nebenbei über Corona sprach, da war Corona zwar da, aber eben auch weit weg. Viel mehr machte mir das sehr persönlich anschaulich erzählte Punktesystem und die Konsequenzen des Überwachungssystems in China wieder einmal Sorge. Ich kannte es schon, aber jedes Mal war es etwas beängstigender.


    Kumpel war dann leicht erkältet und auch ein Kollege liess sich im Januar testen, zum Glück nichts mitgebracht, dachten wir. Alles auf grün und Start im neuen Jahr, 2020. Nun, es sollte seine letzte Dienstreise bis heute gewesen sein. Ich selbst war dann noch paarmal mit Fluggeräten unterwegs, aber nicht bis nach China. Und dann kam die Welle auf uns hier in Deutschland zu. Corona hat uns bis heute völlig auf den Kopf gestellt. Was für Dimensionen dieses Virus schaffte, wir sahen nur noch Zahlen, Mundschutz und „Das geht jetzt nicht“. Ein Schaltjahr zum Vergessen.


    Aber der Mensch ist doch nicht dafür gemacht, oder?

    Ich fand zum ISC in diesem Jahr. Etwas unbedarft, schickte ich Michael Kiwanuka zu ISC51 und... :freu. Soul lud mich zum Team_ISC ein, das war Fun. Fun sowieso war das Charthaus mit Fergie , oh my God. Dann durfte ich mit mobsi und Gilles den nächsten ISC ausrichten. Und auch noch das Nachlesen der Threads zu Crazy Charthaus. (Und ihr alle so, WTF is Tooni?).


    The One That You Love


    Nun frage ich mal so in die Runde: wer hat denn so seine Liebe gefunden, wer sucht noch, wer ist voller Liebe und kann sie doch nicht teilen? Letztes bin ich. Und in der Weihnachtszeit noch noch viel mehr.

    Mein heutiger (noch geheimer) Act ist geboren im Bundesstaat New York mit italienischen und irischen Wurzeln.


    Aus der Bio:
    „There’s this girl in the corner and she’s small, really small, and she looks like a boy, and she’s seething with emotion, with rage and love - because she’s alone, because we’re all alone, because our parents didn’t get it. She just found out faster. Her skin is thinner because her heart is bigger. Her heart pushes against the skin, stretching it, sometimes too much.
    She is a bloodletter, this girl. “A bloodletter of emotion,” she says.
    I think, given the right or the wrong moment, you are too.
    “I’m like a singing fucking banshee,” she says. “My music errs on the histrionic side, but that’s how I feel, you know, I try to just let it seep out because it just hurts me if I don’t. I put it all on the line, you know, I think I am possessed by the spirit of a gambler, the big wheel. I’ve put it all on red 27.” She could lose it all right now.
    This is She.“


    Der Song
    The One That You Love... und, klar, logisch, ihr wisst es schon, es ist LP. Laura Pergolizzi.





    Das ist mein Song für euch. Wem geht es auch so, wer ist noch im Club derer, die nicht wissen, wie sie mit ihren Gefühlen und inneren Spannungen umgehen sollen?


    How to be the one that you love?

    Weihnachten kann man das schon fragen, oder nein, ich frage das eigentlich immer.


    Und dann wird Fergie sagen, „f*Corona. Geh feiern!“ Ok, dann tu ich das mal... wäre George Michael und Wham! Od.... schnell weg. Denn ich liebe auch noch Last Christmas. Es ist hoffnungslos mit mir.

    Hoffnungslos wie meine Liebe. Und dann träume ich...


