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  1. #1606
    Zitat Zitat von Claudia Beitrag anzeigen
    Deutsche Bundeswehrsoldaten sind unter anderem auch im Nato-Einsatz in Litauen.

    Und die sogenannte "Suwalski-Lücke" an der dortigen Grenze ist anscheinend eine Schwachstelle, die Russland für einen Angriff auf Litauen nutzen könnte.

    Wäre also keine gute Idee, das Bundeswehr-Material dort abzuziehen und an die Ukraine zu liefern.

    https://www.deutschlandfunk.de/bunde...bei-l-100.html
    Außerdem stellt die Bundeswehr mit über 13.000 Soldaten mehr als ein Viertel der aktuell geplanten 40.000 Mann der Nato NRF. Dazu kommen noch die Battlegroups, wo die Bundeswehr ebenfalls mehrere Tausend Mann stellt. Und wenn jetzt die Erhöhung der NRF von 40.000 auf 300.000 Mann kommt, wird die Bundeswehr noch mehr Soldaten abstellen müssen.

    Übrigens finde ich es sehr interessant, dass einige hier, z.b. ständig Großbritannien als eines der Paradebeispiele bei der Lieferungen von Waffen an die Ukraine sehen, obwohl das fast ausschließlich nur Kleinwaffen sind. Wie viele Haubitzen bzw Rohrgeschütze hat den GB aus eigenen Beständen geliefert?
    Da kritisieren diese Leute komischerweise nicht, dass es zu wenig sei. Oder jetzt bei den Raketenwerfern MARS II (MRLS im Englischen), wo die Bundeswehr 3 Stück liefert. Auch GB liefert nur 3 Stück, aber natürlich wird da nur Deutschland kritisiert, "zu wenig" zu liefern und stattdessen wird GB teilweise noch mit aberwitzigen Vergleichen aus dem 2. Weltkrieg als "Leuchtfeuer" der freien Welt gefeiert.
    Geändert von Falli89 (29-06-2022 um 13:07 Uhr)

  2. #1607
    Zitat Zitat von robin1 Beitrag anzeigen
    Einer H4-Empfängerin die berechtigte Sorge um ihren "Wohlstand" vorzuwerfen bzw dieses Wort überhaupt in diesem Zusammenhang zu benutzen, ist einfach nur niederträchtig. Von den weiteren haltlosen Unterstellungen ganz zu schweigen.
    In Deutschland muss niemand damit rechnen, in nächster Zeit von Raketen beschossen zu werden. Niemand muss niemand (mehr) fürchten, dass fremde Soldat*Innen kommen und dich deportieren. Niemand klaut den Deutschen ihre Kinder und deportiert sie nach Russland. Niemand muss fürchten, Opfer einer Massenhinrichtung zu werden. Den Ukrainer*Innen Hilfe zu versagen, weil man um den eigenen Wohlstand fürchtet, kann man machen. Konsequenterweise müsste man dann aber auch allen anderen zugestehen eigene Interessen zu verfolgen. Aus Sorge um den eigenen Wohlstand keine Solidarität mit Alten, Kranken und H4 Empfänger*Innen. Wäre das dann umgekehrt auch Ok für dich und BlackGirl oder sagt ihr da "Moment mal"?

  3. #1608
    Member Avatar von Claudia
    Ort: Hoch im Norden
    Das liegt daran, dass Boris Johnson sich besser verkaufen kann als Olaf Scholz.

    Ich glaube, sogar ausdrückliche Fans von Olaf Scholz (gibt es die?) würden sagen, dass seine Kommunikation mit den Medien sehr großes Verbesserungspotential hat.
    .

  4. #1609
    "Die grösste Gefahr der Demokratie liegt darin, dass die Motivation der Mehrheit der Bürger etwas zu meinen, darin besteht, die anderen meinten es auch."

  5. #1610
    Zitat Zitat von Falli89 Beitrag anzeigen
    Außerdem stellt die Bundeswehr mit über 13.000 Soldaten fast die Hälfte der aktuell geplanten 40.000 Mann der Nato NRF. Dazu kommen noch die Battlegroups, wo die Bundeswehr ebenfalls mehrere Tausend Mann stellt. Und wenn jetzt die Erhöhung der NRF von 40.000 auf 300.000 Mann kommt, wird die Bundeswehr noch mehr Soldaten abstellen müssen.

