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  1. #2731
    Zitat Zitat von Heloise Beitrag anzeigen
    Der Unterschied ist allerdings, dass Arbeitsausfall nun mal ins Geld geht. Wenn die Schüler vorm Unterricht getestet werden, beginnt der Unterricht im Zweifelsfall später. Das hat aber keine finanziellen Konsequenzen, eine ganze Schicht vor der Arbeit zu testen, bedeutet u.a. zusätzliche Lohnkosten.



    Und den zeig ich dann dem Pförtner, oder was? Oder der AG (der im Zweifelsfall nicht mal darauf vertraut das die Leute im HO zuverlässig arbeiten und sie deswegen vor Ort haben will) vertraut einfach dem Wort des Arbeitnehmers? Und was ist wenn der Test positiv ausfällt und dadurch extrem kurzfristig Arbeitskräfte ausfallen?

    Ich persönlich halte auch von den alternativen Vorschlägen a la "dann schicken wir die Leute zum Testzentrum" nicht viel. Erstens hat z.B. unser örtliches Testzentrum nur drei Tage die Woche auf (ein Tag ist davon Samstag) und zweitens sehe ich nicht ein in meiner Freizeit durch die Welt zu gondeln, um etwas zu beschaffen, für das die Arbeitgeber zuständig sind.
    Was ist wenn die halbe Firma ausfällt, weil sich alle angesteckt haben ? Wäre das für die Firma nicht dramatischer ? Was ist wenn ältere Kollegen schwer erkranken oder sogar sterben, ich würde mir dann schon Gedanken machen als Chef und schlechtes Gewissen bekommen.
    Einfach laufen lassen und denken ach bei uns gibt es kein Corona wäre fahrlässig und würde die Firma auf Sicht mehr schaden.
    Wie die Tests dann ablaufen sollen, muss die Firma organisieren.

  2. #2732
    In der Fleischindustrie gibt es die Testpflicht ja grundsätzlich seit Mitte Juni 2020. Anfangs sogar per PCR, also sehr teuer. Das zeigt doch, dass das funktionieren kann. Einziges Gegenargument sind die Kosten.

  3. #2733
    Zitat Zitat von JackB Beitrag anzeigen
    Brauch ich nicht.
    Unbestritten gibt es Arbeitgeber, die falsche Entscheidungen, und unbestritten gibt es Erwachsene, die sich weniger vernünftig verhalten als viele Kinder.
    Das ist in der Feststellung, dass Schulkinder stärker gefährdet sind als Abeitnehmer bereits berücksichtigt. (Andernfalls wäre sie sogar viel stärker gefährdet.)



    Heißt es das?

    Hier heißt es anders:

    https://www.apotheken-umschau.de/kra...ie-753465.html

    Okay, der Artikel ist von Oktober 2020. Manches könnte sich verschoben haben, zumal damals die Mutationen noch keine Rolle spielen.
    Aber das wäre durch aktuellere Quellen glaubhaft zu machen. "Es heißt ja ..." zählt nicht.
    Klar sind es private Haushalte, da kommt ja dann alles zusammen, die einen kommen von Arbeit, die anderen aus der Schule.

  4. #2734
    es wuppt Avatar von wuppi
    Ort: Birnenhausen
    Zitat Zitat von Schusselchen Beitrag anzeigen
    Wenn die Arbeitnehmerseite sich Sorgen wg. Datenschutz macht, dann zeigt es deutlich,woran die Pandemiebekampfung in Deutschland krankt

    Ich finde Datenschutz schon wichtig. Es geht ja nicht darum, dass deswegen nicht getestet werden soll. Sondern ich finde schon das man bestimmte Dinge im Vorfeld abklären soll. Wer wird bei einem positiven Test wie infomiert zum Beispiel. Ich möchte zum Beispiel nicht, dass Kollegen, mit denen ich nichts zu tun habe, erfahren, dass ich positiv bin.

    Edit: und ein großes Unternehmen wie VW wird das Datenschutzthema in Vorfeld mit dem Betriebsrat abgesprochen haben.