    Bis zur Nasenspitze zugedeckt liege ich in Biberfellkram, ein Bettzeug noch von zu Hause. Ein lauter Ton macht mich wach, unweigerlich muss ich die Luft anhalten, es war wie ein hartes Aufsetzen beim Anflug auf einen Acker. Komischerweise konnte ich die Augen nicht öffnen. Nun war es still und alle Begrenzungslampen schienen ausgegangen zu sein. Da sah ich den Hamster neben mir liegen. Er schüttelte pausenlos den Kopf. „Was istnlos“ nuschelte ich ihm rüber, „wasnlos?“ Hamster sind ja nicht meine bevorzugten Bettgenossen, aber ich wunderte mich seltsamerweise nicht. Hamster lag mit seinem langen Ringelschwanz mal so neben mir und piepste was von Doofem, was ich mir den immer mit den INTA Klassentreffen Präsis für Unsinn hätte einfallen lassen, so WTF! „Ach komm, mein liebster aller Langschwanz-Zwerghamster, Du Cricetulus longicaudatus, Du, sei doch nicht so. War doch lieb gemeint.“ Hamster schüttelte sich bei ˋlieb gemeintˋ und drehte sich langsam näher zu mir. Ihm war der laute Knall wohl auch in seine Knochen gefahren. Er würde nun mal nachsehen gehen, was los ist. Und schwupps, war er weg. Ich spitzte die Ohren und versuchte mich zu erinnern. Was hatte ich letzte Nacht, die letzten Tage und Abende gemacht? Da war irgend etwas mit einem grossen B gewesen, aber was? Blackpink und Try? Ja, irgendwas war da....Als der Hamster verschwunden war und immer noch alles wieder friedlich erschien, schlief ich erneut ein. Und wieder. Ein lauter Knall. Ein Feuerball am Fenster mit einem grossen fetten brennenden B. Was sollte das sein? War es ein Zeichen dafür, dass ich endlich meine Traumfrau mit B wie Billy, Biene, Beenee, Babatunde, nein, natürlich Bella, die Schöne, finden würde? Oder ging es doch um Blackpink? Ich kroch unter meiner Biberdecke hervor und sah tatsächlich Try, wie er mit den Mädels von Blackpink fröhlich neben mir im Bett chattete. Was erlauben Try?! „Hey, Try, was geht ab?“, rief ich. Try war nur auf sich und seine Pinkis konzentriert und ich konnte ihn nicht umstimmen, sich mir mal zu widmen. Na Dankeschön, dachte ich, was soll das jetzt mit dem B und mir? Ich ahnte es, es würde eine Katastrophe werden. Ich nahm mein IPAD unter die Decke, um den Try nicht zu stören und schlug das IOFF auf. Da stand tatsächlich, ´Du hast den Buchstaben B. Koche mit den vorgegebenen B-Zutaten ein Menü.´ Ok, ich rutschte also so leise es ging aus dem Bett und kochte wie wild los, alles mit B. Eine Frau gelang mir mit dem Blätterteig nicht, ich beliess es mit dem IOFF Logo und hielt mich nicht lange dabei auf, denn es mussten noch Vorspeise, Hauptgericht und Desserts sein. Ich gab alles und es machte riesigen Spass. Als das Kochen und Backen fertig war, ging ich wieder in mein Bett. Aber Try und seine Blackpinkis waren weg, nur eine hübsche Elchunterhose hatte Try im Eifer liegen gelassen. Ich schloss noch mal die Augen und es gab wieder so ein hartes Aufsetzen, allerdings gingen diesmal Sirenen an. Ich sah immer noch nichts, weil es wieder stockdunkel war. Aber eine Stimme wie der einer Fergie89 sprach über mir: „Das IOFF hat gesprochen: Du bist ein Loser. Dein B Menü, war eben ein Blöd-Menü, eine B-Seite, eine beschissende B-Seite!“ Ok. Nun wusste ich, es war alles kein Traum gewesen, es war genauso. Ich hatte beim IOFF Kochduell verloren, ich hatte keine Freundin wie eine Bella gefunden, ich hatte keinen Try oder Hamster im Bett. Ich würde nie nie nie wieder rausgehen können. Ok, dann eben: STAY AT HOME !


    Mein Loser-Menü: https://www.ioff.de/showthread.php?4...ben-Duell-Nr-2


    Und hier die Rezepte, wo ihr Starter und Nachspeise unbedingt b probieren solltet.

    Get together - Starter
    Bananensmoothie zu IOFF-Cake

    Zutaten:
    IOFF-Cake
    1 Blätterteig (Fertigprodukt)
    80 g Blaubeeren
    40 g Zucker
    40 g Bärenmarkesahne
    30 g Butter

    Machen:
    Backofen auf 190 Grad Umluft vorheizen.
    Blätterteig ausrollen, glattstreichen.
    In den Mixer geben:
    Blaubeeren, Zucker, Bärenmarkesahne, Butter
    gut mixen und auf die Hälfte des Blätterteiges streichen. Anschließend die andere Hälfte umklappen und leicht andrücken.
    Buchstaben mit einem scharfen Messer ausstanzen. Auf ein Backblech legen. Wenn möglich, leicht drehen, twisten, dann wird der Teig noch fluffiger.
    15 min backen mit 190 Grad Umluft. Gerne etwas knusprig werden lassen.
    (Teigreste werden auch gebacken und kommen für den Koch
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    in eine separate Schüssel.)


    Zutaten:
    Bananensmoothie
    2 Bananen
    6 Blaubeeren
    500 ml Buttermilch
    1/2 Teelöffel Bienenhonig
    Ein paar Blättchen Minze
    1/2 Teelöffel Zimt
    Messerspitze Curcuma
    Messerspitze gemahlener Ingwer
    Mini Messerspitze gemahlene Muskatnuss

    Machen:
    Bananen schälen und in Stücke schneiden.
    2 Scheiben für die Deko separieren.
    Banaen, Blaubeeren, Buttermilch, Bienenhonig in einen Mixer geben und schaumig mixen. Auf Gläser verteilen. Gewürze trocken vermischen und dann auf den Smoothie leicht stäuben.
    Mit den Bananenscheiben und Minze die Gläser dekorieren.