    Übrigens finde ich es sehr interessant, dass einige hier, z.b. ständig Großbritannien als eines der Paradebeispiele bei der Lieferungen von Waffen an die Ukraine sehen, obwohl das fast ausschließlich nur Kleinwaffen sind. Wie viele Haubitzen bzw Rohrgeschütze hat den GB aus eigenen Beständen geliefert?
    Da kritisieren diese Leute komischerweise nicht, dass es zu wenig sei. Oder jetzt bei den Raketenwerfern MARS II (MRLS im Englischen), wo die Bundeswehr 3 Stück liefert. Auch GB liefert nur 3 Stück, aber natürlich wird da nur Deutschland kritisiert, "zu wenig" zu liefern und stattdessen wird GB teilweise noch mit aberwitzigen Vergleichen aus dem 2. Weltkrieg als "Leuchtfeuer" der freien Welt gefeiert.
    Tatsächlich? Ist mir bisher nicht aufgefallen. Dafür, dass Schusselchen immer wieder versucht, GB mies zu machen.

    Ich gehöre sicher nicht zu denen (falls es solche gibt), die GB als Paradebeispiel sehen oder es feiern. Aber mir ist aufgefallen, dass GB viel liefert, und vor allem damit sehr früh angefangen hat. Ob "schwere" oder "leichte" Waffen ist da gar nicht entscheidend, gebraucht wird beides, und von den "leichten" Waffen liefert GB offensichtlich weit mehr als Deutschland. Während von Deutschland insgesamt einige Tausend Panzerfäuste, Stingerraketen, bis zu 2700 Strela-Raketen (die anscheinend aber längst nicht mehr alle einsatzfähig waren) genannt werden, werden für GB allein "10.000 hochmoderne, leichte Panzerabwehr-Raketen" und zusätzlich Javalins und sogar Anti-Schiffsraketen angeführt (https://www.focus.de/politik/ausland..._87262420.html). Als "Kleinwaffen" kann man die letztere sicher nicht bezeichnen, auch wenn es dafür - ähnlich der "schweren" Waffen - keine allgemeingültige Definition gibt.

  6. #1611
    Fröhlicher Kiesel Avatar von Schusselchen
    Ort: world of music
    What? JackB lass Deine Lügen mich betreffend einfach stecken!

  7. #1612
    Zitat Zitat von Claudia Beitrag anzeigen
    Das liegt daran, dass Boris Johnson sich besser verkaufen kann als Olaf Scholz.

    Ich glaube, sogar ausdrückliche Fans von Olaf Scholz (gibt es die?) würden sagen, dass seine Kommunikation mit den Medien sehr großes Verbesserungspotential hat.
    Das glaube ich nicht. Ich glaube es liegt daran, dass GB tatsächlich mehr tut als Deutschland. Vor allem aber auch, dass es sich zu dem bekennt, was es tut, und dabei eine kontinuierliche Linie verfolgt. Es hat die Ukraine schon lange vor dem 24.02.22 militärisch unterstützt, und tut dies weiterhin.

    Ich finde, Scholz' Lavieren, zuerst zahllose Gründe zu finden, warum erst gar keine Waffen geliefert werden können, später dann dann bestimmte Arten, die aber nicht benannt werden, nicht, noch später dann doch, lässt sich nicht einfach mit schlechter Kommunikation und sich schlecht verkaufen können beschreiben. Das ist schlechte Politik, hinter der vermutlich fehlende Haltung und fehlende Überzeugung steckt.

  8. #1613
    Ms.Leftwich-Lumpendingens Avatar von loup-garou
    Ort: A Forest
    Zitat Zitat von Don Caramba Beitrag anzeigen
    Die Ausgelieferten brauchen sich doch keine Sorgen machen. Schliesslich verteidigt die Nato die Freiheit. Sie können da gerne mit Herrn Assange Rücksprache halten.