  5. #2735
    Zitat Zitat von wuppi Beitrag anzeigen
    Ich finde Datenschutz schon wichtig. Es geht ja nicht darum, dass deswegen nicht getestet werden soll. Sondern ich finde schon das man bestimmte Dinge im Vorfeld abklären soll. Wer wird bei einem positiven Test wie infomiert zum Beispiel. Ich möchte zum Beispiel nicht, dass Kollegen, mit denen ich nichts zu tun habe, erfahren, dass ich positiv bin.
    Rein interessehalber: Warum?
    Würdest Du es als Makel empfinden, positiv getestet zu sein oder würdest Du auch nicht wollen, dass sie wissen, wenn Du Kopfschmerzen oder einen Schnupfen hast? Oder geht es Dir einfach ums Prinzip oder gibt es andere Gründe?
    Klar, es geht sie nichts an aber grundsätzlich wäre es mir wurscht bzw. empfinde ich das zur Zeit als völlig unwichtig.

  6. #2736
    1st Präsident of the IOFF Avatar von Üfli
    Zitat Zitat von JackB Beitrag anzeigen
    Einfacher (wenn auch keinesfalls einfach) wäre es, wenn der Staat anordnen würde, dass jeder, der ein Werkstor passiert oder eine Schultüre passiert, getestet sein muss.
    Hast Du eine Ahnung wieviel Schultüren ein Lehrer täglich passiert? Der kommt ja aus dem Testen gar nicht mehr raus.
    1st Präsident of the IOFF!
    Authentisch, kompetent, volksnah
    Jetzt auch mit Imagewechsel und in unsachlich!

  7. #2737
    es wuppt Avatar von wuppi
    Ort: Birnenhausen
    Zitat Zitat von Tante Charlie Beitrag anzeigen
    Rein interessehalber: Warum?
    Würdest Du es als Makel empfinden, positiv getestet zu sein oder würdest Du auch nicht wollen, dass sie wissen, wenn Du Kopfschmerzen oder einen Schnupfen hast? Oder geht es Dir einfach ums Prinzip oder gibt es andere Gründe?
    Klar, es geht sie nichts an aber grundsätzlich wäre es mir wurscht bzw. empfinde ich das zur Zeit als völlig unwichtig.
    Weil es sie nichts angeht. Es geht meine Kollegen auch nichts an, wenn ich wegen Migräne zuhause fast gefühlt "sterbe".

  8. #2738
    marzipankartoffelsüchtig Avatar von Pokerfreund
    Ort: zu Hause
    Zitat Zitat von wuppi Beitrag anzeigen
    Weil es sie nichts angeht.
    Ich finde, dass das völlig reicht!
    Es darf ja jeder seine A***gebrechen gern auch noch auf Instagram posten, wenn er das möchte, aber es DARF zum Glück auch noch immer jeder darauf beharren, dass seine Erkrankung nur ihn, seinen Arzt und seine Krankenversicherung was angeht!

    Edit: Ausnahme -natürlich- meldepflichtige Erkrankungen: Diese gehen auch die zuständigen Behörden was an.
    Geändert von Pokerfreund (11-04-2021 um 19:44 Uhr)

  9. #2739
    Zitat Zitat von Schusselchen Beitrag anzeigen
    Unsere Testzentren haben mobile Teams, die in Betriebe gehen und dort die Mitarbeiter während der Arbeitszeit testen.
    "Unsere"? Stadt? Landkreis? Beides?

  10. #2740
    Zitat Zitat von wuppi Beitrag anzeigen
    Weil es sie nichts angeht. Es geht meine Kollegen auch nichts an, wenn ich wegen Migräne zuhause fast gefühlt "sterbe".
    Richtig. Im Normalfall (ansteckende Krankheiten ausgenommen) geht es den Arbeitgeber ja nicht mal was an, warum ich krank geschrieben bin. Die Kollegen schon dreimal nicht.

  11. #2741
    Zitat Zitat von wuppi Beitrag anzeigen
    Weil es sie nichts angeht. Es geht meine Kollegen auch nichts an, wenn ich wegen Migräne zuhause fast gefühlt "sterbe".
    Alles klar, danke.