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    Nachspeise - Dessert Blueberry-Cobbler mit Nicecream




    Zutaten:
    Nicecream


    4 Bananen
    Etwas Bienenhonig


    Machen:


    Bananen in Scheiben schneiden und mindestens 10 Stunden im Frost einfrieren. In einem sehr starken Mixer danach zu einer creamartigen Eismasse schlagen. Ohne weitere Zutaten. Auf einem Bienenhonigspiegel wie eine Eiskugel anrichten. Während der Zubereitung des Blueberry-Cobblers kann die Nicecream in Kugelform noch mal in den Frost.


    Zutaten:
    Blueberry-Cobbler


    4 Scheiben Brot (ideal Dinkeltoastbrot, altbacken)
    450 g Blaubeeren
    100 g Zucker
    250 ml Buttermilch
    15 g Butter
    1 Prise Salz




    Machen:
    Nun den Blueberry-Cobbler zubereiten. Das ist ein traditionelles Dessert aus Amerika, ein Cobbler ist ein Schuster, wir schustern etwas zusammen... aus einer Frucht nur und es muss eine tolle Kruste bekommen. Also...
    Für den Blueberry-Cobbler braucht man normalerweise Mehl und etwas Backpulver. Da beides nicht zur Verfügung steht beim hiesigen Kochduell, Brot nehmen. Es ist idealerweise altbacken und kann so folgend zu einem Paniermehl (ca 1 große Tasse) verarbeitet werden. Dafür Backofen auf 75 Grad vorheizen. Brot darin etwa 10 Minuten trocknen. Dann in einem geeigneten Mixer zu Paniermehl mahlen.
    Kleine Gugelhupfform ausbuttern.
    In eine Schüssel geben:
    Blaubeeren
    40 g Zucker
    eine halbe Tasse des selbst hergestellte Paniermehls
    mixen, gut verrühren und in die Gugelhupfform einfüllen.
    Nun die zweite Schicht herstellen:
    in den Mixer geben: die restlichen Brösel sprich Paniermehl (sonst 100 g Mehl und 2 Teelöffel Backpulver)
    60 g Zucker, Buttermilch, Prise Salz.
    Alles mixen und löffelweise über die erste Blaubeerschicht in den Gugelhupf geben.
    Bei 190 Grad Umluft im Backofen 45 min backen.
    Lauwarm mit Nicecream servieren.
    Dazu kann theoretisch ein Espresso gereicht werden, aber auch ein kochduellgerechtes Getränk: ein Buttermilchgetränk als guten Abschluss. Dazu (so viel man will oder noch hat) reine Buttermilch mit einer bestäubten Kruste von einer Mischung aus 1 Teelöffel Zimt, einen Viertel Curcuma, eine Messerspitze Cayennepfeffer in ein Glas füllen.


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    ~~~~


    Ganz einen Guten!








    Frohe Weihnachten Ihr Spinner, Ihr Zicken, Ihr Freunde. Euer Tooni


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    Passwort: STAY AT HOME

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  14. #14
    TreatPeopleWithKindness 💜 Avatar von Rachel Green
    Ort: Bremen | London
    12.12.
    2020


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    Schönes Datum.
    And Tooni & Maddin...it's your birthday!

    Das Jahr war allerdings weniger schön. Nun ist man mal wieder am überlegen, wie man sein Türchen gestalten soll. Bin ich witzig? Nein! Kann ich schöne Texte bzw. Geschichten verfassen? Nein! Kann ich backen? Nein! Bin ich kreativ? Nein! War ich dieses Jahr mal im Kino, Theater oder auf einem Konzert? Nein! Ist mein Leben einfach nur stinklangweilig und 2020 gleich nochmal ein Stückchen langweiliger als sonst schon? Aber Hallo! Nix London...oder überhaupt Urlaub z.B. Jerusalema? Nö! Ich verarbeite im Kalender daher einfach mal mein Jahr. How You Like That?


    FRÜHLING

    ...oder auch der Anfang der Pandemie....Don't Start Now!!! Ich weiß noch, wie anfangs dieses Virus viele auf die leichte Schulter genommen haben und die Panikmache eher belächelt haben, ich gehörte ebenfalls dazu. Ein Virus, das unser Leben so dermaßen einschränken wird? Unvorstellbar...es wirkte alles so Hypnotized. Mitte März war ich nochmal für ein Wochenende in Rostock bei meinen Stief-Großeltern. ich mag es dort ja total gerne, besonders Warnemünde.

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    Das war aber auch wirklich das letzte Wochenende, an dem man vorerst andere Bundesländer bereisen durfte...and we are living in a Ghost Town. Auf der Arbeit brach dann gleich die Hölle aus. Während die Meisten unserer Mandanten ihre Unternehmen schließen mussten, mussten wir für die da sein. Kurzarbeitergeld? Hatten wir bis dahin noch nie was mit zu tun gehabt. Also mussten wir uns in ein Thema neu reindenken, welches auch ständig geändert wurde um den Arbeitnehmern mehr entgegen zukommen. Also ständig Lohnabrechnungen korrigieren, diverse Anträge (nochmals) stellen etc. etc. etc. sodass unsere eigentliche Arbeit kaum fortgesetzt werden konnte. Dazu dann noch das ganze Thema Corona verarbeiten...täglich über 1.000 Tote in Italien, ein Chef...ein richtiger Alien, der Corona nicht anerkennt und keine Maske tragen will usw. Ich war körperlich und psychisch einfach nur noch am Ende. An ISC-Nebenevents und Chartshaus-Teilnahme war einfach nicht zu denken. Die eine Woche Urlaub Ende Mai hatte ich noch nie so nötig und hat sooo gut getan.