  9. #1614
    Zitat Zitat von SonneimMai Beitrag anzeigen
    In Deutschland muss niemand damit rechnen, in nächster Zeit von Raketen beschossen zu werden. Niemand muss niemand (mehr) fürchten, dass fremde Soldat*Innen kommen und dich deportieren. Niemand klaut den Deutschen ihre Kinder und deportiert sie nach Russland. Niemand muss fürchten, Opfer einer Massenhinrichtung zu werden. Den Ukrainer*Innen Hilfe zu versagen, weil man um den eigenen Wohlstand fürchtet, kann man machen. Konsequenterweise müsste man dann aber auch allen anderen zugestehen eigene Interessen zu verfolgen. Aus Sorge um den eigenen Wohlstand keine Solidarität mit Alten, Kranken und H4 Empfänger*Innen. Wäre das dann umgekehrt auch Ok für dich und BlackGirl oder sagt ihr da "Moment mal"?
    Ach, das ist der Maßstab? Jeder, der noch über diesem "Leidenslevel" liegt, hat die Klappe zu halten und gefälligst alles zum Wohle der Ukraine zu leisten? Es nützt der Ukraine herzlich wenig, wenn die Leute hier unzufrieden sind und in Existenznot geraten oder einfach nur Angst davor haben. Aber gut, was erwarte ich. Du warst ja auch jemand, der ungeimpften Pflegekräften nicht mal das Existenzminimum gönnte.

  10. #1615
    Zitat Zitat von SonneimMai Beitrag anzeigen
    In Deutschland muss niemand damit rechnen, in nächster Zeit von Raketen beschossen zu werden. Niemand muss niemand (mehr) fürchten, dass fremde Soldat*Innen kommen und dich deportieren. Niemand klaut den Deutschen ihre Kinder und deportiert sie nach Russland. Niemand muss fürchten, Opfer einer Massenhinrichtung zu werden. Den Ukrainer*Innen Hilfe zu versagen, weil man um den eigenen Wohlstand fürchtet, kann man machen. Konsequenterweise müsste man dann aber auch allen anderen zugestehen eigene Interessen zu verfolgen. Aus Sorge um den eigenen Wohlstand keine Solidarität mit Alten, Kranken und H4 Empfänger*Innen. Wäre das dann umgekehrt auch Ok für dich und BlackGirl oder sagt ihr da "Moment mal"?
    Die große Unbekannte ist jedoch: Helfen die Sanktionen, die unsere Wirtschaft in den Ruin treiben könnten, den Opfern des Krieges bzw. können sie dabei helfen, weitere Opfer zu vermeiden?

    Ich glaube eher nicht.

  11. #1616
    Zitat Zitat von JackB Beitrag anzeigen
    Tatsächlich? Ist mir bisher nicht aufgefallen. Dafür, dass Schusselchen immer wieder versucht, GB mies zu machen.

    Ich gehöre sicher nicht zu denen (falls es solche gibt), die GB als Paradebeispiel sehen oder es feiern. Aber mir ist aufgefallen, dass GB viel liefert, und vor allem damit sehr früh angefangen hat. Ob "schwere" oder "leichte" Waffen ist da gar nicht entscheidend, gebraucht wird beides, und von den "leichten" Waffen liefert GB offensichtlich weit mehr als Deutschland. Während von Deutschland insgesamt einige Tausend Panzerfäuste, Stingerraketen, bis zu 2700 Strela-Raketen (die anscheinend aber längst nicht mehr alle einsatzfähig waren) genannt werden, werden für GB allein "10.000 hochmoderne, leichte Panzerabwehr-Raketen" und zusätzlich Javalins und sogar Anti-Schiffsraketen angeführt (https://www.focus.de/politik/ausland..._87262420.html). Als "Kleinwaffen" kann man die letztere sicher nicht bezeichnen, auch wenn es dafür - ähnlich der "schweren" Waffen - keine allgemeingültige Definition gibt.
    Doch, als aktuellstes Beispiel kann ich SonneimMai nennen. Und die Ukraine fordert aktuell vor allem schwere Artillerie und da hat GB bisher gar nichts geliefert, im Gegensatz zu Deutschland.
    Außerdem ist deine Liste auch nicht vollständig bzw unvollständig. Deutschland ungefährt 8300 Panzerfäuste vom Typ 3 und RWG90 geliefert im Gegensatz zu GB auch schwere Artillerie, etwas was der Ukraine aktuell viel mehr nützt, als Anti-Schiffsraketen, wovon die Ukraine durch die Lieferungen aus den USA, GB und Dänemark aktuell vermutlich mehr hat, als sie gegen die geschwächte russische Schwarzmeerflotte benötigt.