  12. #2742
    Ernstderlageverkenner Avatar von Antananarivo
    Ort: auf Ingo
    Zitat Zitat von wuppi Beitrag anzeigen
    Ich finde Datenschutz schon wichtig. Es geht ja nicht darum, dass deswegen nicht getestet werden soll. Sondern ich finde schon das man bestimmte Dinge im Vorfeld abklären soll. Wer wird bei einem positiven Test wie infomiert zum Beispiel. Ich möchte zum Beispiel nicht, dass Kollegen, mit denen ich nichts zu tun habe, erfahren, dass ich positiv bin.

    Edit: und ein großes Unternehmen wie VW wird das Datenschutzthema in Vorfeld mit dem Betriebsrat abgesprochen haben.
    Covid19 ist eine meldepflichtige Erkrankung. Der Arbeitgeber wird ohnehin vom Gesundheitsamt informiert. Das heißt ja nicht, dass er die Info am schwarzen Brett aushängt. Aber er muss ja möglicherweise Maßnahmen einleiten.

  13. #2743
    Zitat Zitat von wuppi Beitrag anzeigen
    Ich finde Datenschutz schon wichtig. Es geht ja nicht darum, dass deswegen nicht getestet werden soll. Sondern ich finde schon das man bestimmte Dinge im Vorfeld abklären soll. Wer wird bei einem positiven Test wie infomiert zum Beispiel.
    Kommt auf den Test an. Bohrst du dir selbst in der Nase kannst du im Büro bleiben, bis 3 Tage später dein positives PCR-Ergebnis kommt. Das ist übrigens als einziges verpflichtend. In Baden-Württemberg.
    Wirst du gebohrt, dann geht eine Meldung ans GA und kontaktiert deine Kontaktpersonen. So etwa 3-4 Tage später, wenn dein bestätigender PCR eintrifft. Achso, hier immerhin sofortige Absonderung.

    Hachja, wir sind so schnell.

    Ich persönlich wäre sehr dafür, dass die ganze Firma erfährt, wenn ist positiv bin, damit alle noch vor dem lahmarschigen GA die nötigen Schritte zur schnellen Pandemiebekämpfung für sich selbst einleiten können.
    Geändert von Mr. Gordo (11-04-2021 um 19:54 Uhr)

  14. #2744
    es wuppt Avatar von wuppi
    Ort: Birnenhausen
    Zitat Zitat von Antananarivo Beitrag anzeigen
    Covid19 ist eine meldepflichtige Erkrankung. Der Arbeitgeber wird ohnehin vom Gesundheitsamt informiert. Das heißt ja nicht, dass er die Info am schwarzen Brett aushängt. Aber er muss ja möglicherweise Maßnahmen einleiten.
    Das weiß ich. Aber es ging in der Diskussion um das Testen beim Arbeitgeber. Und das wir bei uns von Seiten des Betriebrats da auch zum Thema Datenschutz was installiert haben wollten und auch haben.

  15. #2745
    es wuppt Avatar von wuppi
    Ort: Birnenhausen
    Zitat Zitat von Mr. Gordo Beitrag anzeigen
    Kommt auf den Test an. Bohrst du dir selbst in der Nase kannst du im Büro bleiben, bis 3 Tage später dein positives PCR-Ergebnis kommt. Das ist übrigens als einziges verpflichtend. In Baden-Württemberg.
    Wirst du gebohrt, dann geht eine Meldung ans GA und kontaktiert deine Kontaktpersonen. So etwa 3-4 Tage später, wenn dein bestätigender PCR eintrifft.

    Hachja, wir sind so schnell.
    Auch hier: Es geht um das Testen bei meinem Arbeitgeber. Nicht wie wer infomiert wird, wenn ich eine Schnelltest zuhause mache. Da bin ich eigenverantwortlich, was ich bei einem positiven Testergebnis mache.
    (Ich würde sofort zum Testzentrum gehen und einen PCR Test machen, meinen Arbeitgeber informieren und bis zum Testergebnis im Homeoffice zuhause bleiben)


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