    SOMMER

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    Ab Sommer passierte eigentlich nicht mehr so viel, auf der Arbeit wurde es auch wieder so langsam ruhiger. Immerhin hab ich mich endlich mal wieder mit meinen Freunden getroffen, das war auch mal wieder schön...endlich wieder ausgehen. <3 Es war ziemlich heiß, das weiß ich auch noch und mein Verein Werder Bremen ist gerade noch so dem Abstieg entkommen. Da ich die Hitze/Sonne nicht abkann, hab ich sowieso noch weniger gemacht, war ja teilweise schon ziemlich heiß....kalt war es tagsüber nur im Treppenhaus oder nachts und dann schön auf dem Balkon den Midnight Sky bewundern. <3

    Zudem hab ich im Sommer angefangen Schwarzkümmelöl einzunehmen u.a. um mein Immunsystem zu stärken.

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    „Schwarzkümmel heilt jede Krankheit – außer den Tod“: Zu dieser Überzeugung kam der Prophet Muhammad schon vor über 1300 Jahren.
    Vor allem im Orient und in Mittelmeerländern hat der Einsatz von nativem Schwarzkümmelöl (Nigella Sativa) lange Tradition. Dort wird es zur Stärkung des gesamten Organismus eingesetzt. Heute wird das Öl auch bei uns immer beliebter - als natürliche, nebenwirkungsarme Alternative zu pharmazeutischen Produkten. Wichtig ist allerdings, dass das Öl kaltgepresst wurde und man lieber etwas mehr Geld für eine anständige Produktion ausgibt. Effektiver ist zudem die flüssige Variante, also eher keine Kapseln. Ich fühl mich zumindest seit der täglichen Einnahme ausgeglichener, konzentrierter und eine ankommende Erkältung konnte ich auch abwehren...auch wenn es nicht besonders Yummy schmeckt, aber es gibt schlimmeres (Hustensaft z.B.).

    Schwarzkümmelöl hilft gegen Allergien, Erkältungen, Pigmentstörungen, Kopfschmerzen, Magen/Darm-Probleme und kann sogar äußerlich auf der Haut oder für die Haare angewendet werden. Es hilft also gegen fast allem und es gibt sogar die ersten Berichte, dass das Öl Corona-Symptome lindern soll.

    Ob Watermelon Sugar die gleiche Wirkung hat?



    HERBST

    Im Herbst war ich dann wieder deutlich aktiver. Ich liebe diese kühle kalte Luft einfach und lange Spaziergänge sind auch immer wieder was schönes. Außerdem liebe ich die bunten Bäume und wie die Blätter sich langsam lösen.

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    Meine Laune war wieder ganz oben angekommen. Ich fand das teilweise schon fast beängstigend, wie gut meine Laune war. Ich denke, dass liegt auch daran, dass ich demnächst umziehen werde und das wir im Herbst dann das Meiste geklärt haben und die Gewissheit, dass es bald los geht. Leider verzögert sich das Ganze bis März/April, aber meine Vorfreude ist groß und ich bin gespannt, was my future so bringt.



    WINTER

    Normalerweise wäre ich Anfang Dezember in London (ILY <3) gewesen und ich hab so dermaßen Fernweh und dann dieser Gedanke, dass du wohl tatsächlich auch erst in einem Jahr wieder da sein wirst, ist echt schlimm. In Bremen finden auch keine Weihnachtsmärkte statt, aber man hat sich dennoch was nettes einfallen lassen:

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    Zitat Zitat von Weser Kurier
    Der Weihnachtsmarkt findet zwar in diesem Jahr nicht statt, die Bremer City leuchtet seit heute dennoch festlich. Internationale Künstler projizieren unter dem Motto "Winterliebe" Bilder auf verschiedene Gebäude in Bremen.
    Ob das auch Blinding Lights sind? Leider war ich selbst noch nicht wieder in der Innenstadt, aber ich möchte auf jeden Fall unbedingt die Tage nochmal hin.

    Ich muss euch ja gestehen, eigentlich wohne ich garnicht in Bremen. Ich bin dort geboren, aber wohne in einem kleinen Dörfchen östlich von Bremen (die PoGo-Spieler wissen auch wo genau. ), dennoch fühle ich mich wie eine Bremerin und bin auch irgendwie Stolz auf "meine" Stadt. In den letzten Tagen musste ich übrigens feststellen, dass wir einen Brauch zu Nikolaus haben, den ihr wahrscheinlich garnicht kennt (also nicht so Fame), das so genannte Nikolauslaufen oder Sunnerklauslaufen. Man muss sich das in etwa so wie an Halloween vorstellen:
    Kinder kleiden sich weihnachtlich an...als Kings & Queens geht bestimmt auch...und laufen von Geschäft zu Geschäft oder von Haus zu Haus und es regnet Süßigkeiten - "yay, rain on me" - allerdings muss man auch ein schönes Gedicht aufsagen oder etwas vorsingen. Hier ein Beispiel auf Plattdeutsch:


    Nikolaus (nicht Goliath), de groode Mann
    Kloppt an alle Döören an.
    Lütte Kinner givt he wat,
    grote Kinner steckt he inn Sack
    Halli, halli, hallo
    So geiht inn Bremen to.