    Wenn man sich hier mal GB Hilfe anschaut, ist es bei weitem nicht so, dass GB so viel besser da steht, als Deutschland.
    https://www.dw.com/de/ukraine-welche...der/a-62001666
    Und wie gesagt, erst vor einigen Tagen hat SonneimMai erst versucht, GB als einen der Verfechter der freien Welt darzustellen. Auch pantoffel_3 hat GB mehr als einmal als Paradebeispiel neben den USA hingestellt, obwohl gemessen am Nutzen z.b. Norwegen aktuell mehr liefert, siehe z.b. die Lieferung von 20 M109 Panzerhaubitzen und 3 MRLS.
    Gemessen an dem, was die Ukraine aktuell am dringendsten benötigt, weitreichende und präzisere Artillerie hat auch Frankreich mehr geliefert. Bisher 12 Haubitzen vom Typ Cesar, wo nochmal 6 weitere hinzukommen sollen.

    18 Geschütze ist wohl übrigens der Sollbestand eines ukrainischen Artilleriebataillons, was umgerechnet bedeutet, dass Frankreich, Deutschland und die Niederlande zusammen 2 komplette ukrainische Artilleriebataillone ausgerüstet haben, wo auch noch das deutsche Artillerieaufklärungsradar Cobra hinzu kommt.

    Vergleichbares kann man von GB nicht sagen und trotzdem wird GB hier öfter positiv dargestellt und gerade Deutschland und Frankreich von 2 bis 3 Leute hier ständig überzogen kritisiert.

    Man kann Deutschlands z.b. teilweise schleppende Lieferungen durchaus kritisieren, aber bitte nicht ständig aufgrund von Unwissenheit so dermaßen mit der Kritik übertreiben.
    Geändert von Falli89 (29-06-2022 um 14:34 Uhr)

  12. #1617

  13. #1618
    Da SonneimMai und JackB in ihren Argumentationen andere User persönlich angehen, können sie hier vorerst nur noch mitlesen.

  14. #1619
    Zitat Zitat von Claudia Beitrag anzeigen
    Das liegt daran, dass Boris Johnson sich besser verkaufen kann als Olaf Scholz.

    Ich glaube, sogar ausdrückliche Fans von Olaf Scholz (gibt es die?) würden sagen, dass seine Kommunikation mit den Medien sehr großes Verbesserungspotential hat.
    Ich finde die Kommunikation von Kanzler Scholz nicht sonderlich brilliant, aber sie ist nicht halb so kindisch und dummbeutel-orientiert wie das Gequake seiner Vorgängerin.

    Boris Johnson ist ein Schwätzer. Er taugt nur zum Füllen der Titelseiten von the SUN und anderen britischen Käseblättern.

    Gegen ihn ist Olaf Scholz ein Charakterkopf. Mir fällt weiss Gott niemand ein, den ich derzeit ihm als Kanzler vorziehen würde.
    Geändert von Don Caramba (29-06-2022 um 16:24 Uhr)
    "Die grösste Gefahr der Demokratie liegt darin, dass die Motivation der Mehrheit der Bürger etwas zu meinen, darin besteht, die anderen meinten es auch."

  15. #1620
    pflegt ihren Dachschaden Avatar von BlackGirl
    Ort: Kölle
    Olaf Scholz ist eben ein Hanseat, die quaken nicht lange rum. Ich hab kein Problem damit, wenn er die Kommunikation mit der Öffentlichkeit Habeck/Baerbock/Lindner überlässt.


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