Ich hab jetzt Assassins Creed Valhalla. Ich spiele ja alle AC auf der PS4 von A bis Z durch.

Valhalla ist im Stile von Origins und Odyssey. Also epochal mit riesigen Landschaften und endlosen Explorationsmöglichkeiten, was aber auch langweilig werden kann. Grafisch fand ich Unity am beeindruckendsten. Die Mythologie-Triologie find ich etwas wasserfarbig. Mir gefällt das Spiel trotzdem ganz gut, insbesondere die Flussraids machen Spaß.

Die Charaktere find ich jetzt nicht so spannend wie Alexios und Kassandra bei Odyssey. Wenn ich an Alexios denke, wie er zu Tische sitzt und "Malakka" schreit, nachdem seine Mutter gestorben ist, krieg ich einen Kloß im Hals.


Die Langschaft Englands find ich jetzt nicht so authentisch, viel zu hügelig und gebirgig für meinen Geschmack. Die norwegischen Fjorde sind aber extrem stark inszeniert. Allerdings nerven mich die Höhenunterschiede auch. Wie bei Atlantis geht es auch in der Mythologiewelt von Valhalla extrem steil auf und ab, was Zeit kostet. Die Mythologiewelt von Valhalla macht mir aber mehr Spaß als jene von Odyssee. Die Story ist super.

Ein paar Spielchen sind mal wieder entbehrlich und fade wie die Zetteljagd, bekannt aus AC Brotherhood, Würfel- und Trinkspiele.

Ich hoffe, dass es das jetzt war mit Mythologie. Ich würde gerne wieder zurück ins Europa des Mittelalter oder nach Russland ins Zarenreich. Habsburger-Monarchie wäre natürlich ein Traum.

Watch Dogs Legion hab ich zur Seite gelegt. Find ich sauschwach und langweilig.