    Ek bün son lütten König,
    givt mi nich so wenig,
    lot mi nich so lange ston,
    denn ek mut noch wieder gohn,
    Halli, halli, hallo,
    so geiht inn Bremen to



    Als Kind war das immer was ganz besonderes für mich, es hat einfach immer dazu gehört so ab 15 Uhr durch die Straßen zu ziehen und danach gab es dann bei meiner Oma Grünkohl mit u.a. Pinkel (eine widerliche Grützwurst), Kassler und Kochwurst/Mettenden...eine weitere Bremer bzw. Norddeutsche Tradition. Auch, als wir Enkelkinder alle erwachsen waren, haben wir uns weiterhin an Nikolaus bei meiner Oma zum Kohlessen getroffen, aber das hat sich seit letztem Jahr dann auch erledigt. Meine Familie versucht es trotzdem ein wenig aufrecht zuhalten und wenigstens einen Adventssonntag dafür zu nutzen.
    Warum ich erst jetzt erfahren habe, dass es diese Tradition anscheinend nur in Bremen gibt? Es gab bei Facebook eine Diskussion, wie man das denn zu Corona-Zeiten machen soll. Die Einen sagen, dass das ja wohl auf keinen Fall geht, aufgrund der Kontaktbeschränkungen und die Anderen wollten das ihren Kindern nicht zumuten, die hätten ja schon genug zu leiden. Letztendlich ist hier dann aber auch wirklich kaum jemand rumgelaufen. Ich wollte dann mal googeln, wie das denn in anderen Städten/Bundesländern so gehandhabt wird und mein erster Treffer war dann nur was mit Bremer Brauch...okaaaay, immerhin hab ich so was für den ISC-Adventskalender gefunden.


    Das war also mein Jahr...recht fad irgendwie und mit viel Tränen aus Kajal. Ich war eben so gut wie nur zu Hause und man hält sich als mögliche Risikopatienten dann doch etwas zurück.


    Kommen wir nun zu meinem musikalischen Beitrag:

    Mighty Oaks

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    Mighty Oaks hatte ich vor vielen, vielen Jahren tatsächlich mal auf meiner ISC-Liste, aber zu diesem Zeitpunkt sind die dann auch schon in den deutschen Charts eingestiegen. Die Folk-Band kommt übrigens aus Berlin und ist nächstes Jahr bei "Sing meinen Song" dabei.

    Der Song ist alles andere als besinnlich und wird auch niemanden in Weihnachtsstimmung versetzen, aber das war mir dieses Jahr sowas von egaaal. Ruhige Songs werden wir hier wohl genug haben und ich wollte etwas in Richtung Gute Laune, aber eben auch nicht zu extrem, zudem hat der Song eine Sweet Melody.

    Ich wünsche euch viel Spaß mit "Forget Tomorrow" (nicht Übermorgen), einer meiner momentanen Lieblingssongs - ja, ich hab ihn recht spät für mich entdeckt - und weiterhin eine schöne Weihnachtszeit.

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    Ach, ihr wollt noch ein Passwort haben?





    FCK 2020

    Das darf doch wohl mal gesagt werden!!!

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  15. #15
    don't look back in anger. Avatar von Gilles
    Ort: LU
    It's TIMES LIKE THESE you learn to live again,
    it's times like these you give and give again.


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    Jaja, ich weiß... Heute ist nicht Freitag. Aber das ganze Jahr fühlt sich zumindest so an, als ob jeder Tag ein Freitag der 13. wäre. Es sollte ein großes, spannendes und enorm aufregendes Jahr werden. Aber im Endeffekt waren viele Pläne dann doch nur Schall und Rauch, aber fangen wir bei dem Jahresrückblick einfach mal vorne an.

    Januar 2020: In Europa ist die Welt noch in Ordnung

    Die Urlaubsplanung war abgeschlossen. Also die für Japan. Die Unterkünfte waren gebucht, die Sehenswürdigkeiten und Zwischenstopps ausgesucht und die Route geplant. 2 Monate noch, dann sollte es endlich losgehen.

    Nachdem ich im November 2019 den Sprachtest bestanden hatte, um mich fürs Lehrerstaatsexamen in Luxemburg anzumelden, hieß es im Januar vorallem eins: Lernen, Lernen, Lernen. Dafür wurde mir indirekt ein sehr großer Gefallen getan, der so gar nicht geplant war. In einem Reisebüro der Firma, in der ich damals gearbeitet hatte, fiel eine Mitarbeiterin krankheitsbedingt aus, sodass ich im Januar dahin versetzt wurde. Das Büro war aber eigentlich tod und es war gar nichts los, ganz im Vergleich zu dem Büro in dem ich vorhin gearbeitet habe. Ausgemacht hat mir das aber nichts, ich wurde im Endeffekt also 40h die Woche fürs Lernen bezahlt. Ich habe also für meine Chemieprüfungen gelernt, die Theorie aufgefrischt, etliche Zusammenfassungen geschrieben und alle verfügbaren Altklausuren gemacht. Also kann ich mich nicht beklagen über die Versetzung
    Geburtstag hatte ich auch noch, das war dann quasi eins der letzten Male des Jahres, dass mehr als 10 Leute gemeinsam bei mir zuhause waren...

    Februar 2020: Examensstress und die immer größer werdende Urlaubsblase

    Mitte Februar ging es los mit der ersten von 4 Klausuren. Die erste lief eigentlich recht gut, da wurde der Stoff aus dem Bachelor abgefragt. Wir waren 13 Kandidaten für maximal 10 Plätze, die aber nicht unbedingt voll besetzt werden müssen. Meine Vorbereitung war sehr gut, allerdings wurden gefühlt alle meine Hassfragen abgefragt, es war also ein kleiner Kampf aber das Gefühl war nach der ersten Klausur noch ganz in Ordnung. Am 21. Februar war ich dann auch noch auf einem ganz wundervollen Mighty Oaks Konzert (Hallo Rachels Act ) in kleinem Rahmen, kurz vor der zweiten Klausur. Die, um die ich mir eigentlich keine Sorgen machte, weil da der Stoff aus der 11. bis 13. Klasse dran kam. Als der Tag der Klausur kam - volles Chaos! Schneechaos! Auch das noch. Ich hatte für die Autofahrt gut 2 Stunden eingeplant, normalerweise hätte ich so 40-45 Minuten gebraucht. Wie weit kam ich in den 2 Stunden? Von einem Unfall in den nächsten, rein in den nächsten Stau und 30 Minuten vor Beginn war ich nichtmal ansatzweise mehr in der Zeit. Natürlich war ich nicht als einziger betroffen und das ganze wurde 10 Minuten vor Start verschoben und ich bin dann eben wieder heimgefahren, nach mehreren Telefonaten mit den Verantworlichen. Verschoben wurde das ganze dann in den März.
    Ende Februar fing sich Corona dann auch an in Europa zu verbreiten - wehe dieses Ding verhindert unseren Urlaub im März...

    März 2020: Klausuren 2-4 und ein geplatzter Urlaub

    Die zweite Klausur kam dann am 1. März und lief beschissen. Ich war körperlich nicht fit an dem Tag und es lief so gar nicht rund. 7/20 musste ich erreichen, sonst wäre ich automatisch raus gewesen. Ergebnisse hätte es aber erst danach gegeben, also nach allen 4 Klausuren. Ich war mir eigentlich sicher, dass ich nichtmal diese 7 hatte und war erst Mal enorm deprimiert und wollte gar nicht mehr antreten für die restlichen 2 - die mündliche Prüfung und die praktische Prüfung. Am Tag vor dem mündlichen Prüfung war ich dann noch auf dem Halsey-Konzert, was übrigens sehr sehr gut war. Ich hätte es noch viel mehr genossen, hätte ich gewusst, dass dies auch der Konzertabschluss für 2020 wird. Das Konzertjahr zusammengefasst: 2 Stück. Weniger waren es zuletzt 2010 und da war ich super sweet 16.
    Dann kam die mündliche Prüfung, zu der ich ja nichtmal mehr antreten wollte, habe mich aber dann doch überreden lassen, das ganze bis zum Ende durchzumachen. Die Prüfung war in Ordnung, hätte mir sogar sehr liegen müssen, da die Fragen an meine Präsentation sehr biochemisch waren, aber ich bekam es nicht wirklich hin. Aber gut, ich hatte eine ordentliche Präsentation, kann gut vor Leuten reden und wenn es hätte sein müssen, hätte ich denen in den 20 Minuten auch einen Staubsauger verkauft.
    Die letzte Prüfung war dann am 12. März, 6 Tage vor unserem Flug und zu einem Zeitpunkt als in Europa Corona explodierte. Wir waren zu 6. im Labor und die Bakterienlast in der Raumluft muss gigantisch gewesen sein, so wie wir da gehustet und geniest haben. Praxis liegt mir, Experimente kann ich und das haben wir dann quasi als Team durchgezogen. Jeder hat seine Titration selbst gemacht, da die Aufseher aber auf 3 Räume verteilt waren, haben wir die Antwortbögen so ein bisschen getauscht. Zum Abschluss ging es dann mit paar Freunden zum Stammchinesin, wo die Chefin uns eine Flasche Wein gestiftet hat
    Am Tag danach dann der Schock - einer der anderen beiden wollte nicht mehr mit nach Japan aus Angst vor Corona. Meine Laune war im Keller und dann kam auf der Arbeit auch noch die Mail, dass einer der Flüge gestrichen wurde. Dann ging alles enorm schnell. Wir entschieden nicht zu fliegen und dann habe ich nur noch telefoniert. Mit der Airline, mit AirBnB, mit der Firma die uns die Zugtickets in Japan ausgestellt hatte und so weiter und so folgt. Ende gut, alles gut: Wir haben bis auf den letzten Cent Ende Mai alles zurückbekommen!
    4 Tage später dann der komplette Untergang: Lockdown. Damals dachte ich noch - 2 Wochen und dann ist alles easy, aber nee. Das ganze dauerte 2 Monate, nicht 2 Wochen.

    April 2020: Examensergebnisse, die Freude des Wanders und etwas mehr Verantwortung

    Jaja, die schöne Arbeit im Reisebüro... wir wurden gefühlt alle in Kurzarbeit gesetzt und es wurden nur 4 Krisenzentren aufgemacht, um alles zu stornieren und umzubuchen. Die ersten 3 Wochen im Lockdown musste ich da antreten - als einziger nicht ausgebildeter Mitarbeiter Das war ganz schön schlimm - mir fehlte trotz allem die Erfahrung, die Leute waren unfassbar frech am Telefon, ich hatte einen Arsch voll Arbeit und das einzig gute in der Zeit waren meine Kollegin und unsere tägliche Gin Tonic-Mittagspause.
    Mitte April kamen dann meine Klausurergebnisse - die katastrophale Klausur endete mit 8/20, mein Durchschnitt aus allen 4 lag bei 10,6/20 Punkten. Bestanden als fünftbester von 13. 6 wurden genommen, nicht die möglichen 10 Die Freude war unendlich groß, im Büro knallten die Sektkorken und mir wurde bewusst: Ab September bist du im Referendariat und unterrichtest vor einer Klasse
    2 Tage später wollten meine Chefs mich dann rauswerfen - immerhin wurde ich als Letzter eingestellt, mein Vertrag lief ja eh nur bis zum 31. Juli und sie fanden, dass sie mir damals bei meiner Einstellung ja einen Gefallen gemacht haben also sollte ich was zurückgeben. Dann wäre ich von Mai bis September komplett ohne Gehalt gewesen. YOLO! Ich habe mir das überlegt, abgelehnt und gesagt, dass sie mich einfach in Kurzarbeit setzen sollen, immerhin gilt das ja auch für alle anderen und ich falle dann ja nicht auf ihre Kosten. Zudem musste ich ja vorher noch als Notnagel herhalten, der da in Krisenzeiten das Krisenzentrum mitschmeißt und ich fand das schon enorm scheiße, was sie da machen sollten. Gottseidank, arbeite ich jetzt wo anders! Nicht wegen den Menschen mit denen ich gearbeitet habe - die waren toll - sondern wegen der Zukunft...

    Mai 2020: Natur und Lockdown-Ende

    Nachdem ich ab Mitte April dann in Kurzarbeit waren und das Wetter hervorragend, bin ich jeden Tag 8-10 km spazieren oder laufen gegangen und war dann Mitte Mai, als der Lockdown endete in der Form meines Lebens. Wie lange hielt das? Gar nicht. Ab dem Zeitpunkt wo die Restaurants öffneten, fand man mich 2-3 Mal pro Woche im Restaurant (ging bis November fast immer so weiter) und die 3 Kilo, die ich bis Mitte Mai los war, sind mittlerweile 3-fach wieder da Selbst schuld. Ende Mai wurde ich dann als Schulbusbegleiter eingesetzt, 4 Stunden Arbeit pro Tag aber kompletter Zuschlag, so dass ich wieder auf meine 100% kam. War im Endeffekt dann mal eine schöne Abwechslung, nach dem ich so lange nur zuhause rumsaß.

    Juni - August 2020: Es wird Sommer

    Im Juni wurde ich dann als "Model" umfunktioniert. Als sich die Corona-Zahlen etwas beruhigten, hat die Firma ein Video gedreht, um Werbung fürs Reisebüro und das Hygienekonzept zu machen, damit die Leute sich trauen zum Buchen zu kommen. Ich war einer der Schauspieler des kurzen Werbevideos, wieso auch immer Nachdem Ende Juni die Busse wieder normal fuhren und es keine A/B-Wochen mehr gab in der Schule, war meine Schulbusbegleiter-Karriere wieder vorbei und ich bin im Juli noch genau 3 Mal ins Reisebüro ersetzen gegangen und damit war das Kapitel endgültig abgeschlossen. Nach 10 Jahren Studetenjob im Sommer und 10 kompletten Monaten als Springer... Traurig, aber auch erleichtert.
    Im August kamen dann meine beiden einzigen Urlaube des Jahres - 1 Woche in und um Innsbruck. Wir haben zu Sechst bei einem Kumpel in der Studentenwohnung übernachtet und es war schön. Viel Wandern, viel Entdecken, Mitte August im Gletscher im Schnee spielen, am Tag danach bei 30 Grad am See chillen aber es war auch anstrengen mit so vielen Personen auf engem Raum und waren dann auch irgendwie erleichtert als es wieder nach Hause ging.
    Die Erleichterung hielt nur kurz - am Tag nach der Rückreise hatten wir für uns alle im Norden Luxemburgs ein Wellnesschalet gebucht - mit Whirlpool und Sauna - um uns von den Strapazen zu erholen.
    War das eine clevere Idee, nachdem wir schon 7 Tage auf engem Raum verbracht haben? Ging so


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    September 2020: Es wird ernst...
    Am 1. September hatte ich offiziell meinen ersten Arbeitstag. Noch nicht in der Schule, da ging es erst am 15.09. los. Aber bis dahin warteten erst mal noch ein paar Formationen auf uns. Das war aber ganz in Ordnung.
    Aber meinen ersten Schultag werde ich nie vergessen - das war so ein seltsames Gefühl. Ich kam in die Klasse rein zu den 11 Schülern (mittlerweile meine Lieblingsklasse... 11 Jungs, alle super nett) und da schauen dich 22 Augen erwartungsvoll an. Das hat mich irgendwie überfordert... Nur zu Info: Ich stand da vor noch nie vor einer Klasse, aber das ist halt unser System. Du wirst einfach ins kalte Wasser geschmissen und lernst halt schwimmen... oder auch nicht. Aber die Jungs haben mir das unfassbar leicht gemacht!
    Die erste Stunde auf meinen anderen 4 Klassen verlief dann deutlich entspannter und ich habe mich in meiner wundervollen Schule mittlerweile echt gut eingelebt.

    November 2020: Not again...

    Der November 2020 schreibt die Einführung von Homeschooling. Meine Klassen sind also abwechselnd eine Woche in der Schule und eine Woche zuhause. Es ist enorm schwer, Unterricht über TEAMS zu machen... Man weiß nicht wer aufpasst, wer was mitkriegt und für die schwachen Schüler ist es eine Katastrophe, die verlieren teilweise komplett den Anschluss. Insgesamt haben aber sehr sehr viele Schüler Probleme... die haben seit dem Lockdown im März quasi nichts mehr gemacht und kommen jetzt gar nicht mehr klar Prüfungen schreiben ist aktuell eine Mammutaufgabe - selten sind alle da, meistens ist irgendjemand in Quarantäne oder sogar positiv. Dann musst du 3-4 Versionen vorbereiten bis mal alle da sind.
    Aktuell muss ich auch relativ oft Psychologe spielen (ich kann das doch gar nicht)... Die Schüler sind mit dem System überfordert, wollen zur Schule kommen aber dürfen halt nicht und teilen ihre Probleme mit mir, da ich als junger Lehrer scheinbar eher jemand bin, mit dem sie reden wollen als mit den erfahreneren... Damit muss man auch erstmal klar kommen. Ich bin so froh, wenn jetzt Weihnachtsferien sind und mal eine kleine Pause kommt!

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    So, genug zu meinem langweiligen Jahresrückblick - kommen wir zu meinem Song. "Almost Heaven".
    Der Song ist eigentlich ein Cover - das Original ist von Jeremiah Lloyd Harmon, der den Song bei seiner Audition von "American Idol" gesungen hat, die Plattenfirma bei der er danach unterschrieben hat, hat den Song aber irgendwie weiterverkauft.
    Die Vocals in der Version von Isak Danielson haben mich fertig gemacht... Ich habe den Song Ende Oktober das erste Mal gehört, als ich das Gefühl hatte, dass mich das ganze Lehrersein dann doch überfordert und ich nicht damit gerechnet hatte, dass die Schüler mich so sehr mögen, dass sie mir ihre Probleme erzählen. Ich saß also daheim, habe das Cover gefunden und als ich mir das Video dazu angeschaut habe, war ich raus... Das Video und der Song haben mich emotional fertig gemacht und das ist auch heute noch so. Der Song ist unfassbar traurig, aber gibt einem auch Hoffnung mit auf den Weg. Hoffnung, dass es wieder besser wird. Hoffnung auf ein schöneres Leben nach Corona. Hoffnung aber auch, dass wir in dieser schweren Zeit was gelernt haben. Was die wichtigen Dinge im Leben sind und was wir für die Zukunft mitnehmen können, um etwas umweltbewusster und weniger verschwenderisch zu leben.

    It's TIMES LIKE THESE you learn to love again,
    it's times like these time and time again




    Passend zum Passwort: Das Video ist einfach so emotional. Kurz nachdem feststand, dass Trump die Wahlen verlieren wird, haut Dave Grohl so ein Ding raus. Ja Dave, I feel you!



    Eins fehlt zum Abschluss noch - und das teilen euch die coolsten Partypeople ever mit:

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    Jeder tritt auch mal versehentlich daneben, Der Trick ist immer die Balance zwischen Nehmen und Geben
    "Karma“
    - Casper -


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